Gowinski.
Grabowski.
277
Gowinski, von dem Bach-Gowinski.(In Roth unten an der linken Ecke desSchildes ein goldener Stern zwischenden Hörnern eines gestürzten goldenenHalbmondes, aus dessen Bücken einhalber goldener Hirsch hervorspringt;auf dem gekrönten Helme ein Pfauen-wedel). In Ilinter-Pommern: Mer-sinke (Lauenb.-Bütow) 1836. InWest-preussen: Gr. Gowin (Neustadt) 1782.
f Goy (Dreieckiger Ausschnitt imoberen Tlieile des Schildes, v. SteinenWestph. Gesch. III. Tab. 4. No. 6). ZuAnfang des 18. Jahrh. erloschen. Inder Grafschaft Mark: Bruch (Dort-mund) 1580. 1710. Deisterhusen (Iser-lohn) 1397. Erlekamp (Dortmund) 1710.Goy (Bochum) 1340.1580. Hafkenscheidt(ibd.) 1340. Herbeck (Hagen) 1599. Höl-terhof in Hörde (Dortmund) 1600. Korn-harpen (Bochum) 1417. Refflingsen (Iser-lohn) 1397. Bocholz (Plagen) 1600.
Gozdawa (W: In Koth eine silberneLilie, auf dem gekrönten Helme einPfauenwedel mit der Lilie belegt).
Gozimirski (W. Boncza). Im Gross-herzogth. Posen: Beinhold v. G. be-sitzt Marcinkowo-Gorne (Mogilno) undBomuald v. G. Piaski (Gnesen) 1854.Früher Gr. u. Ivl. Samoklensk (Schu-bin) 1782.
Grabic (W: In Gold ein aufrecht ge-stellter weisser Bechen mit 7 Zinken;auf dem gekrönten Helme 5 Strauss-federn).
Grabiiiski (W. Pomian). Aus dieserFamilie waren Johann 1638 und Alex-ander 1659 Aebte des Cisterzienserklo-sters zu Oliwa.
-j- Grabisch (Im goldenen F. einblauer Adler, auf dessen Brust ein hal-ber schwarzer Mond. Siebm. I. 65).In Schlesien: Schwundnig(Oels) 1621.1650. Steine (ibd.) 1501. 1621.
Grübln - Msciszewski , vergl. Mscis-zewski.
Grabner. Grebner, G. zu Wolfsthurn(Gespalten, vorn ein rother Querbalken,hinten ein rother Thurm). David G.,Dr. med. zu Breslau, der noch im J.1723 daselbst lebte, ist am 1. Juli 1700in d. Böhm. Bitterstand erhob, worden.
-j- Grabow (Krebs), Stammen aus
dem Mag d e b u rgsehen : Mahlenzien(Jerichow II.) 1470. 1583. 1655. Auchin der West-Prie gnitz: Abbendorf1542. 161 1. 1773. Gr. Gottschau 1689.1746. Haverland 1630. 1773.
Grabow (Halber Löwe über einemgeschachten Felde). Ind. Ost-Prieg-nitz: Bantikow 1542. 1800. Berlitt1773. Grabow 1542. 1770. Wutieke1588. 1734. und im Ruppinschen:Gartow 1805. 1817. Lögow 1556. 1588.Ilicher gehört der am 6. Juni 1770 verst.Gen.-Major Christoph Melchior v. G.
Grabow (Im silbernen F. ein rothermit 3 goldenen Sternen belegter Quer-balken. Siebm. III, 164. V. 154. MaschXVII. 64. Bagrnihl III. Tab. XXXVI).In Meklenburg: Cassow 1738. Göm-towl469. 1733. Laaken 1379. Lüsevitz1682. 1723. Marlow 1790. Prützenl634.Schlieven 1634 1745. Severin 1503.Suckewitz 1592. 1741. Trechendorf 1790.Woosten 1592. 1723. In Vor-Pom-mern: Damerow (Grimme) 1607. 1623.Passow (ibd.) 1607. Pinnow (Greifs-walde) 1623. Pustow (Grimme). Bustow(ibd.) 1607. Sanzebur (Franzburg) 1524.1570. Stralsund (ibd.) 1540. 1567.
Grabowski , Götzendorf - Grabowski(W. Zbicswicz: In Blau ein von einemSchwerdte durchbohrter goldener Halb-mond von 2 goldenen Sternen beglei-tet. Auf d. Helme 5 Straussfedern undvor denselben der Halbmond mit demSchwerdte; oder auch ein schwarzergeschlossener Pflug, auf dem 2 Balken,roth und blau, über einem goldenenHalbmond, auf dem ein schwarzes Kreuzmit einem kleineren silbernen belegt,ruht). Dieses Geschlecht führte frü-her den Namen von Götzen (Schildquer getheilt, oben im silbernen F. einwachsender schwarzer Adler, unten drei-mal balkenweise getheilt, roth, Silber,blau und Silber Avechselnd. Auf demHelme schwarzer Pflug mit roth undblauem Balken. Siebm. III. 168). Ste-phan v. Götzen, 1354 mit Götzendorf,1374 mit Grabowo belehnt; seitdemwird das Geschlecht Götzen v. Grabowoder von Götzendorf - Grabowski ge-nannt. Die Grafen Joseph Ignaz vonGötzendorf - Grabowski auf Lukowo