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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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Qnarin, Freiherren. Erbländ. - österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1790 für Joseph v. Quarin, hiederösterr. Regierungsrath, k. k.Leibarzt und Ober-Director der allgemeinen Krankenanstalten, undzwar aus allerhöchsteigener Bewegung. Derselbe, geb.' 1734 und gest.1814, war zu seiner Zeit als praktischer Arzt, Kliniker und medicini-scher Schriftsteller sehr geschützt.

Megerle v. Mühlfeld, S. 78.

Quas, Quassen, Quasn (im oben silbernen und unten schwarzenFelde ein schägrechter, geasteter, goldener Balken). Ein von Sieb-macher zu dem braunschweigischen Adel gezahltes Geschlecht, welchesim 16. und im Anfange des 17. Jahrb. auch in der jetzigen ProvinzSachsen begütert war. Dasselbe sass 1535 zu Miilnbeck unweit Bitter-feld und 1600 noch zu Grebehna bei Delitzsch. Aehnlichkeit des Wap-pens und des Namens machen es wahrscheinlich, dass die Familiev. Quas eines Stammes mit der v. Quos, s. unten den betreffenden Ar-tikel, war.

Freih. v. Ledebur , II, S. 241. Siebmacher, I. 180: Die Quasn, Braunscliweigiscli.Tyroff , I. 85: Hn. v. Quasn.

Quast (in Blau fünf, 2, 1 und 2, silberne Leuchter mit aufgesteck-ten Lichtern). Eins der ältesten märkischen Adelsgeschlechter, welchesAngelus zu denen rechnet, welche 926, nach Vertreibung der Wenden,in die Marken kam. Als Stammland wird gewöhnlich das Anhaltschoangenommen, wo und in dessen Nachbarschaft die Sprossen des Stam-mes sich im 14. und 15. Jahrh. die Schencken v. Quast nach einemdort befindlichen Orte nannten und Besitzungen zu Dohndorf, Dornburga. d. Elbe, Draebel, Hecldingen, München und Oster-Nienburg, Poley,Sandersleben, Trebchow, Wentorf, Zebzig, und zwar sämmtlich zwischen1400 und 1431, so wie noch 1505 zu Zehringen hatten. Der Ritter-sitz Quast liegt bei Dornburg und Beckmann, III. S. 344, führt denRitter Ulrich Schenk v. Quast an, welcher nach Peccenstein, Tlieatr.Saxon. S. 185, das Schloss Dornburg inne hatte. Ins Brandenburgiscliekam das Geschlecht schon im 13. Jahrh. und zwar namentlich in dasRuppinsche, wohin dasselbe wohl mit den Grafen v. Lindow aus demAnhaltschen gekommen sein mag. Im 14. Jahrh. wurde die Familieauch in Meklenburg und später auch in Westpreussen und Pommernbegütert. Im Laufe der Zeit schied sich der Stamm im Brandenbur-gischen in eine ältere und jüngere Linie. Die ältere erhielt später' denNamen der Linie zu Radensieben, die jüngere den der Linie zu Garz.Beide Linien führen den Schild wie oben angegeben, unterscheiden sichaber durch die Stellung der Wappenbilder auf dem, mit einem blauenAdlersflügel besetzten Helme. Die Leuchter sind bei der älteren Linierechts], bei der jüngeren links gewendet. Hans v. Q. war nach Frie-deborn, Stettinische Chronik, 1440 nebst Anderen vom Adel Rathsherrzu Stettin; Matthaeus v. Quast begleitete 1530 den Kurfürsten Jo-achim I. Nestor zu Brandenburg nach dem Reichstage zu Augsburg;Albrecht Christian v. Q. starb 1669 als kurbrandenb. General undCommandant zu Spandau, nachdem er sich durch Tapferkeit im 30jäh-rigen Kriege ausgezeichnet hatte, und Albrecht Christoph v. Q., kur-