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1 (1854) A - K
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Guttenberg.

Gymnich.

witz (Guhrau) 1589. Pristelwitz (Treb-nitz) 1589. 1617.

Guttenberg (Im blauen F. eine sil-berne Hose. Siebm. I. 101). Von die-ser reichsritterschaftliclien, a. 23. April1700 in den Reichsfreiherrenstand er-hobenen, in Franken, besonders imBaireuthschen, ansehnlich begütertenFamilie kommen in älterer Zeit auchMitglieder in Märkischen Urkunden vor;so Hans v. G. d. Aeltere 1435 (Gerckenc. d. Branden!). VII. 247. 253).

y Gutthfiter (Im schwarzen F. übereiner rothen gezinnten Mauer, die aufeinem goldenen Berge steht, ein gol-den gekleideter halber Mann mit Helle-barde. Siebm. II. 51). Mit Georg An-dreas v. G. 1762 zu Nürnberg ausge-storben. In Schlesien: Kreicke (Bres-lau) 1566. Ottwitz (Strehlen) 1613. Gr.Raake (Trebnitz) 1612. Ramischau (ibd.)1591. 1612. Strachwitz (Breslau) 1599.1621. Wirrwitz (ibd.) 1554. 1613. Siehaben auch das Incolat in Polen undhier den Namen Dobratzky erhalten; zuSielce.

f Guttinaiiiishaiiseii. Ein ritterlichesGeschlecht T h üringens, dessen gleich-namiger Stammsitz bei Büttstedt imWeimarschen liegt. Mit Caspar Melchiorv. G., der 1614 Güter im Amte Eckarts-berga besass, scheint die Familie erlo-schen zu sein.

Guttry (1. u. 4. Q. ein rother Löweim silbernen F. 2. u. 3. Q. im blauenF. eine aufgerichtete goldene Korngarbe.Auf dem Helme wächst ein rother Löwe,welcher eine goldene Korngarbe in denPranken hält, hervor). Georg G. ausSchottland erhielt 20. April 1673 dasPolnische Indigenat. Im Grossherzog-thum Posen: Paryszewo (Buk) 1845.Piotrkowice (Wongrowiec) 1854.

Giltzkow. Ein Anclamsches Patri-cier-Geschlecht, welches zwar hier alsim J. 1608 erloschen angegeben wird,dem jedoch der 1815 aus Schwedischenin Preussische Dienste überkommene,1816 als General-Major in den Ruhe-stand versetzte und 1838 verstorbeneCarl v. G. anzugehören scheint.

-j- Gutzninr. Johann Heinrich v. G.,kaiserl. Rath u. Syndicus der Stadt

Breslau, legte sein Amt nieder, als Schle-sien unter Preussische Hoheit kam, be-zog sein Gut Gr. Wilkawe (Trebnitz)und starb Ende 1757. Er war 1736geadelt und 1740 in den BöhmischenRitterstand erhoben worden.

-j- Gutzmer, Gutzmer von Gussmann(Im oberen blauen Theile des Schildes2 mit Schlangenbändern umwundeneKesselpauken. Im unteren durch eineaufsteigende Spitze getheilten F. inder Mitte ein rother Löwe im silber-nen , zu beiden Seiten ein goldenerThurm im rothen F.). Der am 17. No-vember 1716 verstorbene Meklenburg-Strelitzsche Geh. Rath u. Syndicus derStadt Lübeck, Dr. Johann Georg v. G.,ist unter dem Zusätze v. Gussmann am14. März 1712 in den Adelstand erho-ben worden. Die behauptete Herkunftaus Spanien und Abstammung von Al-phons Perez Guzmann, die behaupteteNiederlassung der Nachkommen des-selben in Preussen, die Vertreibung d.Deutschen Ordens-Comturs Peter vonGuzmann aus Preussen 1524, die Er-werbung des Gutes Temniek (Saatzig)in Pommern; ferner dass sein SohnJohann den Namen Gutzmer angenom-men und Salzgüter zu Colberg erwor-ben haben soll; alles dies bedarf sehrder Prüfung und Beglaubigung. DerGrossvater des in den Adelstand Erho-benen war Simon Gutzmer, Pastor zuSternberg in Meklenburg; des Geadel-ten Sohn Ernst Friedrich v. G. besassIvolzow in Meklenburg und starb 1761ohne Kinder.

Gutzincrow (Quer getheilt; oben einhalber Hirsch, unten in Schwarz undGold gcschacht. Siebm. III. 157). InHinter - Pommern: Freist (Stolpe)1700. 1809. Kempen (ibd.) 1700. 1754.

Gwiazdowski, v. Stern-Gwiazdowski(W. Leliwa. Der Helm trägt eine blau-geflügelte goldene Kugel, auf welcherzwischen den Flügeln die Göttin desGlücks steht). Der nunmehr als Gen.-Major verabschiedete frühere Oberst u.Commandern' des 5. Artillerie-Regiints.Carl Ludwig v. St.-G. erhielt d. 2. Oct.1822 die Erneuerung des Adels.

f Gymnich, Gimnich (Rothes, aus-