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1 (1854) A - K
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Gerstenfeld.

Gessler.

clolph dieBenovation ihres alten Adels (?).Aus diesemErfurterPatricier-Geschlechteerhielt Georg Heinrich v. G. Sec.-Lieut.im Beg. Anhalt-Bernburg am 17. Oct.1723 den Adel erneuert. In Thürin-gen: Altranstedt (Merseburg) 1620.Dralcendorf (Sachs. Altenburg) 1613.1620. Gispersleben (Erfurt) 1650. Lei-denthal (Sachs. Weimar) 1613. 1630.Münstedt (ibd.) 1680. Bautenberg (Sachs.Altenb.) 1838. Schiebelau (?) 1613.Schwerstedt (Weissensee) 1613. 1630.

f Gcrstcnfcld, Biuk v. G. (Im blauenMittelschilde eine goldene Garbe. 1. u.4. Q. über einem grünem Hügel eineBärentatze, die eine Garbe hält. 2. Q.Silber u. roth. 3. Q. Gold und schwarz4 mal balkenweise getheilt). MauritiusBiuek, Bürger u. Bathsverwandter zuNeisse unter dem Zusatz v. G. am 21.Aug. 1665 in den Böhmischen Adel-stand erhoben. Heinrich Ferdinand v.G. lebte ums J. 1720 im Neisseschen.

-j- Gcrstmaiiu (Im rothen F. ein mit3 Äeliren belegten Schrägbalken). Pa-tricier-Gechlecht zu Bunzlau, aus wel-chem der am 1. Mai 1585 verstorbeneBischof von Breslau, Martin G. und deram 10. Nov. 1601 verstorbene Kurbran-denburgisehe Bath und Professor zuFrankfurt Sebastian war. In Schlesien:Dohnau(Liegnitz) 1607. Jannowitz(Schö-nau) 1623. Scheibsdorf (Liegnitz) 1623.Schmochwitz (ibd.) 1623. Schweinz (Bol-kenhain) 1607. Siegersdorf(Bunzl.)1623.

f Gertzgcn. auch Gertzen genanntSintzig (Quadrirt 1. u. Q. im rothen F.ein aufrechtes silbernes Kreuz. 2. u. 3.Q. im goldenen F. 3 rothe Vögel.Fahne I. 109. auch in umgekehrter Ord-nung). Am 20. April 1673 mit JohannHeinrich v, G. ausgestorben. Im llhein-lande: Blens (Gemünd) 1580. 1673.Cöln mehrere Höfe 1574. Gerzen (Le-chenich) 1380. 1550. Glehn (Gemünd)1458. Langenberg (Waldbroel) 1500.1550. Sintzig oder Sintzenich (Leche-nich) 1458. 1629. Sommersberg (Mühl-heim) 1570. 1647. Vettelhoven (Ahr-weiler) 1585.

Gervaise-Cousy (Im silbernen Fi einrother Querbalken). Sie stammen ausIsle de France. Christoph de G. C. ward

als Befiigie vom Kurf. Friedrich III. inBerlin aufgenommen.

Gesck. Andreas v. Gesck-Podriackihat 1803 Antheil an Czarn Damrow(Lauenb. Biitow).

Geschau (Quadrirt: 1. u. 4. Q. inBlau ein silberner Kranich; welchereinwärts gekehrt in der hinteren erho-benen Klaue einen Stein hält. 2. u. 3.Q. in Gold ein gebogener geharnisch-ter Arm, welcher aus dem äusserenBande des Feldes aus Wolken hervor-geht und ein blankes Schwerdt in derHand hält; auf dem gekrönten Helmeder wachsende Kranich mit einer gol-denen Krone um den Hals und mit auf-geschwungenen Flügeln). Caspar G. zuConitz wurde mittelst Diploms de datoWilna feria tertia ante Dominicam Lae-tare 1555 durch König Sigismund Au-gust von Polen geadelt. Ein Sohn des-selben, gleichen Vornamens (-{- 7. Apr.1584), war Abt des Cisterzienser Klo-sters zu Oliva. In dem von Meckel-burg mitgetheilten Entwurf einer Ma-trikel des Adels der Provinz Preussen(N. Pr. Pr. Bl. 2. Folge. VI. Bd. 2. Z.S. 136) werden mit einem Fragezeichendie v. Getschkau als erloschen im Bie-senburgschen genannt; vermuthlich sinddie v. Geschau zu verstehen.

Gcsslcr (Im blauen F. 3 silberneSterne und dazwischen ein silbernerQuerbalken. Siebin. II. 87). FriedrichLeopold v. G., der berühmte Sieger beiHohenfriedberg, wegen dieser Waffen-tliat am 31. Juli 1745 in den Grafen-stand erhoben (Auf dem Stammwappenein Mittelschild mit dem Preuss. Adler.Köhne I. 40). Sie stammen aus derSchweiz, wo sie Grüningen (CantonZürich) bis 1418 besassen; kamen aberaus Schwaben ums J. 1618 nachPommern : Schwessin (Fürstenthun)oder Bummelsburg) 1680. In P reussen:Brostkersten (Friedland). Fuchshöfen(ibd.) Girrehnen (Bagnit). Gudgallen(ibd.) 1732. Kindschen (ibd.) 1732. Kin-heim (Friedland) 1750. Klingenberg(ibd.) 1739. Lapkeim (ibd.) Loschkeim(ibd.) Meschken (Bagnit). Nohnen (Fried-land). Perkau (ibd.) 1750. Polkitten(ibd.) Barnsen (ibd.) 1750. Sandlacken