Helmstatt.
Henckel v. Donnersmark. 341
Brukotschine 1800. 1830. Hockkirch1700. Langenau 1700. 1720. Maliau1730. Paschkerwitz 1700. 1722. Pürbi-schau 1720. Schön-Ellguth 1630. 1776.Schwundnig 1630. 1722. Senditz 1766.Tschachawe 1800. 1816. Wiese 1700.(sämmtlich Trebnitz). Ausserdem Kuh-nau (Freistadt) 1814. Peuke (Oels) 1630.Rosenthal (Breslau) 1730. Thiergarten(ibd.) 1730. Zobel (Liegnitz) 1800. 1816.
Heimstatt (Im silbernen F. ein zumFluge sich erhebender schwarzer Rabe.Siebm. I. 122). Aus dieser sehr be-deutenden, 1792 in den Grafenstanderhobenen Familie, die mit denen Gölerv. Ravenspurg, v. Mentzingen u. a. m.gemeinsamen Ursprungs und in Baden,Würtemberg, der Rheinpfalz, im Elsassund in Lothringen ansehnlich begütertgewesen ist, hat Raban v. H. 1396 b.1420 dem Erzstift Trier vorgestanden.Im 16. Jahrh. besassen sie auch Fels-berg (Saar-Louis).
-}- Ilelwig (Quer getheilt; oben imgoldenen F. zwei über Kreuz gelegteKanonenläufe; unten im rothen F. derImhofsche goldue Löwe mit gekrümm-tem Fischschwanz). Carl Gottfried v.
H. ward 1815 als General-Major ausSchwedischen Diensten bei der Preuss.Artillerie angestellt, 1825 als General-Lieutenant pensionirt, und starb am
II. Mai 1844 im 80. Lebensjahre zuBerlin. Seine Gemalin war die alsDichterin bekannte Amalie V. II. geb.v. Imhof.
f Helwicli. Hehvick. Der Dr. med.Christian H. zu Breslau im Jahre 1706in den Böhmischen Ritterstand erhoben.
j- Ilelwig (In einem Gold und rothgespaltenen Schilde über 3 Hügeln 2über Kreuz gelegte Hellebarten. Siebm.
I. 65). Waren im Neiss eschen begü-tert und sind zu Ende des 16. oderAnfang des 17. Jahrh. ausgestorben.
Hemm, von der IL, Hemm v. Hem-menstein (1. u. 4. Q. Löwe. 2. u. 3.Q.Reiter. Mittelschild: Schwan. Siebm.
III. 170). Aus Belgien stammend, 1622in den Ritter-, 1718 in den Freiherren-stand erhoben. In der Grafschaft Glat.z:Glasegrund 1804. Hermsdorf 1752. Hoh-berg 1752. Kieslingswalde 1804. Dürr-
Ivunzendorf 1720. 1752. Schwenz 1720.1752. Steine, Mittel- u. Nieder- 1720.1792. Steingrund 1804. Ullersdorf 1720.1752. Volpersdot'f 1720. 1798.
j Heinnierich, Hemberg (Drei Mu-scheln im Schilde. Fahne II. 58). Siehatten .das Erbkämmerer-Amt im Erz-stift Cöln. Noch im Jahre 1652 lindeich Jacob v. Hemmerich im Domstiftezu Gorvei. Im Rheinlande: Bachem(Landkreis Cöln) 1392. 1402. Gülpen(Limburg) 1482. Ilemmerich, früherHemberg (Bonn) 1210. 1365. Kempen(Düren) 1460. Niederduuck (Neuss) 1512.Velden (Düren) 1460. Waldorf (Bonn)1440.
Ilcmpcl (Durch einen schwarzen Pfahlgetheilt, vorn im blauen F. ein golde-ner auf Erde stehender Greif, der einenZweig hält; hinten auf Erde 5 grüneRohrkolben. Köhne III. 45). Der am18. Oct. 1831 verstorbene Oberlandes-gerichts-Präsident Johann Friedrich v.II. zu Stettin, ist im J. 1806 in denAdelstand erhoben worden. Aus die-sem Geschlechte war Sebastian II. k.Schwedischer Ilofgerichts - Director zuStettin 1650 gestorben. Einer seinerSöhne Christoph Friedrich IL. Kurbran-denburgische Lieut. im Reg. Pfuhl.
Henckel v. Doiinersmark, Henkel v.D. (Stammwappen quer getheilt, obenim goldenen F. ein abgekürzter blauergekrönter Löwe; unten 3 silberne Ro-sen im rothen F. Siebm. V. 8. Dasgräfliche Wappen mit 8 Feldern). Siestammen aus Ungarn (Donuersmark,Lentschau, Zips noch im 16. Jahrh.)und leiten von den Grafen Thurzo ih-ren Ursprung ab; Hessen sich im 16.Jahrh. in Schlesien nieder; Freiherrenden 30. April 1615; Böhmische Frei-herren den 18. Dcbr. 1636; Reichsgra-fen den 5. März 1651; freie Standesher-ren von Ober-Beuthen den 14. Novbr.1697; als solche Mitglieder des Schle-sischen Provinzial-Landtages im Standeder Fürsten und Herren mit Curiat-stimmen d. 27. März 1824; Erbland-mundsclienke im Herzogthum Schlesien1840. In Schlesien: Alt-Tarnowitz(Beuthen) 1830. 1854. Baingow (B.)1814. 1830. Beuthen, Standesherrschaft