Heldritt.
Hellen.
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1689. Holtendorf (ibd.). Liebstein (ibd.)1768. Rosenfeld (ibd.) 1787. Im König-reich Sachsen, zumeist in der Ober-Lausitz: Barlowitz, Kl. Bautzen, Bell-witz 1700. 1787. Bischdorff, Blanken-stein, Dauben, Kl. Dehsa 1787. Gabeln,Hänichen, Jedlitz, Kotitz 1787. Kötseha1787. Kl. Leichnam, Ober-Lauba 1720.Neu- u. Nieder-Liebel 1750. Luliachau,Niethen, Oelsa, Pannewitz, Peterswalde,Pomritz, Rosenhayn 1768. Schlauritz,Streitfeld 1787. Thun (Erzgeb.). Weid-litz, Welche, Wowitz. In Baiern beiRegensburg: Elbingsheim, Bockenau u.Mockerau.
Heldritt (Zweimal gespalten; vornroth, in der Mitte Silber, hinten blau.Siebm. I. 107). In Franken, wo na-mentlich im Coburgschen der gleich-namige Stammsitz liegt. In der Preuss.Armee haben Mehrere gedient: GottlobCarl Ludwig v. II. 1750. Fähnrich beiForcade, erhielt 1760 als Lieut. eineGarnison-Compagnie. — Wilhelm Jo-hann Carl v. H. ward den 30. Januar1802 Capitain b. Larisch, 1808 a. Majordimittirt.
-j- Helfenstein (Quer getheilt, obenim silbernen F. ein wachsender rotherLöwe, unten blau. Siebm. I. 114, auchwohl mit Lilien und Kleeblättern be-streut. Fahne I. 147, nach älteren Sie-geln). Angesehenes Herren-Geschlecht,welches das Erbmarschallamt V .Trierbekleidete und im Mannsstamm bereitsgegen Ende des 16. Jahrhunderts mitJohann v. II. erlosch, dessen einzigeTochter Christine Catharina, verm. mitOtto Niclaus v. Stein-Callenfels, jedochnoch das 17. Jahrh. erlebte. Sie be-sassen u. a. die Burgen und Rittersitze:Aproide 1458. Gilbrucke 1460. Harsch-heim, Helfenstein 1161. 1590. Heinsberg1456. Neumagen 1351. 1370. Schöneck1450. Spurckenburg 1417. 1505, in denReg. Bezirken Coblenz u. Trier und imNassauschen gelegen. In Preusseil:Meuling (?).
f Helfta, Helpte (Ein mit 3 schwar-zen doppelten Adlern belegter silbernerSchrägbalken im rothen F.). Dies alteritterliche Geschlecht, dessen gleichna-miger Stammsitz in der Grafschaft
Mansfeld liegt, ist nicht ums Jahr1536 mit Jürgen Helpte erloschen (v.Meding I. 238); denn noch im J. 1597lebten des verstorbenen Asmus v. Helfftezu Hedersleben zwei Söhne. Eine Li-nie dieses Geschlechtes erscheint vondem Anfange des 14. bis Anfang des15. Jahrh. auch in Meklenburg: sonoch 1408 Engelke v. Helpte mit demSchrägbalken, wiewohl ohne Adler (LischUrk. d. v. Malzahn II. 481).
Hcllbadi. Johann Christian von H.der fürstlich Schwarzburg-Sondershau-sensche Hofrath u. Herausgeber einesAdelslexicons erhielt am 3. Debr. 1819ein Adelserneuerungs-Diplom. Die rit-terlichen Vorfahren besasscn ein Burg-lehn zu Mühlberg (Erfurt).
Helldorf (Im silbernen F. ein halberrother Esel. Siebm. I. 153). WölflHeinrich Hans v. H. k. Preuss. Kam-merherr, bei Gelegenheit der Huldigungam 15. Oct. 1840 nach dem Erstgeburts-recht in den Grafenstand erhoben. Chri-stoph Samson v. H. blieb 1672 alsKurbrandenb. Oberstwachtmeister. Biszur Gegenwart haben Mitglieder desGeschlechtes in der Preuss. Armee ge-dient. In Sachsen: Aulick (Leipzig).Beuchlitz (Merseburg). Drossdorf (Leip-zig). Frankenthal, Kostewitz (L.) 1660.1780. Küritzsch (ibd.) 1630. 1690. Nü-theim (Weissenfeis) 1580. 1780. Notnitz(L.). Pürsten (ibd.) 1580. 1680. Reus-sen (Weissenfeis) 1580. Runstädt (Mer-seburg) 1850. Starsiedel (ibd.). Will-schütz (Weissenfeis) 1580. Wollmirstädt(Eckardsberga) 1816. 1854.
-{- Helle, v. d. H. (Rose im Schilde.Delius Beiträge zur Geschichte deutsch.Gebiete I. 143). Sie gehörten zu deradeligen Mannschaft der Grafsch. Wer-nigerode.
Hellen, von der H. (Quadrirt: 1. u.4. Q. unten Gold, im Schildeshauptein zwei Reihen blau u. Silber geschacht.2. u. 3. Q. im rothen F. ein gekröntersilberner Löwe. Grote E. 2). Dietrichv. d. II. aus einem Brabantschen ade-ligen Geschlechte, begab sich in derMitte des 16. Jahrh. nach Bremen.Von seinen Nachkommen wurden Jo-hann v. d. H. Senator zu Bremen und22*