Dressler.
Drolshagen. 181
und Silber geschachter Querbalken,unten ein schwarzer Pferdekopf. 2. u.3. Q. im rothen F. eine Fahne mit demPreussischen Adler. Kühne III. 8.).Daniel D., Bittm. bei Lossow Husaren,d. 7. Juli 17()(i vom Könige Friedrich II.in den Adelstand erhoben. In Preus-sen: Klewienen (Gumbinuon) 1775.Kowahlen (Oletzko) I80f). ,
-j- Dressier, Ecker genannt Dressler,Ecker gen. Drechsel (Getheilt, oben imgoldenen F. ein rother Widder; untenim schwarzen F. ein goldener Löwe.Siebin. III. 93.) In Schlesien: An-dersdorf (Glogau) 1010.
Dressler v. Scliarffenslein , D. vonScherffensteiu. In Ober-Schlesien,und zwar zumeist in Oesterreicliisch-Schlesien: Brandsdorff 1580. Lassowitz(ßeuthen) 1580. Baekau (Leobschütz)1070. Gr. Baden 1005 1015. Budnigk(Batibor) 1078. Scheidt (Cosel) 1670.
Drewitz (Adler im F.). Im 3. Inf.Beg. 1852 ein Hauptm. v. D. — EinesGeneral-Major v. D. Gemahlin, geb. v.Lohrmann besass ein Gut Sachoranyin Weiss-Bussland.
Dreyancker (Im blauen F. zwei insAndreaskreuz gestellte goldene Anker.V. Meding II. 130.). Aus Schwedenstammend, und noch im 18. Jahrh. inThüringen angesessen.
Drcyling. Kaiser Budolph II. giebtden Gebrüdern Absalon und Tobias D.den 28. Juli 1590 einen Adels- undWappenbrief. In der Ober-Lausitz:Sohrneundorf (Görlitz).
Dreyss. Kommen in der 2. Hälftedes löten und I.Hälfte des 17. Jahrb.in Preussen vor (Preuss. Archiv 1792Mon. Jan. S. 76.).
Drieberg (Gespalten; vorn im silber-nen F. eine schwarze Greifenklaue;hinten im rothen F. ein silberner Quer-balken, mit einem grünen dreihügeligenBerge. Masch XV. 50.). In Mek-lenburg: Gothun (Wredenliagen) 1738.Gottmannsforth (Schwerin) 1590 1715.Gramtzow (Güstrow) 1755. Lütgen-Sprentz (ibd.) 1590 1090. Wendorff(Crivitz) 1778. In der Mark Branden-burg: Cantow (Buppin) 1785 1804.Protzen (ibd.) 1843.
f Dricplatz (Im silbernen Felde einbrauner Stamm mit 3 grünen aufrechtstehenden Blättern.). In der MarkBrandenburg: Brunn (Buppin) 15651613. Petersdorf (Templin). Trieplatz(Buppin) 1613. Wusterhausen (ibd.)1551.
f Driesch, Dreiseh, Dricss. (Im gol-denen F. drei schwarze Querbalken, u.im rechten Obcreck ein silbernes Schild-chen mit blauer Lilie. Siebm. II. 122.v. Steinen Tab. XLI. uro. 3. Fahne I.83.). In Westphalen: Leisterhof imKirchspiel Valbert (Esloli) 1584 1620.
Driesch, Driess. (Im goldenen Schil-deshaupte eine schwarze Merlette ; untenim schwarzen F. 9 goldene Lilien 4. 3. 2.Fahne II. 210.). Im Bergischen: Clevbei Dabringhausen (Lennep) 1808 1811.Dülin (Wipperfurth) 1801. Grunselieidt(Opladen) 1590 1749.
Driescn (Quer getheilt, unten ge-schacht, oben ein Vogel.). In Preus-sen: Gr. u. Kl. Gilgehnen (Mohrungen)1695 1775. Sorreincn (ibd.) 1758 1775.Wisskenith (ibd.) 1758 1775. In Gur-land: Wurtzan bei Mitau.
■j- Driiiiboni (Drei rothe, schräg ge-stellte Bosen im silbernen F. Siebm.II. 110. Kobens I. 109. Fahne I. 83.).Im Bheinlande: Baldeney (Essen).Born (Kempen) 1573. Dreiborn, früherDrimborn (Gemünd). Dürweiss (Jülich)1710. Kuchenheim (Uckerrath) 1755.Buhrkempen oder Kempen a. d. Buhr(Heinsberg) 1520.
Drogomir (W. In Both drei in Eisengepanzerte u. golden gespornte Manns-beine mit den Schenkeln nach Art einesSchächerkreuzes in der Mitte des Schil-des zusammengestellt; auf dem gekrön-ten Helme 3 Straussfedern.).
Drogoslaw (W. In Blau ein halbersilberner Bing, auf dessen Bogen einmit der Spitze nach oben gekehrter sil-berner Pfeil steht; auf dem gekröntenPlelme 5 silberne Straussfedern.).
f Drolshagen (Innerhalb einer ge-zackten Schildes-Einfassung 3 schräg-reehts gestellte Bauten.). Noch imJahre 1678 war Heinrich v. D. Dom-kapitular zu Corvei. In Westphalen:Drolshagen (Olpe) 1223. Hundem (ibd.)