Drabizius.
Drauschwitz.
179
Hauptmann D. der G. Artiii. Brigadeist am 12. Aug. 1818 in den Preuss.Adelstand erhoben.
Drabizius (Quer getheilt, oben imgoldenen Felde ein halber gekrönterLöwe; unten im blauen Felde 3 Peli-kane.). Der k. Kreis - Justizrath Wil-helm V. D. ■{* 28. Febr. 1841. SeinSohn Franz v. D. ist k. lieg. u. Forst-Rath. In der Nieder-Lausitz: Zels(Sorau) 1841.
Drache. Johann Georg Christianv. D. -j- 4. Febr. 1770 als k. Preuss.Major; er war 1758 Flügel - Adjutant.In Thüringen: Branderode (Nord-hausen) 1737.
Dracliciifels (Im rothen Felde einsilberner Drache. Fahne I. 81. NeimbtsTab. 9.). In den Rh ein landen be-reits im IG. Jahrhundert erloschen:Drachenfels (Siegburg) 1390 1557. Gu-denau (Bonn) 1402. Wolkenburg (Sieg-lurg) 1425. In Ourland noch fort-lebend.
Drarlicnhcini (Getheilt, oben im ro-then F. ein Drache, unten im silbernenFelde ein blaues Feld. Sinapius I. 341.).Martin Benjamin Leander von Draclien-lieim im Trebnitzschen den 25. März1707 in den Reichsritterstand erhoben.
DraclisdorlF (Im blauen F. ein wilderMann mit Baum. Siebm. I. 152.). ImJahre* IG78 Freiherren. In Sachsen:Dragsdorff' (Zeitz). Ostrau (Bitterfeld)1522 1546. In Franken: Stockach(Ritter-Canton Baunach) 1805. —- Clausv. D. 1528 —1537 Amthauptmann zuSenftenberg in der Lausitz. Hierony-mus v. D. 1584 von Joachim II. auf einJahr mit den Einkünften des KlostersNeuendorf in der Altmark belehnt.
f Drachstedt (Im blauen Felde einFeuer speiender gekrönter goldenerDrache. Kühne III. 8.). Heinrich D.,des seligen Bartel D. Sohn, so wieBartliolomaeus D. und sein Sohn Phi-lipp und dessen Söhne, Brüder undVettern erhalten am 3. Oct. 1G63 vomKurfürsten Friedrich Wilhelm die Be-stätigung des Adels und Wappens, wel-ches Kaiser Ferdinand am I. Juni 1559dem Bartel D. und dessen Sohn, demDr. Philipp D., der Stadt Breslau Syn-
dikus, und dem ganzen Geschlechte er-theilt hatte. Plans Caspar D. k. Schwe-discher Rittin., war Pfanner zu Halleund starb 1G45. In der Ober-Lau-sitz: Biehain (Rothenburg).
•j- DraiuloiT, Dransdorf, Trahndorff".(Gespalten, vorn im blauen Felde einsilberner Schrägbalken; hinten imblauenFehle eine halbe rothe Lilie. Siebm. I.157.). Auch Freiherren (1. u. 4. Q. .imblauen F'elde eine rothe Lilie. 2. u. 3.Q. im blauen Felde ein silberner Quer-balken. Im Mittelschilde eine goldeneKrone im schwarzen Felde. Siebm. IV.12.). In der Lausitz: Drahnsdorff'(Luckau). In der Provinz Sachsen:Gärnitz (Torgau). Colochau (Schwei-nitz) 1729. Kreischau (Weissunfels)1500. Sehlieben (Schweinitz) 1425.Stechau (ibd.). Striesa (ibd.). Tiemen-dorf (Bitterfeld) 1GG7. Werchau (Schwei-nitz) 1467 1G67. Im Königreich Sach-sen: Osna und Schladen 1640. WarenIGG7 auch Lehnsleute der GrafschaftSeh a u e n b u r g.
j Dransdorf. Ein eülnisehes Patri-cicr-Gesehlecht, welches noch im 18tenJahrh. blühte (Fahne I. 83.).
Dransfeld. Das bei Göttingen gele-gene Städtchen dieses Namens ist derStammsitz eines ritterlichen, später pa-tricischen Geschlechtes, aus welchemAlexander Otto v. D. 1701 k. Preuss.Kammer-Secretair der HalberstädtschenKammer war.
-j- Draschwitz (Im gespaltenen Feldeein Bock, roth und Silber wechselnd.Siebm. I. 1GG.). In der Provinz undim Königreich Sachsen: Draschwitz(Zeitz). Frauenfels 1G98. Heueken-dorf 1G43. Neukirchen (Merseburg)1613 1713. Oderwitz b. Pegau 1601.
f Drauschwitz (Ein liegendes Thier,welches einen Fisch im Maule hält.).In der Nieder-Lausitz u. im Gros-se nsclien noch im 17. Jahrh. vorkom-mend. Messow (Grossen) 152G.
Drauschwitz (Wappen Pielesz). InPreussen: Bälden (Neidenburg) 1G50178G. Ghraplewo oder Craplau (Oster-rode) 1775 1805. Döhringen (Mehrun-gen) 1779. Gr. Gröben (Osterrode)1727 178G. Gr. Ivosslau (Neidenburg)12*