402
.Jornitz.
Issum.
über dem Balken 3 goldene Sterne.Köhne III. 61). Christian Ludwig J.von der Französischen Colonie k. Wirkl.Geh. Legationsrath am 17. Jan. 1816' in den Preuss. Adelstand erhoben. Ind. Ob. Lau sitz: Ob. Neundorf (Görlitz).
f Jornitz (Im silbernen F. zweischwarze Flügel und dazwischen eingoldner Stern; oder auch Gold undschwarz gespalten und zwei Flügel mitwechselnden Farben. Siebm. I. 52.59). Dies Geschlecht wird ohne wei-tere Anführung von Specialien zu denSchlesischen gezählt. Wir finden sienoch im 17. Jahrhundert in der Ober-Lausitz und in Schlesien zu Mittel-Sohland und Nikolschmiede (Sagau).Bernhard v. J. auf Soliland zeugt mitBarbara v. Dyhrn: Eva v. J., die alsGemalin des Hans Wilhelm v.Ueclitritza.Deutsch-Paulsdorf am 9. Nov. 1650 starb.
Jossa. Im Jahre 1813 trat ein Herrv. J. aus Sachs, in Preuss. Militair-dienste und stand 1839 als Oberstlieut.im 29. Inf. Beg.
Irieo. Franz Anton V. J. 1701 und1711 k. k. Kammerrath im HerzogthumOber- und Nieder-Schlesien und Ober-Amtmann zu Neu-Saltze.
f Irmtraut (Im silbernen F. einschwarzer Ziegenbock. Humbracht p.45. Fahne II. 70). Im Nassauschen:Herdlingen 1460. Irmtraut 1540. Lan-genwiesen 1580. 1631. Westerburg 1460.1631. Im Preuss. Rheinlande: Ob.Aussem (Bergheim) 1409. Vallendar(Coblenz) 1580.
Irwing (Drei Bündel von je 3 Pfei-len , deren Gefieder Stechpalmblättersind), behaupten Abstammung von demSchottischen Geschlechte Irwin (DreiBündel von je drei Stechpalmblättern).Johann I. Bürger und Handelsmann zuTilsit j 1716. Dessen Sohn, der am12. April 1768 als Ober-Consistorial-und Kammergerichtsrath verstorbeneWilhelm v. I. ist der erste, der sichseit der Mitte des 18. Jahrh. des ade-ligen Prädikates bedient. ChristianErnst v. I. f 9. April 1805 u. FriedrichWilhelm v. I. f 1823, beide als Gene-ral-Majore. In Brandenburg: Ro-sengarten (Frankfurt) 1787. 1803.
•f Isendorn von Blois (Mit goldenemSchildeshaupte ein rothes Feld, worin
3 mit blauen Eisenhütlein belegte sil-berne Pfahle. Fahne I. 189, oder mitsilbernen Eisenhütlein belegte blauePfahle. Siebm. V. Zus. 36). Den Bei-namen hat dies Geschlecht vermuthlichweiblicher Abstammung, nach dem, na-mentlich in der Champagne geltendenRechte de la noblesse uterine, zu ver-danken. Wir finden sie auch in denNiederlanden, namentlich in der Prov.Utrecht; ferner in den Rheinlan-den: Gannenburg (?) 1556. 1680. La-tum (Crefeld) 1600. Stockum (Uecke-rath) 1556.
Ising (Ein rückwärts blickender, auseinem Walde laufender Hirsch). Seitdem Anfange dieses Jahrhunderts biszur Gegenwart haben mehrere Officieredieses der Provinz Weslphalen angehö-rigen Namens in der Armee gestanden;nach der Rangliste von 1806 drei imReg. Kurf. v. Hessen, einer im Reg.Lettow.
Issclstcin (1. u. 4. Q. im goldnen F.
4 rothe Sparren. 2. u. 3. Q. im golde-nen F. ein schwarzer Querbalken voneinem roth und Silber geschachten An-dreaskreuze überdeckt. Fahne I. 192).Stammen aus den Niederlanden:Isselstein i.Holland. Am Niederrhein:Caster (Bergheim) 1660. Linnep (Ldkr.Düsseldorf) 1582. 1680. Merkenich(Ldkr. Cöln) 1671. Wülfrath (Mettmann)1582. Philipp Ernst v. I. 1620 Kur-brandenburgischer Falkenmeister; Au-gust Friedrich Frhr. v. I. 1686 Kur-brandenburgischer Oberst. Johann Mo-ritz v. I. 1758 k. Preuss. Major. Noch1845 ein Ober-Landesgerichts-Assessorv. J. zu Essen.
f Issum (Im silbernen F. ein rotherspringender Hirsch. Fahne I. 192. II.71). Der gleichnamige Stammsitz liegtim Kreise Geldern, wo sie bis ins15. Jahrh. vorkommen. Allem Anscheinnach gehört hieher der angeblich ausOstfriesland stammende kaiserliche Ge-neral Adolph v. J. (Yssum, Issem) deram 13. Dcbr. 1639 unter die Nieder-Oesterreichischen Ritterstands - Geschl.aufgenommen worden ist und dort Gr.