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Hallmann.
Hammerdey.
-}• Hallniaiui (Im goldenen F. einschwarzer Adler). Paul H. vom Kai-ser Ferdinand II. am 31. Jan. 1624 inden Adelstand erhoben. In Schle-sien: Salmirschütz (?) 1740. Semmel-witz (Jauer) 1686. Strachwitz (Liegnitz)1624. Strebitzko (Militsch) 1738. Woid-nikowe (ibd.) 1728. 1735.
-f- Hallmenfeld, Hallmann v. Halmen-feld (3 Aehreu). Johann Sigismund H.,am 3. Juni 1793 in den Adelstand er-hoben, f 16. Jan. 1720 als Rathsälte-ster der Stadt Breslau u. Ober-Kriegs-Commissarius.
Hamberger (Querbalken, darüber 2Sterne, darunter ein Hahn auf einemdreihügeligen Berge). Carl Friedrichv.H., aus dem Anspachschen, ward 1806General-Major u. Chef eines Regiments,1807 Commandant von Danzig, starb1811 a. D.
f llainhroieli (Löwe. Fahne II. 53).Hambroich, das heutige Hatnmenbroich(Rheinberg), ist der Stammsitz (bereits1343) dieses ums Jahr 1609 ausgestor-benen ritterlichen Geschlechtes, welchesausserdem zu Angerhorst, Horst 1465und Irnich 1454, begütert war, und denZoll zu Rheinberg 1460. 1577 besass.
Hantel. Franciscus Graf du Hamel,aus einer Französischen Familie, ward1679 Kurbrandenb. General-Major, 1690Generallieut.; verliess 1702 den Preus-sisclien Dienst u. ward Generalissimusder Republik Venedig.
Haitielberg, Hammelberg (Im golde-nen F. auf einem Berge stehend einRitter in Rüstung und mit Fähnlein).Im Regiment Hagken stand 1806 alsCommandern- des Regiments ein Oberst-Lieut. v. H., der 1807 dimittirt u. pen-sionirt wurde. Sein Sohn, Lieutenantin demselben Regiment, war späterOberst in Spanischen Diensten u. 1829Landrath des Kreises Borken.
Hamilton, Ilammilton (Ein mit einemHerzen belegter Querbalken, begleitetvon 3 Rosen). Aus England stammendtrat Patrik H. als Oberstlieut. in Kur-brandenburgische Dienste. Von seinenNachkommen haben Viele der königl.Armee angehört, u. a. der 1808 als Ge-neral-Major a. D. verstorbene Ernst
v. H. — Güter werden in P'reussengenannt: Bökendorf und Mischitten inA. Memel und Kleinlaut im A. Bran-denburg.
-j- Hamm (Rother Ring im silbernenF. Fahne II. 54). Da bereits Johannesde Hamme Famulus in einer 1342 zuAldenbochum ausgestellten Urkunde mitdem Ringe siegelt, und das Dorf Hammeneben dem Aldenbochum im KirchspielBochum der Grafschaft Mark liegt; somuss dies umsomehr als ihr Stammsitzgelten, als auch die v. Altenbochumeinen Ring im Wappen führen. Nichts-destoweniger kommen noch 2 andereOerter in Betracht, nämlich Hamm imVeste Reeklinghausen, weil dieses ih-nen noch 1791 gehört hat, und Bochumim Kirchspiel Datten (Recklinghausen),welches 1436 dem Arnd v. Harn ge-hörte, der ebenfalls mit einem Ringeim Schilde siegelt. Weiter werden alsGüter genannt: Ahr (im Cleveschen?)1791. Uhlenbruch (Bochum) 1437. Wit-tering bei Gladbeck (Recklinghausen).
Hamm. I. (Aufgerichteter Hund). EinMünstersches Patricier - Geschlecht;dem noch gegenwärtig Gr. Schönebeckim Kirchspiel Senden (Lüdinghausen)und Nienburg im Kirchspiel St. Mauriz(Münster) gehören. II. (Belaubter Ei-chenstamm. Fahne I. 132). Ein Köl-nisches Patricier - Geschlecht, dessenAdelsqualität Bedenken unterliegt.
Hamme. Das östlich von Vilvordenin Brabant gelegene Hamme ist derStammsitz dieses Geschlechtes, welchesmit den Herren von Asche Eines Ur-sprungs sein soll. In der That findetsich in einer Urkunde God. de Aschet Henricus de Hain frater ejus (Kremerorig. Nassov. II. 397). Aus diesem Ge-schlechte ist Wilhelm v. II. Oberbürger-meister zu Brüssel von dem Könige v.Spanien 1686 in den Freiherrenstanderhoben worden. Aus demselben warJohanna Theodora Theresia Freiin vonu. zu Hamme am 30. Mai 1749 zurWürde einer Aebtissin des ReichsstiftesBurtscheid bei Aachen gelangt, u. starbam 10. Dcbr. 1775.
-j- Hammerdey. Sie besassen Giesdorf(Ohlau) in Schlesien (SinapiusII. 660).