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1 (1854) A - K
Entstehung
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Frisch.

Frobel.

1744. Calmünten (Mühlheim). Frei-mersdorf (Landkr. Köln). Kesseling(Adenau) 1521 1551. Kirspenich (Rhein-bach) 1744 1751. Lind (Adenau) 15211551. Pützfeld (ibd. ) 1698 1718.Schmidtheim (Gemünd) 1504.

Frisch (im rothen F. der obere Theileines goldgekleideten Mannes, der ei-nen Zweig mit Rosen hält. Masch XVI.59. Baiersches Wappeub. V. 46,). DerGrossherzogl. Meklenb. Geh. Domai-nenrath Dietrich Michael F. ist d. 31.Aug. 1819 in den Baierschen Adelstanderhoben worden.

j Frischdatzky, Frischtatzky von Ro-senhayn. Daniel Andreas F. ward 1732mit dem Zusätze v. R. in den Böhmi-schen Ritterstand erhoben und starbim Juni 1740 zu Tarnowitz. SeineWittwe besass Molina (Lublinitz).

j Fritsch (Gespalten; vorn im silber-nen F. ein goldener Halbmond, hintenim rothen F. eine schwarze Kneifzange.Siebm, V. 73.). Johann F. am 11.Apr. 1665 in den Böhmischen Adelstanderhoben. In Schlesien: George v.F. Herr zu Dobergast und Nicklasdorf(Strehlen) -j- 16. Febr. 1713.

Fritsch (Im Mittelschilde ein von 3goldenen Sternen begleiteter silbernerSparren im schwarzen F. Im 1. u. 4.Q. eine aufsteigende Spitze, mit einerrothen Rose im goldenen, mit einergoldenen Lilie im blauen, mit einergoldenen Rose im rothen F. Im 2. u.3. Q. ein schwarzer Flügel im silbernenF.). Thomas F. kaiserl. Reichshofratham 3. März 1730 in den Adel-, am 3.Juni 1742 in den Reichsfreiherren-Standerhoben. Dessen jüngerer Sohn KarlAbraham Frh. v. F. am 13. Sept. 1790von Kursachsen in den Grafenstand.Seine Descendenz mit dem Enkel Gus-tav 1827 erloschen. Von dem ältestenSohne des Frh. Thomas v. F.: JacobFriedrich Frh. v. F. stand ein SohnLudwig Gottlob Heinrich Frh. v. F. imk. I'reuss. Kuirassier-Reg. v. Quitzow.Er starb den 28. Oct. 1818 als Major.Güter im Meissenschen Kreise: God-dula, Mautitz, Seerhausen u. Zschochauund in der Ober-Lausitz: Buda.

Fritsclie (Im goldenen F. eine silber-

ne Hand von zwei zu einem Kranzesich beugenden Zweigen von Lorbeerund Eiche eingeschlossen. Berndt Taf.CXXXV. 269.). Freiherren im Rhein -1 a n d e.

Fritsclie, Fritschen (Im schwarzenF. ein goldener gekrönter Löwe. KöhneIII. 21). Johann F. Gerichtsschöppezu Grüneberg ward d. 11. Apr. 1665vom Kaiser Leopold in den Adelstanderhoben. Sein Sohn Johann Christophv. F. Kurbrandenb. Rath erhielt d. 18.Jim. 1686 die Bestätigung seines Adelsvom Kurfürsten Friedrich Wilhelm undam 20. Apr. 1689 die Bestallung fürseine Besitzung bei Sonnenburg.

Fritze (Im silbernen F. 3 rothe Ein-hornköpfe.). Aus dieser SpandauerBürger-Familie war der am 3. April1548 zu Berlin verstorbene Kurbran-denb. Rath und Präsident des geistli-chen Consistorii, der kaiserliche Pfalz-graf Peter F.

Fritze. Nach Vasallen-Tabellen eineadeliche Familie im Lauenburg-Bütow-schen.

Fritze, Fritzen (Gespalten, vorn imrothen F. ein silbernes Einhorn; hinten6 mal schräg blau und Gold getheiltmit einer Rose in der Mitte von ab-wechselnder Farbe.). Die GebrüderPeter, Joachim und Christoph F. er-halten den 13. Sept. 1636 vom KaiserFerdinand III. den Adel. Von diesenbehaupten abzustammen die BrüderJoachim Ernst v. F. 1745 Rittm. beiPrinz Anhalt und Christoph Wilhelm v.F. Bürgermeister u. Accise-Einnehmerzu Sonnenburg, dessen Sohn FriedrichWilhelm v. F. am 25. Dcbr. 1795 alsCapit. bei Blankensee starb. Vielleichtgehört hierher der Major v. F. der 1805Platzmajor zu Glatz war. In der Pro-vinz Brandenburg: Kurtschow (Cros-sen) 1765 1795. Pfeiferhahn (ibd.) 1665.Walhvitz (Sternberg) 1745 1795.

Frobel (Schrägbalken mit 3 goldenenLilien im oben blauen, unten schwarzenF.). Heinrich und Friedrich F. am 16.Nov. 1656 und Johann Julius F. am 5.Aug. 1700 in den Böhmischen Ritter-stand erhoben. In Schlesien: Bein-lichgut (Glatz) 1830. Giesmannsdorf