Hirschberg.
Hitzaeker.
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Hirschberg (Im silbernen F. ein ro-ther Hirsch. Siebm. I. 101. II. 9. V.174). Sie werden zu dem Adel Fran-kens, Preussens u. Thüringensgezählt. Von den letzteren war eineLinie nach Oesterreich gegangen, aberim 17. Jahrhundert erloschen. HansCaspar v. H. herzogl. Sachsen -Meinin-genscher Ober-Hofmarschall, hatte 1746einen Sohn und einen Bruder, welcherletztere Hauptmann im Regiment Bre-dow-Husaren war. Es ist noch zu un-tersuchen, ob ein und dasselbe Geschl.mit denen v. II. in d. Ober-Lausitzzu: Hermsdorf (Görlitz). Königshain(ibd.). Lissa (ibd.). Markersdorf (ibd.).Schlauroth (ibd.). Schönbrunn (Lauban).Zodel (Görlitz).
Hirschfeld. Die älteren und jünge-ren Zweige dieses Geschlechtes müs-sen, schon ihrer AVappenverwandtschaftwegen, als Einem Stamme angehörigbetrachtet und ungetrennt behandeltwerden. Das Stammwappen des altenMeissenschen Geschlechtes, welches Ot-terwisch (A. Grimma) 1581 und Zopo-ten (Reuss) bis 1724 besass, zeigt ei-nen gespaltenen Schild, vorn roth, hin-ten Gold und in letzterem einen senk-recht laufenden rothen Hund (Siebm. I.1787). Ebenso nach einem Renovations-Diplome vom 16. Febr. 1787 (KöhneIII. 51). Martin H. Preuss. Lieut. wurdemit einem ähnlichen Wappen am 8. Juli1714 geadelt (Im vorderen rothen Tlieileeine Stange mit 9 Pfeilspitzen, von ei-ner Krone überdeckt ibd ). Wieder einähnliches Wappen erhielten Otto II.Kriegs- und Domainenrath bei d. Kur-märkischen Kammer, sein Brudersohn,der Cadet Carl Otto Ferdinand II. u.sein Vetteri, der Justizrath Johann Fried-rich H. be Renovation ihres Adels am13. Mai 1787 (Quadrirt: 1. u. 4. Q. imgoldenen F. der rothe Windhund. 2. u.3. Q. im rothen F. ein silbernes Hirsch-geweih. Köhne III. 51). Das Geschlechthat dem Vaterlande mehrere ausgezeich-nete Ofüciere geschenkt: Carl Fried-rich v. II., der Sieger bei Ilagelsberg-}- 18. Oct. 1818 als General der Inf.a. D. und seine 3 Söhne, die sämmt-licli Generallieut. in der Armee sind,
und zwar seit dem 27. März 1847, d.8. Mai 1849 und den 23. März 1852.In Preussen besass die Familie: Kl.Bestendorf (Mohrungen).
-j- Hirtciihcrg, Pastorius v. H. (InBlau eine silberne Fontaine, in derenBecken zwei Wasserstrahlen herabfal-len; auf dem Helme ein wachsenderjunger Mann in grüner Kleidung miteinem Lorbeerkranze um den Kopf u.einem Hirtenstab in den Händen). AdamPastorius erhielt mit dem Prädikat: A".Hirtenberg am 19. Juli 1648 d. ScliAve-dischen Adel und Joachim am 6. Jan.1662 das Polnische Indigenat. In West-preusseil: Kl. Kelpin (Danzig) 1782.Smengorzyn (ibd.) 1782. 1788.
-j- Ilirtz gen. von der Landskron (Imschwarzen F. zAvei silberne Leoparden.Fahne I. 237). In der Stadt Cöln dieHäuser Gyrshof 1448 und Landskron1230. Im Rheinlande sonst noch:Berscheid (Eupen) 1559. Biessen (Heins-berg) 1610. Weims (Eupen) 1527. 1662.
Iiiserle (Im Silber u. Roth gespalte-nen F. ein gebogener Fisch, Aveehseln-der Farbe). Franz Hiserle Freiherr v.Chodau k. k. Kammerrath in Schle-sien 1686. Franz Michael Graf II. kgl.Kammerrath in Böhmen 1710.
-j- Hittorf (Im schwarzen F. ein sil-berner, oben von 3, unten von 2 sil-bernen Lilien begleiteter Zinnenbalken,Fahne I. 156). Ein, Avie es scheint, inder Mitte des 17. Jahrhunderts ausge-storbenes Gölner Patricier-Geschlecht.
Hitz (W. Jez\). Die Familie erhieltam 25. Nov. 1764 den Polnisch. Adel.Im Jahre 1806 standen 3 Officiere die-ses Namens in d. Armee: 1. Der Fähn-rich v. II. I. im Reg. Thiele, ward indemselben Jahre See. Lieutenant in d.Polnischen Armee und starb 1809. 2.Der Fähnrich v. II. II. in demselbenReg. 1807 als See. Lieut. dimittirt. 3.Fähnrich A'. II. im Dragoner-RegimentRouquette 1807 dimittirt.
Hitzacker (Im roth und grün schräg-getheilten F. ein gekrönter silbernerLÖAVe mit gekrümmter Hellebarte —oder auch im silbernen F. ein roth u.grün gestreifter Löwe mit rother ge-krümmter Hellebarte. Grote C. 58). Im