Delitzsch.
Dcnnemark.
103
Delitzsch (1. Q. die 4 Schindeln undder Stern. 2. u. 3. Q. der Greifenkopfmit Pfeil. 4. Q. ein Berg.). IlallesckesPfnnner-Gosehlecht, welches im Saal-Kreise und zu Halle seit dem 13. Jahr-hundert erscheint (v. Dreyhaupt I. 85.II. Anh. S. 2!).). Hans v. D. Pfannerund Ober-Bornmeister zu Halle, -j- 27.Juni 1579, einen Sohn Melchior hinter-lassend. Hierzu gehört vermuthlichChristian Delitsch, Kapitain, der am24. Jan. iü43 vom Kurfürsten Fried-rich Willielm das erledigte LehngutLabenz (Seliievelbcin) in Pommernerhielt; der muthmassliche Stammvaterder clion erwähnten v. Delitz.
Delhis (Eine rothe gefüllte Kose mit2 in die Höhe stehenden grünen Blät-tern im silbernen F. Köhne III. 4.).Eine aus dem Kavensbergischen stam-mende angesehene bürgerliche Familie,aus welcher Ernst Ludwig D. als k.Preuss. Oberstlieutenant verabschiedetwurde. Sein Sohn Carl Ludwig, Ca-pitaiii bei Thauenzien, ward am 14. Sep-tember 1770 in den Preuss. Adelstanderhoben.
Dellwig, Dclwig (Tin silbernen Feldeein Schrägbalken, mittelst Wolken-schnitts roth und blau getheilt. Siebm.I. 110. v. Steinen Tab. LXI1I. uro. 8.).In Schweden Freiherren. — Mit AdolphChristoph v. D. starb den 24. August1727 die Stammlinie in der GrafschaftMark aus; im Münsterschen dagegenbesass noch 1823 ein Herr v. D. dasBurghaus zu Nienborg. In der ProvinzWest'phalen: Dellwig (Dortmund)1516 1727. Hecket (Essen) 1592. Holte(Dortmund). Hordel (Bochum). Knip-penburg (Kecklinghausen) 1592. Nien-borg (Ahaus) 1823. Kutenborn (Dort-mund) 1588 1727. Sodingen (ibd.) 1644.Im Osnabrückschen: Astrup 1727. ImLippeschen; Küterbrock.
Dclinar (Im schwarzen Querbalkendrei silberne Sterne. Darüber getheilt.vorn im blauen Felde drei in einandergreifende goldene Hinge. Hinten imsilbernen Fehle ein grüner Zweig; untenim goldenen Felde auf grünem Bodeneine Pyramide. Köhne III. 32.). Döl-aus jüdischer Familie stammende Ban-
quier Ferdinand Moritz Levy D. istmittelst Diploms vom 14. Mai 1810 inden Prcussischen Freiherrenstand er-hoben.
Dclpont, d'Elpons. Johann Peter v. D.trat 1763 als Hauptmann in die Armee,wurde später Major. Von zweien sei-ner Söhne wurde einer Oberslieut., derandere Major.
j Dcmbicz (In Kotli drei fächerartigzusammengestellte silberne Speere, dieSpitzen oben. Gekrönter Helm mitdem Wappenbilde.). In Westpreus-sen: Waczmierz (Pr. Stargard) 1721.
Deinbiiiski (W. Kawicz). JohannNepomuk v. D. 1781 in den Grafen-stand erhoben. -—• In Westpreussendie v. D. Gzersk (Conitz) 1824. Fol-song (Thorn) 1820. Prussy (Conitz)1820. In Posen: Kozpentek (Schubin)1844.
Dembiio (Wappen: In Roth ein sil-bernes Kreuz, begleitet im untern lin-ken Winkel von einem silbernen W.Auf dem gekrönten Ileime zwischen 2rothen Büflelshörnern ein silbernes Kir-chenkreuz.)-.
Dcniinski, v. Wranke-Deminski. (InSilber der Kopf und Hals eines rothenHirsches, auf dem gekrönten Helme 2rothe Pfeile, die Spitzen unten.). InWestpreussen: Schönau (Schlochau)1820. Zu Folge einer Adoption wurdeder Landschafts-Deputirte Thuisko Herr-mann Adolph Köhne auf Rittersberg(Schlochau) im Juli 1842 unter Beile-gung dieses Namens in den Adelstanderhoben.
-j- Deinritz, Temritz (Wapp. Leliwa.Siebm. I. 70.). Ober-Lausitz: Col-inen (Hoyerswerda) 1592. Diehsa (Ro-thenburg). Heynewalde (Zittau) 1684.Oelsa (Rothenburg) 1592. Temritz(Bautzen). In Schlesien: Stäubchen(Schweidnitz) 1626.
■j- Dcimcmark (Gespalten: vorn imgoldnen Felde ein halber schwarzerAdler; hinten im rothen F. zwei überKreuz gelegte Pfeile. Köhne III. 4.).Johann v. 1). j I. Apr. 1681 als kö-niglich Poln. General-Major. Er warfrüher kurbrandenb. Capitain gewesen1 1 *