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Taureii (wolil Asteraw und Taurup), gest. 1694 und venu, mit Chri-stiana Catharina Rosen v. Kaltenbrunn, die Gebrüder: Johann Andersv. d. Pallien , k. schwed. Obersten; Bogislaus v. d. P., k. scliwed. Oberst-lieutenant; Gustav Christian v. d. P., k. schwed. Major; Otto Magnusv. d. P., schwed. Rittmeister; Friedrich Adolph v. d. P., ebenfalls k.schwed. Rittmeister und Carl Detlof v. d. P., k. schwed. Lieutenant(dieselben wurden 1680 im Ritterhause zu Stockholm unter Nr. 75 ein-geführt) und Grafendiplome vom K. Paul I. von 1799 für die meistenjder damals in Russland lebenden Sprossen der Familie. — Altes, lief-ländisches Adelsgeschlecht, eines Stammes und Wappens mit der altenliefländischen Familie v. Kosküll oder Koskull, s. Bd. V. S. 243 und■244, welches mit dem deutschen Orden aus Westphalen nach Liefland■gekommen und das Schloss zur Rahlen, welches später den Namen:Diickel (Dickein) erhielt, erbaut haben soll. — Bei der liefländischen Ma-trikel-Commission meldete sich 1745 die Familie aus den Häusern Sep-küll und Eeck an, welche schon zur Ordenszeit in der Iland derselbengewesen waren, und wurde in die erste Classe der Matrikel, welche dieschon zu herrmeisterlichen Zeiten als adelige Geschlechter in Lieflandbehaupten Familien enthielt, unter Nr. 45 eingetragen. — In Curlandmeldeten sich die v. der Pallien bei der Ritterbank nicht, scheinen auchdaselbst nicht begütert gewesen zu sein . doch wurde 1778 der russisch-kaiscrl. Oberst v. der Caval. Peter v. d. Pallien zum Mitbruder auf -und angenommen. — Ein Zweig der Familie, welcher 1700 die GüterHolte und Wellen besass, war mit dem k. schwed. Major Heinrich v. d.Pallien ins Bremensche gekommen. Einer der Söhne desselben ver-mählte sich daselbst 1706. — Der freiherrliche Stamm in Schwedenscheint nicht lange geblüht zu haben. Bekannt ist nur, dass FreiherrJohann Anders, s. oben, welcher 1696 als k. russ. Generalmajor imrevalischen Hafen ertrank, aus seiner Ehe mit Barbara Helena v. Ro-sen, neben einer Tochter, einen einzigen Sohn binterliess: Nachkom-men der übrigen fünf Brüder sind nicht aufzufinden. — Aus der lief-ländisch-russischen Linie erhielt Peter Ludwig v. d.P., k. russ. Oberst-lieutenant, 1776 zu Sonnenburg den Johannitcr-Ritterschlag, und derk. russ. Collegienrath Hans Baron v. d. I'., Herr auf Palms, war 1788Präsident im Gerichtshofe zu Reval. Ueber die 1799 in den russischenGrafenstand erhobenen Glieder der Familie fehlen genaue Nachrichten.Der in Liefland verbliebene Stamm soll 21. Jan. 1810 mit dem k. schwe-dischen Obersten v. d. Pallien ausgegangen sein.
Muahard , S. 425. — Gciuhe. I. S. 1571 und 72. — Zedier, 26. S. 243. — IJupel, nordischeMiscell. 15. —17. Stück, S. S8 und S. 367—75. — v. Fi riet, Ursprung des Adels in den Ost-seeprovinzen, S. 141. — Freih. v. Ledebur II. S. 177 und 78 und III. S. 320. — v. Meding,II. S. 419. J
Pallien, Pähl (Schild quer getheilt: oben in Silber ein aufwach-sender Mann mit Scepter in polnischer Tracht und unten von Blau undSilber geschaclit). Altes, adeliges Patriciergeschlecht der Stadt Danzig.Nicolaus Pähl, gest. 1595, sein Sohn, Nicolaus (II.) P. und der Enkel,Constantin Pallien, gest. 1692, waren sämmtlich Bürgermeister zuDanzig.
Freih. v. Ledebur , II. S. 178.
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