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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
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Pape ( Schild quergetheilt: oben in Blau ein silberner Pelican undunten in Roth zwei gekreuzte Schwerter). Adelsstand des'Kgr. Preussen.Diplom vom 19. Juli 1755 für Adolph Friedrich Sigismund Pape, Lieu-tenant im lt. preuss. Dragonerregimente v. Oertzen. Derselbe starb1789 als Oberst. Der Stamm blühte fort und war 1789 in Pommernzu Friedrichsdorf im Kr. Dramburg, 1798 in der Neumarlt zu Brauns-felde und 1836 in Westpreussen zu Dzikowo im Kr. Schweiz gesessen.Mehrere Enkel des Obersten v. P. standen in neuester Zeit in derk. preuss. Armee.

N. Pr. A.-L. I. S. «. IV. S. 22 unil V. S. 358. - Freih. v. Ledebur, II. S. 181. - W.-B.der Preuss. Monarch. IV. IG.

Papen, Pape ( in Silber ein rother Querbalken, mit drei neben-einander stehenden, silbernen Rosen belegt). Altes, westphälisches Erb-siilzergesclilecht, in den ältesten Erkunden mit dem Namen: liberi ho-mines salinarii aufgeführt, welches zweifellos mit dem Auffinden derSalzquellen und dem Entstehen der Stadt Werl im preuss. Regierungs-bezirke Arnsberg im innigsten Zusammenhange stellt. Die Sälzercor-'poration hatte schon seit K. Carl d. Gr., weil ihre Theilhaber die Er-sten gewesen, welche sich zum christlichen Glauben bekannten, nebstbesonderen Privilegien, die ihr 1246 durch Erzbischof Conrad vonColli förmlich bestätigt wurden, eine exceptionelle Stellung bis durchdie goldene Bulle K. Carl 1Y. die Salinen als Regal 1378 den Territo-rialherren überlassen oder zehentpfliclitig wurden, womit sich derenReichsunmittelbarkeit änderte. Die Mitglieder: v. Benditten, Bock,Brandis, genannt Zelion , Crispen , Klingenberg, genannt Schüler, Li-lien, Mellin und Rapen wurden auch vom K. Sigismund 1432 für tur-nier- und stiltsmässig u. s. w. erklärt, vom K. Joseph I. durch Diplomvon 1708 anerkannt und 1747 in den Reichsfreikerrnstaiid erhoben,doch lössteil nur Einige, und zwar erst 1756 ihr Diplom aus. Jetzthaben Antlieil an den Salinen zu Werl und Neuwerk ein v. Brandis unddie v. Lilien und Rapen in mehreren Linien und derselben Wappen befin-det sich seit Erbauung der Pfarrkirche zu Werl im Jahre 1163 an denSchlusssteinen der Kreuzwölbung des Chors, und seit 1465 am Sälzer-altare der von den Erbsälzern gestifteten St. Michaels-Vicarie, mitdem Reichsadler darüber, welcher den goldenen Reichsapfel hält.Ausder von jeher mit den edelsten westphälischcn Geschlechtern verbun-denen Familie war Theodoricus Pape um 1328 Bürgermeister zu Soestund Erbsülzer zu Werl. und von seinen Söhnen bekleidete Johannesv, Papen-Westclcr das westphiilische Landmarschallamt und Melchiorv. Papen. Herr aufWarstein, gest. 1465, war kaiserlicher General.Im 15. Jahrb. theilten sich die Sprossen des Geschlechts nach ihrenBesitzungen in zwei Hauptlinien: Papen-Köningen und Rapen-Schei-dingen zu Westrich, und während Köningen später durch Heirath aufdie andere Linie fiel und Ersterer noch die Güter Lohe . Antfeld. Er-witte und die Saline Westernkotten gehören, verlor der zweite Stammdas Gut Scheidingen und besitzt jetzt, nebst Köningen und Westriebhei Werl, auch Wilbringen im Kr. Recklinghausen. Der letztere Stammumi'asst die Erbsälzer Nachkommenschaft von Christoph v. Papen, gest.