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1 (1854) A - K
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Eyben.

Eyss.

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ligen Reichsritterschaft des fränkischenKreises angehöriges Geschlecht, wel-ches die Erbkämmererwiirde der Mark-grafen von Brandenburg-Anspach be-kleidete, und deshalb hier zu nennenist; so wie das Erbseheukenamt vonEichstädt. In Franken: Albertshof,Bernhardswinden, Breitendorf, Building,Burckberg, Dörzbach, Eyb, Eyburg,Eyerlocli, Messbach, Neudellelsau, Ram-mersdorf, lleisenburg, Vestenberg, Wie-dersbach.

Eyben (Im goldenen F. ein schwar-zer Adler mit Kleestengeln das gräf-liehe einen blauen Adler im goldenenF. Masch XIV. 52. XV. 53.). Ur-sprünglich Ostfriesisches Geschlecht.Huldreich v. E. d. 29 Mai 1693 in denReichsadel erhoben; 1680 war der Adelerneuert worden. In Mecklenburg:Dassow 1811. Lüttgenhoff. Pritschen-dorff'.

f Eybiswald (Im rothen F. zweidurch einen Ring verbundene, überKreuz gelegte Geissein mit goldenemStiel, Siebm. I. 37.). Aus dieser frei-herrlichen Familie, welche das Erbfal-kenmeister-Amt in der Steyermark be-kleidete, kam Paul Frh. v. E. als Flücht-ling nach Berlin und starb daselbst d.30. Mai 1633 mit Hinterlassung einesSohnes Paul Hartmann Frh. v. E.Seine der St. Petri-Kirche in Berlinvermachte Bibliothek wurde 1809 einRaub der Flammen.

Kyll (Gespalten, vorn im weissen F.ein schwarzer Flügel; hinten oben roth,darunter ein goldener Mörser auf blauerLafette. Kühne III. 15.). Eine Preus-sische Nobilitirung. Ein Major v. E.war 1784 1792 Chef des StettinerLand-Regiments.

-j- Eyll, Eill (Im blauen F. eine sil-berne oder auch goldene Lilie. Siebm.II. 117. Fahne I. 96.). Sie waren Erz-kämmerer vonCleve. Am Nied e r r h e i n :Baldeney (Opladen) 1620. Beinheim(Cleve) 1467. Bochholt (Kempen) 1406.Dick (Erkelenz) 1609. Dorrcnburg(Elverfeld) 1600. Eyll (Cleve) 1393.Gaesdonck (ibd.) 1550. Geisteren 1475.Gruiten a, d. Erlt 1541 1505. Heideck(Rheinberg) 1481 1659. Issumer Thurm

in Linn (Crefeld) 1572. Lauersfort(Rheinberg) 1440 1582. Omagen b.Caster (Bergheim) 1482. Ripsdorf (Ge-münd) 1580. Selem ( Cleve) 1377.Tüschenbruch (Erkelenz) 1548. Warth(Rheinberg) 1296. Weilhausen 1341.Wyenradt.

Eynattcii (Im silbeneu F. ein rotherSchrägbalken, zu beiden Seiten von 3rothen Enten begleitet. Fahne I. 96.Robens I. 342.). Freiherren d. 25.October 1712 (Bernd Taf. IV. 67.).Am Niederrhein und in der ProvinzLimburg: Aubel (Limburg). Biebern.Dalenbroek. Etzweiler (Bergheim).Eynatten (Eupen). Geradmont. Ger-dingen. Giilpen (Limburg,) Heucheln(Düren). Hoven (Montjoie) 1500. Lich-tenberg. Mergarten. Neuerburg (Heins-berg) 1398 1450. Neustadt (Limburg).Niesweiler. Nutli (Limb.) I7()0 Op-sinnig (ibd.) 1450. Plank (ibd.) Schön-hoven 1450. Terrlieeg (Erkelenz).Thys. Trips (Geilenkirchen) 1700 1783.Wedenau.

Eynern. Die v. E. zu Lohnhorst 1737zu den Clevesehen Gutsbesitzern ge-zählt. B. v. E. ist 1845 Mitglied derHandelskammer zu Elberfeld und Bar-men.

Eys genannt Beusdahl (Quadrirt:1 und 4 Q. ein goldenes Kreuz im ro-then F. 2 u. 3 Q. ein goldener, zu bei-den Seiten von rothen Schindeln be-gleiteter Schrägbalken im rothen F.Robens 1. 206. Fahne 1. 98. Bernd.Taf. XVIII. 35.) Am Niederrheinund im Herzogthum Limburg: Beus-dahl (Limburg) 1323. Eyss (ibd-)Gürzenich (Dühreii) 1545. Limiers (Ldkr.Aachen und Limburg) 1700. Vaels-broich (Limb.) 1700. Vernich (Leche-nich) 1780. Zweybrüggen (Geilenkir-chen) 1735.

Eyss (In Silber zwei rotlie Balken,belegt mit einem zweiten Wappen, wel-ches 2 nach der Mitte zusammenstos-sende goldene Spitzen zeigt, jede miteiner Klapperrose, worauf ein Eisvogelsitzt; darüber ein silbernes Mittelschildmit 3 rothen Rechtbalken. Bernd TafXXXIV. 68.). Ein freiherrliches Ge-schlecht am Niederrhein.

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