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Capeller.
Carlowitz.
Mark Brandenburg: Bagow (West-Havelland) 1093 und in der West-Priegnitz: Batzow (BaPtz? ) 1080.Boberow 1010. Goscdahl 1010. Gröt-lin (?) 1010. Laslieh 1001 1052. Mank-nius 1570 1682. Mellen. Milow. Bambow1010. Beckenzin, Sargleben, Verbitz1010. Wentdorf 1010. Zapol 1010 1680.Auch in M e c k 1 e n b u r g.
Capeller (Durch eine aufsteigendeSpitze getheilt, unten eine Kapelle, zubeiden Seiten oben ein Stern.) MehrereOfliciere i. der Armee, (v Zedlitz I. 349.).
f Cappel, Cappeln, Kappel (Im rothenFelde 2 über Kreuz gelegte Streitkollxm.Siebm. I. 149.) In der ersten Hälfte des18. Jahrb. ausgestorben. In West-plialen: Cappeln (Tecklenburg) 1183bis 16. Jahrh. Nienhorst (Bielefeld) 1329.Wallenbrück (Blinde) 1605 1717. Warme-nau (ibd.) 1690. Werther (Halle). Im Os-nabrückschen besassen sie eine Freigraf-schaft und vieleLehne u. a. Ahusen 1280.
Caprivi, ein Zweig der Caprara undMontecuculi (Mit sehr complicirtemWappen.). Unter den Nachkommen desgräflich Stollbergsclien Kanzlers JuliusLeopold v. 0. zu Wernigerode haben bisauf die Gegenwart Mehrere in Preussi-scliem Civil- und Militärdienst gestanden.
-p Carcani (Im blauen Felde ein Quer-balken, darüber ein Kranich und einStern; unten zwei Schrägbalken und0 Sterne; alle Wappenfiguren silbern.Köhne II. 96.). Joseph 0. erhielt vomKönige Friedrich II. am 31. März 1746 dieErneuerung und Bestätigung des Adels.
Cardell (Quadrirt. I. Q. Löwe. 2.u. 3. Q. Arm. 4. Q. Schlange.). Fried-rich v. C. k. Preuss. Generallieut. a. D.X 22. Oct. 1834 zu Schwedt. Ein Sohndes k. Schwedischen Bürgermeisters undLandraths Kobes, ward er nebst seinemBruder, dem nachmaligen SchwedischenFeldzeugmeister, 1799 unter dem Na-men v.. C. in den schwedischen Adel-stand erhoben.
f Cardinal. Sollen aus Lieflandstammen. Es werden zwar nur Güterin Oester. ^Schlesien Bobreck 1723.Gizowit'z 1030. Perstetz und Zaborzi1030 namhaft gemacht (SinapiusII. 50 1.);aber auch in dem Preuss. Antheil von
Schlesien sollen sie ansässig gewesen sein(v. Zedlitz Suppl. S. 92.). Vergl. Garnall.
Carisien (Quadrirt,. l.Q. dreigoldneFische. 2. u. 3. Q. ein schwarzerSchrägbalken im goldnen Felde. • 4. Q.Kopf eines" Mohren im silbernen Felde.).Schwedische Nöbilitiruug aus der Stral-sunder Patrizier Familie Garisius. Meh-rere Ofliciere in der Armee.
Carliiiski (Wappen: Pötkozic: Esels-kopf im rothen Felde.). Ende des 17.oder Anfang des 18. Jahrhunderts' einv. C. zu Kaminitz (Lublinitz) in Schle-sien.
Carlowitz (Im silbernen Felde 3 inder Mitte mit den Stielen sich berüh-rende schwarze Kleeblätter. Siebm. I.153. und nach einem Wappen-Verbesse-rungsbriefe Kaiser Karls V. vom 19. Apr.1544 mit dem Ziegelheimschen rothenSchrägbalken im 2. u. 3. Q. vermehrt.).Der behauptete Zusammenhang mit demEdlen Geschlechte, Avelclies sich in ei-nem Zweige nach der in der öster-reich-slavonischen Militair-Grenze gele-genen Stadt nannte d. h. mit den Königenvon Neapel aus dem Stamme der Anjouoder der Könige von Frankreich, ent-behrt alles Haltes. Sie sind Beichs-erbvierritter seit 1552, aus Böhmenstammend, aber schon zu Anfang des14. Jahrh. im Meissenschen. Der, sehrbedeutende Güterbesitz concentrirt sichzumeist auf Sachsen. I. Im König-reiche: Adßlsdorf (Meissen) 1659 1004.Albernau (Erzgebirge), Alberodo (ibd.)1T00 1730. Altschönfels (ibd.) 1650—1721. Arnsdorf (ibd.) 1008 — 1714.BLebla (Ob. Lausitz) 1728 — 1741,Biensdorf (Meissen) 14. Jahrh. bis 1451 -Bischdorf (Meissen) 1759—1784. Böhla(ibd.) 1753. Borthen (Meissen) 14. Jahr-hundert bis 1445. Brodelwitz (?) 1720.Collmen (Leipzig) 1720—1728. Colm-nitz (Meissen) 1821 1854. Dauba(Meissen) 1451. Dittmannsdorf (Ob.Lausitz)-1728—1759. Dobritz (Meissen)1438. Ehrenberg (Leipzig) 1543-—-1583.Eschdorf (Meissen) 1400. Falkenhain(Leipzig) 1790 1854. Fichte (Meissen)1730 1854. Fichtenberg (ibd.) 1759 bis1854. Fichtenberg (ibd.) 1759 —1783.Gallschitz (ibd.) 1093—1710. Gelenaw