Paggiary. Reichsadelsstand. Diplom von 1756 für Dominik Pag-giary , kurpfälzischen Cabinetssecretair.
Handschriftl. Notiz.
Paggliaruzzi. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1817für Anton Paggliaruzzi, Obereinnehmer zu Gürz.
Megerle v. Mühlfeld, S. 238.
Paggliaruzzi v. Edelhain. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1819 für Joseph Anton Paggliaruzzi, Mauth-Obereinnehmer zu Görz,mit: v. Edelhain.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 396.
Paggliaruzzi v. Kieselstein, Edle und Ritter. Erbländ.-österr.Ritterstand. Diplom von 1809 für Nnval Paggliaruzzi, mit v. Kie-selstein.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 184.
Pallien (in Blau drei schrägrechte, silberne Balken). Reichsadels-stand. Diplom vom 1. Aug. 1571 für Basilius Reuss und die Vetterndesselben: die Gebrüder Marcus, Claus und Dietmar die Pallien, mitder Erlaubniss, das Wappen ihres Grossvaters: Otto Riitow zu Frey-burg im Lande zu Keden (Kehdingen), des Letzten seines Namens undStammes, führen zu dürfen. — Die Familie gehörte zu dem Adel imKedinger Lande, war aber schon zu Mushard's Zeiten wieder ausge-gangen.
Mushard, S. 428 und 29. — v. Kolbe, Gesch. des Herz. Bremen und Verden, I. S. 303. —Freih. v. d. Knesebeck, S. 224. — Freih. v. Ledebur, II. S. 178. — v. Meding, II. Seite418 und 19.
Pallien, v. d. Pallien (Schild nach Micrael von Blau und Rothquergetheilt, nach Siebmaclier aber der Länge nach von Blau und Rothgetheilt mit zwei dürren Stämmen, unten mit Wurzeln. Die Stämmesind oben abgehauen, doch hat jeder vier Knorren, an welchen neue,grüne Sprösschen zu sehen sind und ist mit grünem Laube, wie mitWeinreben, umwunden. Siebmacher setzt in jedes Feld einen Wein-stock von wechselnder Farbe). Altes, pommersches, auch nach Schle-sien gekommenes Adelsgeschlecht.. Dasselbe sass bereits in Pommern1490 unweit Greiffenhagen zu Brünken und 1500 zu Clebow, erwarbspäter die Güter Arbow, Klütz und Schöningen und war noch 1653 zuBrünken und Klütz und 1687 zu Clebow begütert. In Schlesien warPeterwitz 1586 in der Hand der Familie. — Nach Micrael, welcher,wie bekannt, im 17. Jahrli. schrieb, wurde, wie derselbe sagt, dasGeschlecht vor dreihundert Jahren: „dieClebowen" genannt, weswegensie die grünen Oelblätter im Wappen führen." — Der Stamm ist mitHennig Christoph v. Pallien 1687 erloschen.
Micrael, Lib. 6. S. 512.— Gduhe, I. S. 1572. — Zedier, 20. S. 243. — Freih. v. Ledebur ,II. S. 177. — Siebmacher, V. 165: v. Palen, Pommcriscli. — v. Meding, II. S. 419 u. 20.
Pallien , v. d. Pallien, auch Freiherren und Grafen (Stammwap-pen: in Gold drei, 2 u. 1, runde, niederwärts gekehrte, grüne Blätterohne Stiel). Schwedischer Freiherrn- und russischer Grafenstand. Frei-herrndiplom vom 18. Octbr. 1679 für die sechs Söhne des k. scliwed.Oberstlieutenants Johann Carstensson v. der Pahlen auf Astran und