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tionalbank, öffentlicher Gesellschafter des k. k. privil. Grosshandlungs-hauses J. G. Schuller und Comp., und Administrator der k. k. privil.Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft. Freih. Ludwig, geb. 1807 undgest. 1859, hatte sich 1838 vermählt mit Wilhelmine Freiinv. Bouvicz,geb. 1816, aus welcher Ehe, neben einer Tochter, Felicia, geb. 1840,drei Sühne entsprossten: Carl, geb. 1839, k. k. Linienschiffs-Fähnrich,Yict.or, geh. 1842 und Alfred, geh. 1844. Freih. Johann, geh.1811, ist k. k. Major in d. A., und Freih. Franz, geb. 1816, ver-mählte sich 1847 mit Leopoldine Mayer, geb. 1822.
Megerle v. Mühlfeld, S. 78 und 138. — Jalnb. d. deutsch. Adels, 1848, S. 460. — Geneal.Taschenb. d. freih. Häuser, 1848, S. 291, 1855, S. 442 und 43 und 1864, S. 606. — Kneschke,I. S. 347 und 48.
Putlitz, Gans Edle v. Putlitz, Puttlitz. Eins der ältesten undzweifelsohne angesehensten Adelsgescklchter der Mark Brandenburg,seit 1373 vom Markgrafen Otto in den Personen des Borchert undOtto, Gehrüder Edle Herren zu Putlitz, mit dem Erbmarschall-Amte be-liehen , in Folge welcher Belehnung noch jetzt der Senior der Familieden Titel: Erbmarschall der Kurmark Brandenburg führt. Dasselbe be-dient sich seit dem 13. Jahrb. des Prädicats der höheren Nobilität undnennt sich bis heute: Edle Herren. Die Sprossen des Stammes habenstets als Freiherren gegolten, doch kann sich der Ansicht, dass, wiemehrere ältere Forscher behaupteten, die Familie aus einem Ge-schlechte des höheren Adels stamme, oder diesem selbst angehört habe,einer der allergründliclisfen Forscher der Neuzeit, Freih. v. Ledebur(Dynastische Forschungen, IT. S. 57), nicht anscliliessen. Nach An-gelus, Spangenberg, Spener u. A. leitet sich nämlich das Geschlechtvom Grafen Gebhard v. Mansfeld her und führt auch seinen Stamm-baum, mit Einschluss der altgräflichen Mansfeldischen Familie, bis aufRojer, den Rothen, Grafen v. Mansfeld fort, welcher um 542 gelebtund Ritter der Tafelrunde gewesen sein solle. — Graf Gebhard, einSohn des Grafen Hoyer v. Mansfeld, soll 1115 von dem sächsischenHerzoge Lothar in der Schlacht bei dem Welffs-Holze gefangen wordensein und sich zwölf Jahre lang an des Herzogs Hofe wohl verhaltenhaben, worauf, nachdem Lothar zur kaiserlichen Würde gelangt, Letz-terer ihm ein Stück der Pricgnitz mit dem Schlosse und der HerrschaftPutlitz am Stepenitzflusse unweit Wolfshagen, so wie ein neues Wap-pen mit einer gekrönten Gans und den Namen: Gans Edler Herrv. Putlitz verliehen habe. Doch lassen wir Angaben aus so dunklerZeit: erwähnt sei nur, dass die Herrschaft Putlitz im Laufe derZeitmehrfach vergrössert wurde. Ein Sohn des Gebhard zu Putlitz. Jo-hann I., brachte die Stadt Perleberg und die Baronic Wittenberge ansich und wurde 1215 vom K. Friedrich II. mit dem Elbzoll zu Witten-berge belehnt. Johannes II. gründete 1231 das Kloster Mafienfliessan der Stepenitz, welches als adeliges Fräuleinsstift noch jetzt in derOst-Priegnitz besteht. Später hatte die Familie zu Putlitz wegen ihreranderweitigen Besitzungen bald Meklenburg, bald Brandenburg alsLehnsherrschaft anerkannt, behauptete aber wegen der HerrschaftPutlitz ihre unmittelbare Reichsstandschaft und weigerte sich, trotz