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Bergener.
Berneck.
Nach den von Herrn v. Mülverstedt(Neue Preuss. Prov. BI. VI. Bd. I. H.S. 79.) gerügten Ausstellungen habendenn allerdings unter den Artikeln Berg,Berge, Bergen, Berger manche Ver-wechselungen stattgefunden. Mehrereseiner Berichtigungen lassen sich jedochmit der Adelsmatrikel (ibd. IV. Bd.I. II. S. 49. 50.), auf die er sich beruft,nicht in Einklang bringen. Denn wenndie Matrikel Wilditten (Labiau) dernämlichen Familie v. Bergen zuschreibt,der auch Gehlweiden (Goldapp), Har-nowen (besser Hernowen Kr. Wehlau),Marczinowen (Goldapp), Mikoschen (Mi-kossen Kr. Johannsburg), Schedelisken(Lützen), Ublick (Johannsburg), Wessa-lowen (?) gehört hat, und die Herr v. M.aus Thüringen stammen lässt, nichtsdestoweniger aber für die AnhaltinischeFamilie hält, so fügt er ausdrücklichhinzu, dass Wilditten 1667 einer bürger-lichen Familie v. Bergen angehört habe.
Bergener (I. 52.). Auch Westphalv. Bergener, die wenigstens dasselbeWappen haben.
Berger (I. 53.). Das Gut, wonachdie Familie sich nannte, heisst jetztCossma (Görlitz); statt des 27. ist der25. Nov. zu lesen. In Preussen: Gr.u. Kl. Rosinsko (Johannsburg). — DasW. mit den 5 Feldern bei Grote F. 3.
Bergfeld, Bergfeldt (I. 53.). Deraus Holstein stammenden Familie inPreussen wird ein anderes W. (Quer-balken mit 2 Sternen, darüber ein lau-fendes Pferd, darunter ein Palmbaumund 1 Stern), also auch ein andererUrsprung zugeschrieben; und wiederein anderes Geschlecht ist es, welchesin der Person des Christian Brauer am16. Aug. 1726 unter dem Namen v. Berg-feld in den Ritterstand erhoben wordenist. In Preussen besass das erstge-nannte Geschlecht: Kinkeim (Friedland).Laggarben ( Gerdauen ). Powarschen(Pr. Eylau). Prowarken (Friedland)1854. Schellenberg mit Ferdinandhof,Ludwigsburg, Spirau und Tugendreich(Gerdauen) 1820.
Bergh (I, 53.) (In Silber ein rotherAdler. Siebm. I. 128.). In Pommern:Waldow (Rummelsburg) 1821.
Bcrghcs, de B. (Quer getheilt; obengespalten, vorn in Schwarz ein goldenerLöwe, hinten in Gold 3 rothe Pfähle;unten in Grün 3 ausgebrochene Rauten.Berndt Taf. III. IL). Franz Josephund Constantiu de Berghes in Cüln1830. Es hat auch Grafen aus dieserFamilie gegeben.
Berghorn (I. 53.). Anton GüntherB. ist 1682 geadelt worden.
Beringe (I. 53.). Das W. bei Siebm.Suppl. Taf. II. hat statt des Bären einenEber. In Westpreussen: Cielenta(Schlochau).
Berka (I. 54.). In der Ober-Lau-sitz: Nieder-Sohland bei Lübau 1660.
Berkefeld (I. 54.). Das Wappenbei Grote C. 53; noch nicht ausge-storben.
B e r 1 ep s ch (I. 54.). Berlepsch schon1120 und noch heute. Grossengottern(Langensalza) 1672. 1776. Hennigsleben1671. Proschwitz (A. Meissen) 1854.Queetz, Gr. u. Kl. (Bitterfeld) 1580 bis1649. Seebach 1539. Gr. Welsbachbereits 1640 und noch heute. Das AmtZörbig (Bitterfeld) pfandweise 1554.1575.
ßcrlicliiiigcn (In Schwarz ein silbernesRad. Siebm. I. 104.). Aus dieser be-rühmten, theils freiherrlichen, theils gräf-lichen Familie der Reichsritterschaft inFranken und Schwaben, besonders anden Ufern der Jaxt, dienten zu Anfangdieses Jahrhunderts Mehrere in derPreussischen Armee; auch war einFräulein v. B. im Stifte zu Schil-dische.
Berlin (I. 55.). Gebrüder B. 1559geadelt.
Bernard (I. 55.). Noch gegenwärtigin Münster. Der im Jahre 1779 ver-storbene k. Preuss. Oberst v. B. führtefolgendes W. Quer getheilt, oben inRoth ein goldener Sparren begleitet von2 silbernen Sternen, unten in Blau einsilberner Löwe.
Berndt (I. 55.) (W. bei Dorst Allg.Wppb. H. 174.). Karl B. zu Compten-dorf wurde am 11. Juli 1812 vom Kö-nige von Sachsen nobilitirt.
Bcrncck, Müller v. B. (Quer getheilt;oben 2 Hammer; unten eine Kugel).