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1 (1854) A - K
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Herborth.

Herford.

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Briesa (Neumarkt) 1687. 1701. Brieg(Glogau) 1685. 1705. Drogelwitz (ibd.)1685. Glasen (Leobschütz) 1685. Glaus-nitz (Hirschberg). Gollgowitz (Glogau)1685. Grafenort (Habelscliwerdt) 1695.1850. Hartlieb (Breslau) 1705. Heinzen-dorf (Münsterberg). Kohlsdorf (Neust.).Krummhübel (Hirschberg). Merzdorf(Glogau) 1685. 1705. Neudorf, Deutsch-u. Polnisch- (Münsterberg). Neu-Karls-dorf (ibd.). Querseifen (Hirschberg).Reindörfel (Münsterberg). Sackerau (Oh-lau). Salisch (Glogau) 1685. Schildberg(Münsterberg). Schön-Johnsdorf (ibd.)1695. Schnellendorf (Falkenberg). Stein-seifen (Hirschberg). Steubendorf (Leob-schütz) 1685. Stahnsdorf, Ober- (Ilirscli-berg). Tarchwitz (Münsterberg). Vier-höfe (Glatz). Wangern (Breslau) 1705.

-J- Herborth und Fulstein, Herburt v.Fullstein (In Roth ein grüner Apfel, inwelchem mit ihren Spitzen drei blankeSchwerdter in Form eines Schächer-kreuzes stecken; auf dem gekröntenHelme ein Pfauenwedel). Am 7. Oct.1626 starb Johann H. v. F. als Castel-lan zu Caminiecz. Sie sind begütertgewesen in Polen, Galicien, desgl.in Böhmen, Mähren und Oesterr.Schlesien zu Albrechtitz, Bilowetz1476. Bistritz, Bronitz, Dluhomist, Ful-stein (Troppau), Leonhartow 1543. 1566.Studynka (Böhmen); endlich in Preus-sisch-Schlesien zu: Endersdorf(Grottkau). Konstadt (Kreuzburg) 1465.1468. Odersch (Ratibor). Tworkau (ibd.).Wiese (Neustadt).

Hercules. Ein zu Stralsund u. Greifs-wald vorkommendes Stadtgeschlecht,aus welchem dem am 31. März 1680verstorbenen Syndicus der PommersehenStände, Johann H. das Adelsprädikatzu Theil wird. Von seinen Söhnen warAzarias Franz Oberst, Philipp JoachimHauptmann, und David Christian Fähn-rich, in welcher Charge er in d. Schlachtbei Malplaquet blieb.

Herda (Im rothen F. ein schwarzge-kleideter Mannsrumpf mit Ese,sohren.Siebm. I. 170). Es haben mehrere Mit-glieder dieses T h ü r i n g i sehen Ge-schlechtes in der Armee gedient, u. a.August Ludwig v. Ii., der als Major a.

D. früher im Reg. Schimonsky, am 3.Sept. 1811 starb. Iii d. Provinz Sach-sen: Gr. Jena (Naumburg) 1762, sonstzumeist in den Werra-Gegenden, sowohlin den Sächsischen Fürstenthümern,als in Hessen zu: Brandenburg 1750.1802. Dittersberg 1802. Ettenhausen,Hastungsfeld 1802. Iiausbreitenbach1385. Herda 1750. Lauchröden 1802.Lengsfeld 1385. Marggrafenstein 1385.Unter-Ellen 1802.

Herder (Im rothen F. auf grünemHügel ein Schäfer. LangBaiersch. Wppb.)Der am 18. Dcbr. 1803 zu Weimar ver-storbene berühmte Dichter Johann Gott-fried v. II. war zu Mohrungen in Ost-preussen am 26. Aug. 1744 geboren u.als lierzogl. Sachsen-Weimarscher Ob.Consistorial-Präsident durch den Kur-fürsten Max Joseph von der Pfalz-Bayern am 8. Oct. 1801 geadelt wor-den. Dessen Söhne erwarben in O b.Bayern das Gut Stachesried (L. G.Dachau) 1802.

Ilcrding (Ein aufgerichteter Wind-hund). Münstersches Stadtgeschlecht,welches 1525 die Bestätigung des Adelserhielt, und in dem Beiersehen Zweigezu Windisch-Esclienbach 1795 in denFreiherrenstand erhoben worden ist.Im Münsterland: Hiltrup 1650. 1817.Maser 1817. Möllenbeck 1680.

-j- Herdt, Herde (Im schwarzen F. einsilberner Schrägbalken. Fahne II. 59).Sie kommen bis gegen Ende des 17tenJahrhunderts in Westphalen und amNiederrhein vor. Heerdt (Neuss).

f Heren. In der Altmark: Fried-rich Siegmund v. H. besass im KreiseOsterburg: Germerslage 1779. Käck-litz 1778. Rosenhof 1778.

Herford, Herfurth, Heerfurth (Gespal-ten, vorn oben ein Löwe, unten einSchrägbalken mit einem Stern; hintenein Ritter mit einem Hammer. Siebm.IV. 82). Ein Martin v. Herfurth J. U.D. des Bisthums Breslau zu NeisseLandesbestellter, am 13. Mai 1645 inden Adelstand erhoben. Samuel Her-ford, Syndicus zu Breslau, 1725 in denBöhmischen Adelstand erhoben. EinHerr v. II. war 1811 Oberlandesgerichts-rath zu Soldin, später Geh. Justizrath