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ten und ist, wie schon das Wappen ergiebt, von der im vorstehendenArtikel besprochenen Familie ganz verschieden.
Freih. v. Ledebur, II. S. 235 und III. S. 326.
Pusch, Posch v. Gemsfeld (Gaemsfeld) Schild quergetheilt: obenin Gold ein aufwachsender, schwarzer Steinbock und unten in Silberdrei schrägrechte, blaue Balken). Patriciergeschlecht der Stadt Thorn,welches noch um 1728 blühte und auch zu dem schlesischen Adel ge-rechnet wurde.
Sinapius, II. S. 897. — (rauhe, I. S. 1741. — Freih. v. Ledebur, II. S. 235 und III.S. 326. - Siebmacher, HI. 92.
Pusch v. Puschentlial. Erbländ.-üsterr. Adelsstand. Diplom von1780 für Matthias Pusch, k. k. Capitain-Lieutenant hei der Garnisons-Artillerie, mit: v. Puschentlial.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 413.
Pustar, Putztar, früher Holsten (Schild quergetheilt: oben inSilber drei neben einanderstehende, blaue Lilien und unten von Rothund Silber geschacht). Altes, schon 1320 blühendes, pommerschesAdelsgeschlecht, welches in einer Linie von dem Sitze Pustar im Ftir-stenth. Caminschen Kreise, in der anderen Linie aber von dem GuteStoikow den Namen annahm. Die Familie Pustar brachte auch dieGüter Gervin, Trienke, Dünow, Kammin und Marquardtsmühle im Ca-minschen an sich, besass noch 1784 Gervin und hatte auch im Kr. Nau-gard in der ersten Hälfte des 18. Jahrb. die Güter Döringshagen undDüsterheck erworben. — Zu diesen pommerschcn Stamme gehörtewohl Yicislaus P., des deutschen Ordens Comthur zu Danzig und um1444 Statthalter des Grossmeisters zu Danzig. — Als Herr auf Pustarkommt zuletzt Heinrich Wilhelm v. Pustar vor, welcher das bei Col-berg gelegene Gut Pustar 1705 übernahm. Derselbe starb 1729, wor-auf dieWittwe dieBesitzung an den k. preuss. Consistorial-Rath Bogis-lav Lieheherr verkaufte. — Früher hatte die Familie auch in derPriegnitz die Güter Gottschow und Ponitz erworben.
Gauhe, I. S. 1742 und 43: nach Micrael und Hartknoch, Preuss. Historie. — Zedier, 29,S. 1737. — Brüggemann, I. 11. Hauptstück: das Wappen nach Elzow. — N. Pr. A.-L. II.S. 427: Holsten und IV. S. 65. — Freih. v. Ledebur, II. S. 235 und III. S. 326. — Sieb-macher, V. 163.
Puster, Poster (Schild quergetheilt: oben Silber, ohne Bild undunten in Blan über einander drei gewellte, silberne Querströme). Altes,schlesisches Adelsgeschlecht, nach Allem eines Stammes mit der früherin Thüringen und Franken vorgekommenen Familie Pustir, Puster,Poster und Pustar. Heinrich Pustir tritt 1323 urkundlich als Zeugeauf und 1445 erscheinen als Zeugen die Gehrüder Hans Dietrich undNicol v. Puster. Andreas v. Puster wird 1448 in einer Grenzscheidungzwischen Kurfürsten Friedrich zu Sachsen und dem Bruder desselben,Herzog Wilhelm zu Sachsen, auf Seiten des Ersteren' genannt. Nicolv. Puster, Comthur-Herr und Rhodiser Ritter, gab 1468 das Gut Lob-daburg, welches er pfandweise besessen, seinem Landsherrn wieder,wobei Bayer, Geograph. Jenens., angiebt, dass die Edlen v. Puster1491 ihren Sitz von Mittel-Lobdaburg nach Drackendorf verlegt hät-ten und so sagt denn auch Salver, S. 452, die Sprossen des Stammes