Berchem«
Bergen.
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Berchem (I. 50.). Die aus demRheinland e stammende, 1G83 in denFreiherren-, 1772 in den Grafenstanderhobene Familie ist ein ganz anderesGeschlecht (W. In Roth ein Schräglinksfliessender Bach von 2 Seeblättern be-gleitet. Fahne IL 211.), wie dasjenige,(iem der Preuss. Geh. Etatsrath Georgv. B. angehörte.
ttcrchtold, B. v. Ungarschütz (Löwemit Schild und Schwerdt. auf einemdreihügeligen Berge in Blau. Siebm. I.41.). Jacob v. B. 1Ü33 in den Frei-herren-, 1(135 in den Nieder-Oester-reichschen Herrenstand erhoben. Seine3 Söhne Franz Benedict, Matthias Ernstund Jacob Philipp d. 29. Juli 1673 inden Reichsgrafeu-, ebenso Franz Frh.v. B. 1701 in den Böhmischen Grafen-stand. Begütert in Nieder-Oesterreich,Mähren (Buchlau und Zseravitz), Un-garn (Putnok, Nagy-Zablath); aber auchin P reu s sen: Gr. Krebs (Marienwerder)und Mundmannsdorf (ibd.).
Bercken (I. 50.) (Das W. in NeimbtsCurl. Wppb. Taf. 2.). In P reu s sen:Warglitten (Osterode).
Berckhahn (I. 50.), Berchane, kom-men 1304 auch auf Rügen vor.
Berengi (I. 50.), Berengy (W. Ge-krönter Löwe mit einer Fahne in denPranken, begleitet von einem Sterne).
Berenhorst (I. 50.). Georg Hein-rich B. geb. zu Sandersleben am 26. Oct.1733, war ein Sohn des Fürsten Leo-pold I. von Anhalt-Dessau und wurdevom Kaiser in den Adelstand erhoben.Er starb als Oberhofmeister in Dessau.Sein Enkel war Kammerherr und Iva-binetsrath daselbst. Die 2 Söhne desletzteren stehen inDessauschemMilitair-und Civil-Dienst.
Berg (In goldenem in der Schrägeüber Kreuz getheilten Felde 4 schwarzeWolfsangeln. BerndtTaf. V. 10 ). Nachdem Adels-Diplom vom 23. Sept. 1637.Dazu gehört Peter Mathias v. Ii. zu Pier(Düren) 1829.
Berg (I. 51.). Mit dem Querbalkenund den Kugeln (Bagmihl V. Taf. 71.).In der Uckermark: Cremtzow 1817.Herzfelde 1817. Kleptow 1817. Kl.Spiegelberg 1854. Wiedebusch 1817.
In Pommern: Bresow 1803. 1806.Cartlow 1785. 1842. Schincliow 1836.1842. Trebenow 1784.1800. Gr. Week-kow 1822. 1843. Wusterwitz 1784.1806 (sämmtlich Cammin). Sonst nochPüstow (Rummelsburg) 1746. Silenz(Rügen) 1836. In Preussen: Ba-reucken (Fischhausen). Borken, Gr.u. Kl. (Orteisburg) noch 1855. Bre-dienen (Sensburg). Chotzczewen (ibd.)1784. Dombrowken (Orteisburg) 1820.Kirsteinsdorf (Osterode) 1854. Neuhof,Amt. Pariöse (Orteisburg) 1820. Per-schein ( Pr. Eylau ) 1854. Plinkeim(Rastenburg). Rablack (ibd.). Regitten.Sadau (Orteisburg) 1820. Sagsau (Nei-denburg) 1820. Wilhelmsthal (Ottels-burg) 1820. Wolka (ibd.) 1820. InSchlesien: Gurkau (Steinau) 1854.
Berga (I. 51.). Ein anderes Ge-schlecht zeigt im W. einen mit einemWindhunde belegten Querbalken.
Berganski , Barganzki, Bergenski(Durch eine rothe rechte Querspitze vonGold über Silber getheilt. Auf demHelme 7 Pfauenfedern.) Im Lauen-burg sehen in Hinter-Pommern1671.
Berge (I. 51.). Ernst Siegmund v. B.auf Sackerau erhältl 720 den Freiherren-stand. In der Ober-Lausitz: Häh-nichen, Ottenhain und Wendisch-Pauls-dorf, sämmtlich bei Lübau. In derProvinz Brandenburg: Balmensdorf(Storkow-Beeskow) 1803. Plaue (Cros-sen) 1792. 1803. In Preussen: Klini-ken (Angerburg). Koschlau (Neiden-burg). Laggarben (Gerdauen). Rheins-wein (Neidenburg). Spergeln (Fried-land). Wilten, Pr. (ibd.). Woopen (ibd.).In Schlesien: Ober-Langendorf (Pol-nisch-Warteuberg) 1854.
Bergen (I. 52.) (Drei Berge in. Pa-pagai). In Pommern: Gabbert (Saat-zig) 1803.
Bergen (I. 52.). Die zu Bialla füh-ren das W. der v. Berg mit dem Quer-balken und den Kugeln. Was über-haupt die v. B. in Preussen betrifft,so ist schon darauf hingewiesen wor-den, dass das hier Zusainmengefasstebei näherer Prüfung zu sondern undnach Wappen zu gruppiren sein möchte.
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