Druckschrift 
1 (1854) A - K
Entstehung
Seite
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Blawen.

Block.

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1. u. 4. Q. eia Ambos; im 2. u. 3. Q.ein Eautenkranz. Kühne II. 24.). DerKurbrandenb. Wirkliche Geheime Eath.Werner Wilhelm B. ward den 19. Dohr.1678 vom Kaiser in den Freiherren-stand erhoben, der seinem Sohne, demKurbrandenb. Wirkl. Geh. Eath JohannMoritz Frh. v. B. am 18. Sept. 1694vom Kurf. Friedrich III. bestätigt wor-den ist. Sie stammen aus dem Cleve-schen, wo sie bereits 1638 mit Blaspiels-hoven zu Mannlehnsrecht belehnt wor-den sind.

■f Blawen. Zu Anfang des 17. Jahr-hunderts erloschen. In Schlesien:Pischkowitz (Glatz) 1573. In derNie-(ler-Lausitz, und zwar im GubenerKreise: Bahro, Drentzig, Markersdorf,•Ossendorf und Seitwan 1602.

Blecken von Scbineling, vergleicheBlixen und auch Schmeling. (Im blauenFelde eine goldene Sonne mit 3 Pfei-len, oder Blitzen.). In der Preussi-schen Armee dienen zur Zeit 2 Officieredieses Namens. Der Familie gehörtDeutsch-Buckow (Stolp).

Blessiugli (Durch eine aufsteigendeSpitze getheilt; in den oberen FeldernKugeln; im unteren ein Thurm, undüber demselben ein Stern). Ein See.Lieut. v. B. 1851 im 2. Inf. Eeg. —Ein v. B. 1843 Bürgermeister zu Ber-gen auf E iigen, wo sie Tutzitz be-sitzen.

Bliesky. Lucas v. B. auf Zirke (Birn-baum) im Grossherzogthum Posen,erhielt am 5. Juni 1798 den preussi-scheu Grafenstand.

Blixen (Im blauen Felde eine gol-dene Sonne mit 3 Pfeilen oder Blitzen.Siebin. III. 162. Bagmihl II. 37 ). DieLinie v. Blixen-Fineke ist 1772 in denSchwedischen Freiherrenstand erhoben.Sie sind mit den Hinter-Pommernschenvon Schmeling gemeinsamen Ursprungs.Schon 1305 finden wir Blixen dictiSmelinch (Bagmihl). In Neu-Vor-pommern : Barth 1529. Bilow 1521.Dersekow 1305 1461. Gladerow 1445.Gösslow 1545. Jargenow 1522 1840.Kartzin 1527. Klützmannshagen 1433,Negentin 1840. Gr. u. Kl. Zastrow

1476 1840. Zestelin 1545 1840. In

Meklenburg: Marin (Neustadt).

Bloclimanii. (Im gespaltenen Schildeauf grünem Boden, ein goldener Löweim rothen und ein wilder Mann imblauen Felde. Kühne II. 83.). JohannChrisostomus B., k. Preuss. Geh. Eathund Direktor des Ober-Consistorii undEaths- Collegii zu Breslau am 6. Nov.1741 in den Preussischen Adelstand er-hoben.

Blociszcwski (Wappen Ostoja: einSchwerdt, zu dessen beiden Seiten einHalbmond.). Im Grossherzogthum Po-sen: Stanislaus v. B. auf Smogorzewo(Kröben) 1854. Ausserdem besitztylieFamilie: Krzyzanki (Kröben) und Przec-law (Obornik).

Block. Bolte dictus Block armigerschenkt 1248 dem neu gestifteten Klo-ster Marienftiess in Pommern 55 Hu-fen Landes (Dreger cod. dipl. Pom. I.280.). Johann Block erhält von denMarkgrafen Otto, Conrad und Johann1298 ein Feld Blockstorf genannt. Sieerscheinen auch später noch in derNeumark begütert, zu Ilohen-Lübbi-chow 1409, Jädickendorf 1472, Selchow1409 und Woltersdorf 1472 (sämmtüchKönigsberger Kreis); ferner in derUckermark zu Schmiedeberg (Anger-münde) 1375 und in neuerer Zeit inPreussen zu Münsterberg (Mohrun-gen) 1665 175Ö und Gr. Wogenap (El-bingen) 1770.

Block (Im blauen Felde ein gol-dener, schräg gestellter Ast und zweisilberne Sterne.). Magnus Gabriel B.ward den 29. Mai 1719 in den Schwe-dischen Adelstand erhoben (Svea EikesMatrik. II. 1215.). Am 12. Aug. 1723ward die Erhebung des Hof- u. Kanz-leiraths Georg Eberhard B. und seinerehelichen Leibeserben in den Adelstandpublicirt; ebenso am 7. März 1753 dieErhebung der Gebrüder B. des Gene-ral-Major Johann Heinrich und desObersten Otto für sich und ihre Nach-kommen auf Grund eines kaiserlichenDiploms vom 11. Oct. 1748. (v. derKnesebeck Taschenb. d. Hannoversch.Adels S. 85 86.).

Block (Baumstamm mit grünem