Knorring.
Kauf- und Handelsmann in Breslau +16. Aug. 1712.
Knorring (Im schwarzen F. ein gros-ser silberner Bing. Siebm. I. 112). Siestammen aus Schwaben und besassenin Curland: Jateln und Texten 1600;aucli auf der Insel Oesel ansässig.Friedrich v. K. k. Schwed. Hauptmannf 18. Dcbr. 1647 und ward zu St. Ja-cobi in Stettin begraben.
f Kniiplau. Im Halberstädtsehenund Magdeburg sehen Friedrich vonK., des seligen Gebhard Friedrich vonK.Sohn 1666 mit Lehnsstücken in denzum Theil wüsten Orten: Böhnshausen( Osterwick), Olden - Waddenhausen,Pabsdorf (Oschcrslebcn), Siederode undSömmeringen belehnt. Adolph Fried-rich v. K. Besitzer eines Mannlehns zuWanzleben -j- 1706 oder 1707 ohnemännliche Erben.
Knutli (Ein Kesselhacken nach einemSiegel von 1353. Lisch Urk. d. v. Mal-zahn II. 115. — Ein Kesselhacken, be-gleitet von 3 Kleeblättern. Masch XXVI.96, auch zwei über Kreuz gelegte Kes-selhacken Siebm. V. 172 und BagmihlII. 26, 27 u. Tab. VIII.). In Meklen-burg: Gneven (A. Crivitz) 1751. 1795.Leitzen (A. Wredenhagen) 1592. 1684.Ludorff (ibd.) 1675. 1837. Meltz (ibd.)1675. 1694. Priborn (A. Lübs) 1675. Inder Ober - Lausitz: Lichtenau beiCamenz. — In Dänemark, wo AdamChristoph v. K. 1714 unter dem Zu-satz Ivnuth von Knuthenburg in denDänischen Grafenstand erhoben wor-den ist: Conradsburg 1753. Güldenstein1740. Knuthenburg (sonst Aasmark)1690. Lyndegard 1697. Rudbierdgaardauf Laland 1805. Auch eine Linie inHolland. — Es haben Mehrere alsOfficiere in der Armee gedient.
f Knuth (Im-blauen F. ein goldenerPokal. Bagmihl II. Tab. VIII.; ältereSiegel XII. 1. 2. 3.). Mit Caspar Hen-ning v. K. 1763 ausgestorben. In Pom-mern: Cantreck (Cammin) 1670. Ganz(ibd.) 1687. Gieskow (ibd.) 1378.1763.Hof (Greiffenb.) 1489. Ivopplin (Cam-min) 1501. 1763. Morgow (ibd.) 1608.Schwenz (ibd.) 1483. Toitin (Demmin)1608. Wangerin (Greiffenberg) 1613.
Kobersee.
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Wangeritz (Naugard) 1505. Weckow,Gr. u. Kl. (Cammin) 1563. 1763. Woll-merstedt (Usedom-Wollin) 1483. Zed-lin (Cammin) 1629.
-j- Knuth (Weiss, roth und blau ge-theilt. Bagmihl II. 27. 28). Dies Hin-ter - Pommersche Geschlecht scheintschon Ende des 16. Jahrhunderts er-loschen zu sein. Gutzmin (Schlawe)1523. 1583. Baaske (Stolpe) 1523. 1543.Lubow (Fürstenth.) 1583.
Knyphausen, vergleiche Inn- undKnyphausen.
Kohbe, Kobben (Im silbernen F. einschwarzer Löwe. Mushard p. 329. GroteC. 49). Im Brem en sehen zu Rechtebe1777. Wersabe 1708. 1777. Wurtfleth1461. 1777.
*f Kobbing, Koppink (SchräggestellteRauten von der Rechten zur Linken.).Mit denen v. Langen gemeinsamen Ur-sprungs, deren Stammhaus Langeneben so wie Kobbing im MünsterschenKirchspiel Everswinkel liegt. Sie be-sassen auch 1378 Holthausen bei Coes-feld und scheinen bereits im 15. Jahr-hundert in Westphalen erloschen zusein. Sweder K. erscheint 1444 bis1448 als Landkomtur des DeutschenOrdens in Münster. Im 17. Jahrhun-dert sehen wir einen Obersten v. K.und seine Söhne in der Nied er-Lau-sitz im Besitz von Drebkau (Calau).
Kober (Im blauen F. ein Mann mitKeule aus einem Kober hervorwach-send). Diese Familie der Ober-Lau-sitz erhielt 1542 vom Könige Ferdi-nand II den Adelstand. Albrecht Fried-rihh v. K. auf Tschorne 1720. In älte-rer Zeit kommt ein solches Geschlechtauch in der Mark Brandenburg vor;so erscheint 1335 Bernhard Kober alsMitbesitzer der Stadt Reppen (Gerckeuc. d. I. 26. 2. Vergl. Wohlbrück-LebusI. 608). Nicolaus K. 1361 Besitzer vonHasenholz (Ober-Barnim),
-j- Kobersee. Kobersehe. Ein gegenEnde des 16. oder Anfang des 17tenJahrhunderts erloschenes Geschlechtin Preussen: Peter v. K. war 1534Hauptmann zu Neidenburg und Rathdes Herzogs Albrecht. Sein Sohn Ruf-fus v. K. ebenfalls Hauptmann zn Nei-29*
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