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1 (1854) A - K
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Imhoff.

1*1 I :

1 ,

Kosen, darüber und darunter 3 Schin-deln). In den Böhmischen alten Her-rensland 1718 und 1733, in d. Reichs-freiherrenstand den 3. Febr. 1721 undReichsgrafenstand 1723. Ursprüng-lich Paderbornsches Geschlecht,Erbschenken des Stiftes Heerse. ZuWewer (Paderborn) 1602.1755. JohannTheodor Frhr. v. I. kaiserl. Hofrath u.Kabinets-Secretair erhält d. d. Wien d.10. Dcbr. 1723 die Anwartschaft aufdie den Grafen Braida gehörigen Lehn-güter: Gr. Heinzendorf, Herbersdorf,Neudorf, Neuguth, Parchau (sämmtlichim Kreise Lüben in Schlesien) mitallem Zubehör, für sich und seine De-scendenten; nach Abgang gedachterGrafen. Es erhellt nicht, ob die Suc-cession eingetreten ist.

Inilioir, im Hof (Im rothen F. Kopfund Vorderpranken eines goldenen Lö-wen, der in einem nach oben geboge-nen Fischschwanz endet. Siebm. I. 206.V. 144, 242). Ein altes, weitverzweig-tes Augsburger, Nürnberger, Rothen-burger, der Schwäbischen und Fränki-schen Reichsritterschaft angehöriges Ge-schlecht, dem mannigfaltige Anerken-nungs- und Staudeserhöhungs-Diplomezu Theil geworden sind, u. a. Frei-herren-Diplome vom 14. Juni 1685, 27.Oct. 1697, 25. Jan. 1781, 2. Sept. 1814und Wappen-Vermehrungen (Siebm. II.80. VI. 18. Bernd Taf. LXIII. 126).Mehrere Mitglieder dieses Geschlechteshaben im Preuss. Militair- und Civil-dienste gestanden.

-j- Inipcl. Empel, Hönnepel gen. vonder Impel (Im silbernen F. ein blauerQuerbalken; auf welchem rechts einschwarzer Rabe sitzt. Fahne I. 186).Im Cleveschen: Empel (Rees) 1480.Groin (ibd.) 1610. Hönnepel (Cleve)1263. 1335.

*j* Iinstenratli (Im rothen F. ein von9 Muscheln umgebenes silbernes Schild-chen, durch welches ein rother Flussläuft. Fahne I. 186). Ein in der erstenHälfte des 18. Jahrh. in Colli erlosche-nes Niederrheinisches Geschlecht. ZuImstenrath 1500. 1622 und Mehr 1500.1622.

7 Inden (Im roth und Gold quer

Ingenhaef.

getheilten F. ein Löwe mit wechseln-den Farben. Fahne I. 187). Ein Aachen-Cülnsches Stadtgeschlecht, welches biszur Mitte des 18. Jahrh. geblüht hat.Besassen Lehne zu Nörwenich (Düren).

j- Ingbrccht, St. Ingbrecht. FriedrichLudwig v. St. I. aus dem Zweibrück-schen, wo seine Familie den Aspach-schen Hof und Schachhof besass, starbam 11. Febr. 1801, 81 J. alt als kgl.Preuss. Oberstlieut. und Besitzer vonLachmedien bei Bartenstein (Friedl.)in Preussen. Seine 3 Söhne: 1. OttoFriedrich Ludwig -j- 1. Sept. 1794 alskaiserl. Russ. Major. 2. Carl 1806 Ca-pitain im Reg. Diericke -j- 1816 alspensionirter Major. 3. Friedrich 1806Stabs-Capit. bei Reinhard 7 1816 alsMajor und Kreis-Brigadier b. d. Gens-d'armerie, haben keine Nachkommen.

Ingelheim (Im schwarzen F. ein Rothund Gold geschachtes gemeines Kreuz.Siebm. I. 124). Ein alt-ritterliches inRhein-Hessen, auf dem IIundsr Iick,im Rheingau, in d. Wetterau, im Spes-sart und in anderen Theilen Frankensund des Oberrheins begütert gewese-nes, seit dem 1. Juni 1737 gräflichesGeschlecht. In der bereits zu Anfangdes 14. Jahrhunderts abgezweigten Li-nie der Beusser von Ingelheim zu Ob.Ingelheim mit Johann Carl B. v. I. 1580erloschen. Philipp Ludwig v. I. aus d.Hauptlinie zu Nieder - Ingelheim, gab1648 durch Vermählung mit der Erb-tochter Maria Ottilia Echter v. Mespel-brunn, Veranlassung zur Vereinigungvon Wappen und Namen beider Ge-schlechter, wozu 1698 die kaiserlicheBestätigung erfolgte. Sein ältester SohnFranz Adolph Dietrich Frhr. v. I. warVitzthum im Rheingau, kaiserl. Geh.Rath und Kammergerichts-Präsident zuWetzlar. Auch als Cöluische .Vasallengenannt (Fahne I. 187).

f Ingenliaef, Ingenhove (Im rothenF. ein silberner Schrägrechtsbalken,begleitet von 2 silbernen Löwen oderLeoparden. Fahne I. 187. Noch andereNiederrh. Geschlechter mit anderenWappen ibd. p. 188. Siebm. III. 131).Im Clev eschen: Bärenkamp (Dinsla-ken) 1567. 1634. 1720. Cassel b. Budberg