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Codeve.
Collas.
ein schwarzer Schrägbalken, oben eingrünes Weinblatt, unten ein rotherSturmhacken. Sinapius I. 320.). Ausdiesem Niederländischen Geschlechte,welches seinen im Herzogthum Lim-burg bei Mastricht gelegenen StammsitzOnssel 1570 einbiisste, erscheinen zuAnfang des 18. Jahrb. in Schlesien:Ludwig Maximilian C„ v. Ö. als Herrzu Wessig (Breslau) und Servatius Lau-rentius 0. v. O. 1722 als Reg. Rathund Consistorial - Präses des Fürsten-thums Brieg.
-j- Codeve (Quadrirt: 1. u. 4. Q. imsilbernen Felde der Preussische Adler;
2. u. 3. Q. im rothen Felde ein blauerSchrägbalken, darin ein goldener Löwe,darüber Mond und 2 Sterne, daruntereine Blume. Köhne II. 31.). JohannHeinrich C., k. französischer Oberst u.Adjut. des Marschalls von Sachsen er-hält d. 20. Juli 1748 vom Könige Fried-rich II. ein Freiherren-Diplom.
Coeler (Gespalten: 4 Mal sparren-weise getheilt, schwarz u. Silber wech-selnd. Köhne II. 98.). Johann Hein-rich C. im Dragoner-Beg. Manstein imJahre 1803 geadelt.
Coels (Quadrirt: 1. u. 4. Q. im grü-nen Felde ein silberner Löwe. 2. u.
3. Q. ein Doppeladler. Bernd Taf. XXIV.48.). Aus Belgien stammend, imRhein lande seit dem 17. Jahrhundertbegütert: Gerolstein (Daun) 1 (190. Vel-len (Ahrweiler) 1690. In der Gegen-wart: Friedrich v. G. 1845 Landrathdes Stadtkreises Aachen.
C'oeiis (Gespalten; vorn schwarzerAdler im silbernen Felde mit rotherEinfassung; hinten im blauen Felde mitgoldener Einfassung ein goldenes Git-ter. Köhne II. 98.). H. C. Coens.Lieut. im Regiment Anhalt-Dessau, den16. Apr. 1726 geadelt.
CoHVane. Ein Major v. C. im 22stenInf.-Reg. und ein See.-Lieut. v. C. im10. Inf.-Reg. — Aus Neufchatel.
('«hausen (Iin goldenen F. ein gol-dener Wolfshacken, überdeckt von einemsilbernen gebogenen Querbalken. BerndTaf. XXV. 49.). Ein v. C. 1845 Land-rath des Kreises Saarburg. Ein Haupt-
mann v. 0. 1852 in der 3. Jngenieur-Inspection.
Cölbe. Der Criminalratli Carl Fried-rich C. ist am 16. Oct. 1786 in denPreuss. Adelstand erhoben worden.
1851 ein See.-Lieut. v. C. im 14. Land-wehr-Reg. Im Gsossherzogth. Posen:Jadowniki (Schubin) 1854.
- Colin, Cholyn (Quadrirt: 1, u. 4. Q.im goldenen Felde ein schwarzes Kreuz.2. u. 3. Q. gespalten; vorn halberschwarzer Adler im silbernen F., hintengoldener Querbalken im blauen Felde.Fahne I. 69. Nach Ahnentafeln derkurkölnischen Ritterschaft und FahneII. 25 quer getheilt, mit einem Löwen,oben roth im goldenen, unten goldenim rothen Felde.). Also wohl 2 ver-schiedene Geschlechter, das Eine Aache-ner Stadtgeschlecht, das andere zurCölnischen Ritterschaft: Beusdal 15591600. Cunradt. Linzenich (Lechenich)1610. Siepenacken (?).
Coli- (Mittelsch. Querbalken, zweiDreiecke, jedes von 2 Sternen beglei-tet. 1. Q. Adler. 2. u. 3. Q. zwei überKreuz gelegte Brände. 4. Q. Löwe.Bernd Taf. 25. uro. 50.). Johann Mat-thias C., Kurtrierscher Vice - Kanzlerund Lehnspropst, 1735 von KaiserCarl VI. in den Ritter- und Edlenstanderhoben. Ein Enkel desselben war der1827 verstorbene k. Preuss. Reg. RathJohann Jacob v. C.
Collany. Ein Prem. Lieut. v. C.
1852 beim 30. Landw. Reg.
Collas (Durch einen blauen Quer-balken getheilt; oben im rothen Feldezwischen zwei Thürmen, nach einerAbbildung zwischen 2 gekrönten Rin-gen, eine Lilie; im untern schwarzenFelde ein Löwe mit Schwerdt.). Siestammen aus Lothringen und wer-den Freiherren genannt. In Preussen:Borchersdorf(Königsberg) 1750. Brand-wehten (Ragnit) 1719. Dommelkeim(Fischhausen) 1712 1727. Grallau (Nei-denburg) 1805. Gr. Kosclilau (ibd.)1805. Naugenincken (Ragnit) 1719.Sauerwalde (ibd.) 1727. Seeben (Nei-denburg) 1805. Straszewy (Lübau) 1820.Weissenstein (Königsberg) 1775 1795.In der Provinz Bran d enbu rg: Grabow