der Krone Bayern, k. bayer. Major ä la suite, succed. 1860 seinemVater, dem Grafen Albert, verm. 1854 mit Anastasia Grf. v. Schlieffen,geb. 1827, aus welcher Elie, neben vier Töchtern, ein Sohn-stammt,Erbgraf Maximilian, geb. 1860. Die fünf Brüder des Grafen Ludwigsind die Grafen Carl, Heinrich, Alexander, Clemens und Maximilian.Näheres über dieselben siehe im Goth. geneal. Taschenbuch.
1 Vigut Hund. II. 8. 159. — Matth. Conies a Bappenhötitt tr. de origine et Famil. illustr.Domin. de Calatin, tpii hodle sint Dni a Bappenheim, 1553. — Tmhof. , Lib. 7, c. 11. — Durohl.Welt, IL S. 336—391. — Hühner, JT. Tab. 518—25. — A. Doderlein , histor. Nachr. vonden Marschällen v. Calatin n. den davon ahstaininenden Grafen v. Pappenlieim, I—III. Th.Schwabach, 1739. - (iau/ie, I. S. 1576 und II. S. 818—51. — v. Hat (.dein , II. S. 184. —Zedier, 26. S. 692 — 704. — L. Kern, dissert. de jur. et praerogit. S. Tl. J. Mareschall.heredit. Com. in Pappenheim, Göttingen, 1753. — Ilörschelmann, Sammlung, S. 56. — Jacohi,1800, II. S. 289. — Geneal.-statist. Händbuch 65. Jahrg. S. 509. — v. Lang , S. 55—56. —Geneal. histor. Statist. Almanach für 1832, S. 365 u. 66. — Deutsche Gräfenh. d. Gcgenw. 11.S. 186—89. — Goth. llofcnlcnder und geneal. Taschen!». 1834, 8. 189, 1848, 8. 265 u. 1865. —Siehmacher, I. 19. — Spener, Tab. 31. — Trier , 8. 521—23'und Tab. 76. — v. Mediny, I.8. 368—72. — Tyroff, I. 155 und Siehe nkees, I. S. 232 und 33. — W.-B. d. Kgr. Bayern, I.86 und v. WÖlckern, A.ldIi. 1.
Pappus v. Tratzberg-, Freiherren. Reiclisfreiherrnstand. Diplomvom 16. Mai 1718 für Johann Andreas Pappus v. Traf/borg, w. ober-österreichischen Regierungsrath und Landvoigt. — Altes, schwäbischesAdelsgeschlecht, welches nach Einigen von der alten römischen Familieder Aemiliorum Papporum abstammen, mit anderen römischen Familienaus Italien geflüchtet sein und sich zunächst in Rhätien, namentlichin der Stadt Feldkirch, niedergelassen haben soll. — Petrus Pappuserhielt durch kaiserl. Diplom von 1450 (1459) Wappen und Kleinodverliehen, erneuert und bestätigt, und Erzherz. Ferdinand von Oester-reich verlieh 12. Aug. 1573 dem Sitze, welchen Hartmann Pappus,Yogteiverwaltcr der Herrschaft Feldkirch, auf seinen Gütern erbaute,adelige Freiheit und den Namen: Tratzberg, mit der Bewilligung fürd ie Familie, sich nach diesem Sitze schreiben zu dürfen. Später, 23. Dcbr.1647, belehnte K. Ferdinand III. den österr. Rath und Regiments-kanzler zu Insbruck, auch fürstbischöfl. augsburg. Geh.-Rath und KanzlerP. v. P. mit den Herrschaften Laubenberg und Rauchenzell und zwarmit der Erlaulmiss, sich v. Tratzberg zu Laubenberg schreiben zu dür-fen , worauf die Familie in die schwäbische Reichsritterschaft aufge-nommen wurde. Freih. Joseph Anton erhielt 1762 das fürstl. kemp-tcnsche Erbhofmarschall-Amt als Lehn. — Der Stamm blühte fort undHaupt der Familie ist: Anton Remigius Pappus v. Tratzberg, Freih.v. Laubenberg und Rauchenzell, geb. 1797 — Sohn des 1810 ver-storbenen Freih. Anton Remigius (I.), fürstl. kemptcnschen Erbmarschalls- k. bayer. pens. Rittmeister, verm. mit Franzisca Theresia v. Krafft-Festenberg, geb. 1798, aus welcher Ehe, neben zwei Töchtern, dreiSöhne stammen, die Freiherren: Maximilian, geb. 1825, Carl, geb.1831 und Wilhelm, geb. 1832, welche sämmtlich in die k. bayer. Ar-mee eintraten.
e. Lang , S. 196. — Hegerle c. Mühlfeld, Erg.- Bd. 8. 65. — Geneal. Taschenb. der freih.Häuser, 1853. 8. 315—317. 1855, 8. 413 und 414 und 1864, S. 566. — Suppl. zu Siebm. W.-B.TV. 20. — Tyrojj'. II. 167. — W.-B. d. Kgr. Bayern, III. 73 und v. WÖlckern, Abtli. 3. Seite195 und 96. — v. Ilefncr. bayer. Adel, Tab. 50 und 8. 49. — Kneschlce, I. S. 322 u. 23.
Papstein. Altes, zu dem in der Mark Brandenburg, namentlichim friedeberger Kreise, und in Pommern begütert gewordenen Adel