Beanvrye.
Becker.
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Beanvrye, Bnuvrye (Im queer ge-tlieilten Schilde drei Kornähren überKreuz gelegt.). Unter den Militär- undCivil-Personen dieser aus dem Hollän-dischen in den Preussischen Staat ge-kommenen Familie ist besonders deram 13. Aug. 1750 verstorbene General-Major Leonhard (nach Andern Bernhard)v. B. zu nennen. In der Niederlau-sitz, und zwar im Cottbusser Kreise:Gosda 1750 1806. Klinge 1750 1801.
Becherer (Drei Becher im rothen F.).Der am 13. Dcbr. 1846 verstorbene K.Preuss. Ingenieur-Major C. v. B., Be-sitzer von Kl. Mehsow (Kalau). ist beiGelegenheit der Huldigung am 15. Oet.1840 in den Adelstand erhoben worden.Im 15. und 16. Jahrh. zeigte sich inBreslau ein Patrieier-Gesehleclit diesesNamens. Jerusalem v. B.. Lehnmannder Herren v. Bieberstein, in der andie Ober-Lausitz gränzenden böhmischenHerrschaft Friedland sesshäft, gelangte1 428 in den Pfandbesitz der Landskronebei Görlitz, besass diese zwar 1443 nichtmehr, wohnte aber in Görlitz.
ßcclithold von Ehrcnscliwcrdt (Queergetheilt; oben über Kreuz gelegt zweiSchwerdter, unten ein Schwan im Schilfe.)Zwei Ofliciere dieses Namens stehen1851 im 4. Artillerie-Regimente.
-j- Beck. Matthias v. B., Kursächsi-scher Kammerrath, kauft 1671 das GutHöhen-Thurm (Saal Kr.) bei Halle, ver-kauft es aber wieder 1675.
Becke, von der B. (Im blauen F. 2schwarze Jagdhörner.). Johann Karlv. d. B. aus Iserlohn, in der GrafschaftMark stammend, starb am 21. Aug. 1830als Sachsen-Gotha-Alt.enburgscherKanz-ler und Landes-Regierungs-Chef. Erbesass Güter in Sachsen zu Panscha(Zeitz) und im Sächsischen A. Grimma.
j- Becke, von der B. (Ein oben undunten gezinnter Queerbalken.). Kommenin Münstersehen Urkunden des 13. bis16. Jahrh. vor. Sie besassen Lütgen-beck (Münster) 1284. Arnold v. d. B.1401 Drost zu Hamm. Noch 1579 wirddas wüste Erbe Thie im MünsterschenKirchspiel Wullen als denen v. d. B.gehörig bezeichnet.
Beckedorf (Gespalten, vorn im blauen
F. ein geharnischter Arm aus Wolken,Kornähren haltend: hinten ein halberAdler.). Der Geh. Ober-RegierungsrathGeorg Philipp Ludwig B., Besitzer vonGrünhof in Pommern, wurde am- 3. Nov.1840 in den Adelstand erhoben. EinLieut. v.B. 1851 Lieut. im 2. Inf.-Reg.
-j- Seckendorf (Im rothen F. ein sil-bernes Schildchen. v. Meding I. 27.).Besassen in Meklenburg: Buchholz(A. Meklenburg) 1506 1628 und be-gaben sich Ende des 17. Jahrh. nachSchwedisch-Pommern, wo Joa-chim Heinrich v. B. im 18. Jahrb. Ste-velin bei Wolgast besass.
Beekcndorf (Im blauen F. ein Fuchs,von 3 Sternen begleitet.). Mit diesemWappen siegelte der am 7. Apr. 1845verstorbene K. Preuss. General-MajorWilhelm v. B.
Becker (Roth und blau geschachterSchrägbalken, darüber und darunter 3rothe Steine, v. Dreyhaupt II. Tab.30.). Unter den 3 verschiedenen Pfän-ner - Geschlechtern dieses Namens inHalle gehört dem mit dem beschriebenenWappen aller Wahrscheinlichkeit nachder am 3. Nov. 1727 zu Halle geboreneund am 19. Juli 1804 als Oberst derArtillerie zu Neisse verstorbene GottliebHeinrich v. B. an. Seine drei Söhnewaren ebenfalls Ofliciere in der Armee.Iii Schlesien: Nieder-Bischofswalde(Neisse) 1830.
Becker u. Beckerfeld (Weiss u. rothqueer getheilt, darin 3 Rosen 2. 1. mitabwechselnden Farben.). Erasmus Diet-rich v. B. u. B., vornehmer Bürger u.
Handelsmann, sowie Vorsteher der Kirche
St. Bernhard und des Heiligen Geist-IIospitals zu Breslau. Seine Gattin Ro-sina, geb. Fuchs, -j- 28. Oct. 1707 undward zu St. Elisabeth begraben.
Becker von Rosenfeld (1. u. 4. Q.ein rother Löwe im silbernen F. 2. u.3. Q. silberne Rose im rothen Felde.Siebm. III. 138.). Dieser Familie, welcheNischwitz (A. Würzen) im KönigreichSachsen besass (v. Uechtritz diplom.Nachr. adelig. Familien I. 138. 139.nennt sie Becker von Rosenfels) sollauch Pöpehvitz (Breslau) angehört ha-ben. Es ist jedoch noch zu untersuchen.