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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
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Irafenstand versetzt. Der gemeinschaftliche Stammvater der jetztnoch blühenden Linie des Geschlechts ist Stephan's II. Sohn: Nico-Inns III., gest. 1679. Yon den Söhnen desselben gründete der ältere:Nicolaus IV., gest. 1732, die Nicolaische oder ältere Linie und derjüngere, Johann, gest. 1751, Palatinus von Ungarn, die Johannischeoder jüngere Linie. Die Nicolaische Linie schied sich durch drei SöhneLeopold's, gest. 1720, in drei Zweige: in den älteren, jetzt fürstlichenZweig, gestiftet von Nicolaus V., gest. 1773, k. k. w. Geh.-Rath,Obersthofkanzler und Obersthofrichter in Ungarn, den mittleren, ge-gründet von Leopold, gest. 1773, k. k. Geh.-Rath, Feldmarschall undcommand. General in Ungarn, und in den jüngeren, gestiftet von Ru-dolph, gest. 1763, k. k. w. Geh.-Rath und General-Feldmarschallieut.Aus dem älteren Zweige der Nicolaischen Linie wurde des Stifters Sohn:Carl Hieronymus, s. oben, am Tage, an welchem er die Würde desungarischen Hofkanzlers niederlegte, in den Fürstenstand erhoben.Diesem Zweige gehört auch das s. g. grosse Majorat des Hauses, nebstanderen Herrschaften in Oesterreich und Böhmen. Die Johannische,oder jüngere Linie ist immer ungetheilt geblieben. Sämmtliche Grafendes Hauses Palffy sind übrigens Erbherren auf Erdöd und Bibersburg,Erb-Obergespan des pressburger Comitats und Erb-Hauptleute desk. Schlosses zu Pressburg, welche letztere beide Aemter der jedesma-lige Geschlechtsälteste verwaltet. Die absteigenden Stammreihen dergesammten Familie führt das Werk:Deutsche Grafenhäuser der Ge-genwart" genau an und über den jetzigen Personalbestand geben diegothaischen Taschenbücher Auskunft. Senior des Gesammthauses war inneuester Zeit: Graf Fidelis, zum jüngeren Aste des jüngeren Zweiges derNicolaischen Linie (der ältere Ast ist im Mannsstamme 1858 erloschen)gehörig, geb. 1788, Graf von Pressburg und Oberhauptmann des press-burger Schlosses,, wirk!. Obergespan des pressburger Comitats u. s. w.Das Haupt des mittleren Zweiges der Nicolaiseben Linie: Graf Ferdi-nand, geb. 1807. nahm übrigens in Folge der Beerbung des GrafenJoseph Daun und mit kaiserl. Genehmigung vom 11. März 1853 (Aus-fertigung des Diploms 30. Aug. 1855) auch dessen Namen und Wap-pen an und schreibt sich demnach: Ferdinand R.-Graf Palffy-Daunv. Erdöd, Fürst zu Thiano, Marchese v. Rivola u. s. w.

. Bela, I. S. 00. Thurotz, S. 140, Szegedi, llubr. Dec. S. 273. Spener. Histor. Insign.S. 504 und Tab. 20. Zedier , 20. S. 32427. Lehotzhij, Stemmatogr. I. Pro specimiiio8. 8100. Leupold, I. 3. S. 522-42. Jacobi, 1800, Ii. S. 28588. Megerle v. Mühl-feld, S. 7. Masch, S. 118. v, Schönfeld , I. S. 2325. Geneal. und statist. Handbuch,LXV. S. 560. Deutsche Grafenb. der Gegenw. III. S. 29398. Freih. v. Ledebur , II.,S. 178. Gotli. Hofcal. und gen. Taschenb. 183G. S. 180. 1848, S. 179 und 18G5. Geneal.Taschcnb. der gräfl. Häuser, 18G4. S. G09612 und histor. Handbuch zu Deniselben, S. G77.j^Siebmacher, III. 30. v. Meding, II. S. 420. Suppl. zu Siebin. W.-B. I. 21.

Palitichek v. Palmforst. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1800 für Peter Palitichek, k. k. Hauptmann, mit: v. Palmforst. DasDiplom wurde 1847 für seine Nachkommen bestätigt. Anton Pali-tichek v. Palmforst, k. k. Major, war 1857 Platzmajor zu Fiume undlEmanuel P. v. P. lebte als k. k, Oberst a. D. zu Prag.

Handschrift]. Notiz,