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1 (1854) A - K
Entstehung
Seite
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Gebauer.

Geibler.

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goldener Weinstock. 2. u. 3. Q. Mohren-kopf mit weisser Binde). Ein Oberstv. G. stand 1806 bei der WestphälischenFüsilier-Brigade v. Ernest, war 1820Brigadier bei der Gensd'armerie. Nocligegenwärtig Officiere dieses Namensin der Armee.

j- Gebauer (Silberner Schrägbalken,darüber im rothen F. ein wachsendessilbernes Boss; darunter blau). Ferdi-nand August v. G., früher Hauptmannim Regiment Kowalsky, -j- 1773 als Ma-jor, nur eine Tochter hinterlassend.

f Gebeltzig, Gbelssk (Ein Pfeil undein geasteter Stamm ins Andreaskreuzgelegt, v. Meding III. 200). Vermuth-licli mit Rudolph Ferdinand v. G. am5. April 1747, nach Anderen ums Jahr1766 erloschen. In Schlesien: Ge-beltzig (Rothenburg). Hoyerswerda(Kreisst.) 1516. Lodenau (Rothenburg).Ober-Alt-Wohlau (Wohlau) 1747. InPreusseil unter dem Namen Gebelssk:Gr. Quittainen (Pr. Holland). Wilms-dorf (?).

Gebhard. Verschiedene GeschlechterI. Lorenz und Barthel, Gebrüder Geb-hardt in der Ober-Lausitz vom KaiserRudolph II. d. 9. Aug. 1600 mit einemWappen und Adelsbriefe versehen. II.Justus Gebhard J. U. Dr. Syndicus derStadt Zittau, kaiserl. Geh. Rath umsJ. 1625 von Kaiser Ferdinand II. gea-delt. III. Gebhard v. Göppelsperg (In3 Theile quer getheilt: blau, Gold undschwarz, oben im blauen F. eine gol-dene Krone, in den 2 Theilen daruntereine weisse Lilie. Sinapius II. 637).Johann G. v. G. des Herzogs JohannChristian von Brieg Regier.-Secretairgeb. zu Nimptsch d. 26. Nov. 1577, -J-21. Mai 1622. IV. (Im blauen F. einEngel, in dessen rothen Flügeln eingoldener Stern und in jeder Hand einFisch. Köhne III. 24,) In der Persondes Consistoriairaths v. G. PreussischerSeits am 12. Dcbr. 1753 der Adel an-erkannt.

j- Gedelcr. Gödeler. Gottfried v. G.Ingenieur und Baumeister zu Halle, Er-bauer von Erlangen, der LutherischenKirche zu Dessau, des Schlosses Ora-nienbaum, der Schlosskapelle zu Bay-

reuth u. a. m. Ein Sohn desselben -j-1765 als Preussischer Ingenieur-Major.Christian Wilhelm v. G. f 24. Juli 1774als Major im Regiment Britzke.

f Gedroicz. Ein Kurbrandenb. Kam-merjunker v. G. f 1665. Er hatte 3Brüder und 2 Schwestern.

j* Gchenia. Der fürstl. Mecklenbur-gische Hofmedikus v. G. sagt d. d. Gü-strow, den 8. Sept. 1695, seine Vorel-tern haben der reform. Religion wegendie spanischen Niederlande verlassen(vermuthlich aus einem Friesischen Ge-schlechte). Aus demselben besass Abra-ham v. G. in der Mitte des 17. Jahrli.in der Gegend von Thorn in Preus-sen: Glasberg (?). Gr. u. Kl. Lessno(Strasburg), Sclicssiz ('?). Stangenberg(Stuhm) und Strelin (?).

-j- Gehler. Kaiser Ferdinand III. er-theilt dem Bürgermeister von GörlitzBartholoinaeus G. am 16. Oct. 1652einen Adelsbrief.

f Geliofen (Im blauen F. 2 mit demRücken gegen einander gekehrte gol-dene Halbmonde). In Thüringen:Borxleben (Schwarzburg-Rudolst.) 1680.Gehofen (Sangerhausen) 1278. Iclistedt(Schwarzb.-Rudolst.) 1601. 1680. Solg-stedt (ibd.) Voigtstedt. (Sangerh.) 1601.Zöbigker (Querfurth) 1601.

Gclircii (Im blauen F. ein silbernerSparren und ein silberner Stern). Sieleiten ihren Ursprung aus dem Meis-sen sehen. Nicolaus v. G. kam 1498nach Königsberg, wo er, wie sein SohnHans, Bürgermeister wurde. Des letz-tern Enkel Reinhard v. G. geb. 1583 zuKönigsberg starb am 8. Dcbr. 1660 alsSyndicus zu Rostock. Dessen UrenkelGeorg Erhard Dr. med. zu Gartow,dann zu Neu-Brandenburg, erhielt 1758ein kaiserliches Adelsdiplom. In Preus-sen: Kipitten (Friedland). Poduhren(Königsberg). Pogirmen (Wehlau) Wil-gaiten (Fischhausen).

Geibler (Im blauen F. 3 silberneKleeblätter. Köhne III. 24. Bagmihl HI.Tab. XIV.). Der Geh. Reg. Rath CarlWilhelm Ludwig v. G. 1847 Besitzervon Cunow a. d. Strasse, Kl. Küssowund Verchland (sämmtlich Pyritz) inPommern.