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Gall.
Gansauge.
berg). Mit seinem Vetter und Erbender Besitzungen, dem Keichsgr. Waltherv. G. erlosch dieser Zweig des Ge-schlechtes.
Gall. InPreussen: Damerau, Neu-saass-Wolka.
Gall. Ein v. G. war 1806 Capit. derNieder - Schlesischen Füsilier-Brigade,Bat. Pelet, 1808 dimittirt und 1816 alsKreis-Polizei-Inspektor in Trier gestor-ben. 1823 besass ein Herr v. G. dasGut Sentmaring bei Münster.
f Gallas (Im blauen Felde ein gol-dener Querbalken). Dieses im Jalire1757 mit dem Grafen Philipp Josephv. G. erloschene, in Böhmen ansehn-lich begütert gewesene Geschlecht, be-sass in Schlesien: Schön-Jolmsdorf(Münsterberg) 1730. Schreibsdorf (Fran-kenstein) 1700. Seidenberg (Lauban)1647 und in der Sachs, üb er-Lau-sitz: Ob. Ullersdorf und Weigsdorf.
Güller (Goldener Schrägbalken imschwarzen F. Siebm. I. 48.). Frei-herren am 4. Juni 1607 und 11 eichs-grafen am 12. Mai 1680. Diesem in derSteyermark, Kärnthen und Ivrainblühenden Geschlechte, gehörte früherin Schlesien: Falkenau und Friede-walde (Grottkau) 1720.
Gallera (Im Mittelschilde ein Anker.
1. u. 4. Q. ein doppelköpfiger Adler.
2. u. 3. Q. eine Burg.). Kommen inder Mitte des 18. Jahrh. aus Polen,nach Preussen: Bönkeim (Pr. Eylau)1772. Domnau (Friedland) 1790. Ko-pickeu (Lyck) 1775 1788. Ludwigs-walde (Königsberg). Sie bedienen sichöfter des freiherrlichen Titels.
Galloway. I r 1 ä n d i sehen Ursprungs.Ein Herr v. G. ward 1698 Commandantzu Brieg.
Gollwitz (Quer getheilt, oben in Blau2 goldene Lilien neben einander, untenin Silber ein goldenes, schwarz um-wundenes Posthorn; auf dem gekröntenHelme eine silberne Taube mit aufge-schwungenen Flügeln.). In der Armeeu. a. ein Major v. G. im 6. Art. lieg.Im 6. Inf. Reg. ein Lieut,. v. G.-Dreyling.
Gamm (Im blauen F. 3 rothe, schräg-links gestellte Sterne. Masch XVII. 61.).In M eklen bürg: Carow (Güstrow)
1714 1746. Glin (ibd.) 1375. Göhren(Plau) 1590 1750. Schwerin (ibd.) 1590.Sie waren auch in Schlesien im Grüne-bergschen und Freystädtschen begütert.Wenn diese einen achteckigen Stern,dessen Spitzen mit Federn besetzt warenführten (v. Zedlitz II. 212), so stimmtdies mit älteren Siegeln des Geschlechtesin Meklenburg überein: denn bereitsJohannes Gamme miles führt 1352 einenmit Federn besetzten Stern im Schilde,(v. Westplialen mon. ined. IV. 1261.v. Meding I. 168.).
f Gans (Eine Gans, bald im blauen,bald im grünen, bald im rothen F.Siebm. I. 150 162.). Mit dem k. Schwed.Rittmeister Philipp Ernst G. starb am22. Oct. 1708 die Stammlinie des 111 Thü-ringen, im Braun schweig sehen undirn Hildes heim sehen begüterten Ge-schlechtesaus: Gitter (Hildesheim) 16501708. Lutter (Braunschweig) 1650 1708.Rode (ibd.) 1650 1708. Tannroda (Sach-sen-Weimar) 1500. Tennstedt (Langen-salza) 1500 1600. Der nach Preussenübersiedelte Zweig erlosch mit FriedrichWilhelm G. fast um dieselbe Zeit 1710:Bieberstein (Gerdauen) 1650. Gansen-stein, vorher Brzosowken (Angerburg)1562 1710. Koggen (Königsberg) 1580.Kuggen (ibd.). Poppitten (Mohrungen)1562. Quirien (Quiram Kr. Königs-berg?) Regulowken (Angerburg). Nichtminder halte ich für einen Zweig diesesGeschlechtes die Gans Edlen v. Putlitz(vergl. Putlitz).
Gaitsaugc (1. u. 4. Q. im blauen F.ein goldener Querbalken, darüber 2,darunter 1 silberner Stern. 2 u. 3. Q.im goldenen F. auf grüner Erde einBaum und 2 Stämme. Köhne III. 23.).Die Wittwe des Geh. Raths G. AnnaElisabeth geb. Gogel erhielt für ihreKinder am 2. Oct. 1786 den Adelstand.In der Priegnitz: Bälow 1817. Neu-Buchholz 1803 1854. Glöven 1854.Krügerswerder 1817. Lennewitz 18171854. Quitzöbel 1803 1854. Roddan1817 1854. Sandkrug 1817. In derProvinz Sachsen: Bahrendorf (Wanz-leben) 1803. Brachstedt (Saale) 1803.Eickhof (Osterb.) 1803. Geesterhof(ibd.) 1603. Germerslage (ibd.) 1803.