Asehersleben.
Asseburg.
23
-j- Ascliersleben (Drei aus dem Bo-den aufwachsende Lilien und zwei Hand-sicheln. Grundmann Uckerm. Adelsh.S. 315.). Mit dem Oberst-LieutenantHeinrich Friedrich v. A. am Iii. Ja-nuar 1700 ausgestorben. Stammsitz istAschersleben am Harz; in dortiger Ge-gend verschwinden sie aber in der I.Hälfte des l t. Jahrb. und -treten seit-dem in der Mark Brandenburg, ins-besondere in der Uckermark auf: Grüs-sow (Angermünde) 1481 — 1737. Fel-c.liow (ibd.) 1093. Galow (ibd.) 1542.Heckelberg (Ob.-Barnim) 1375 1441.Klockow (Prenzlow) 1772 1793. Lan-din (Angerm.) 1542. Pannen (Templin)1750. Polssen (Angcrm.) 1021 1737.Schmiedeberg (ibd.) 1707. Schöneberg(ibd) 1542. Schwedt (ibd.) 1482. Stütz-kow (ibd.) 1542—1737. Wahnow (Prenz-low) 1772. In der Neumark: Wardin(Arnswalde) 1730.. In Pommern: Ca-row, Damerow (ungewiss, welche derverschiedenen Oerter dieser Namen).Gross-Silber (Saatzig) 1709 1743. Kruk-kow (Demmin) 1594. InMeklenburg:Bresen, Chemnitz und Pinnow (sämmt-licli A. Stavenhagen) 1590.
Aschoir (Im rothen Schildeshauptei ein liegendes Schwerdt, im untern sil-bernen Felde ein grüner dreihü'geligerBerg, darauf ein Blatt und darüber 5Sterne. 3. 2.) Der K. Preuss. Gene-ral-Major v. A. ist als Oberst ums Jahr1845 in den Adelstand erhoben worden.
j- Ascliwede (Drei Eichhörnchen.Siebm. I. 18 .). Ausgestorben, undzwar, wie es scheint, mit dem am 15.Jan. 1072 verstorbenen Liborius v. A.In den Jahren 1550— 1594 war Curdtv. A. Domherr, zuletzt Senior des Dom-kapitels zu Minden. Wir finden sie alsBesitzer des nachmals Vinckschen Ho-fes in Lübbeke. Bela v. A. 1451 Mit-stifterin des Klosters Nising in Münster.Jasper v. A. 1537 Burgmann zu Nien-burg im Münsterschen und zu Veclite;zu Schlüte 1072 im Stedingerlande undzu Arkenstede angesessen, desgleichenzu Quackonbriick im Osnabrückschen.
Asimitli gen. Walmont (5 Felder:.I. u. 5. ein Stern, 2. u. 3. ein Anker,4. ein Palmbaum.). Es haben Mehrere
dieses Namens als Officiere in derPreussisclien Armee gestanden.
j- Aspacli (Roth u. Silber schräg ge-theilt, in jeder Feidung ein schräg ge-stellter Pfeil, abwechselnder Farbe.).Thüringisches Geschlecht, .dessengleichnamiger Stammsitz noch 1414ihnen gehörig, nordwestlich von Gothaliegt, südlich davon Emleben. Wir lin-den zuerst Conrad v. A. 1223 (Kuchen-becker anal, llassiac. XII. 339 ) undals den Letzten des Geschlechts gegenEnde des 17. Jahrb. den Hauptrn. Ru-dolph v. A. zu Emleben (BiedermannGeneal. der v. Wurm. Tab. 317.).
7 Aspelkamp (Drei rothe Haspel-spulen im goldenen Felde.). Altes rit-terliches, gegen Ende des 16. oder An-fang des 17. Jahrh. ausgestorbenesGeschlecht in Wqst.phalen, insbesondereim Ravensbergischen, Mindenschen undOsnabrückschen ansässig. In Urkundendes 13. bis 15. Jahrh. vielmals genannt;1336 u. 1374 mit Burgmannslehnen derBurg Ravensberg) 1350—-1360 mit Leh-nen in den Ravensbergischen Kirch-spielen Borchholzliausen, Böddinghau-sen, Spenge. Besitzer von Haus Hal-stenbeck beim Ravensberge. Noch 1550bis 1581 erscheint Schweder v. A. alsDomherr zu Minden, und um dieselbeZeit Albert v. A. als Amtmann zumLimberge.
Asseburg (Liegender Wolf. Siebm.I. 183.). Die Wappen der Freiherrenund Grafen v. d. A. vermehrt, und zwardes am 29. Juli 1747 in den Freiherren-stand erhobenen Carl Leopold Sigis-mund v. d. A. und des am 3. Juli 1816in den Grafenstand erhobenen Maximi-lian v. d. A., so wie endlieh des am15. Oct. 1840 in den Grafeustand er-hobenen Ludwig v. d A., wobei gleich-zeitig die Majoratsherrschaft Meisdorfund Falkenstein zur Minder GrafschaftFalkenstein erhoben wurde. Das Ge-schlecht ist gemeinsamen Ursprungs mitden Edlen v. Wohlenbüttel und Grafenvon Peina. Güterbesitz I. im Preussi-sclien Staate: a. im Herzogthum Mag-deburg: Ampfurth seit 1420. Brumby1705. Calbe 1627 1705. Dalchau 168.1.1705. Egeln 1737. Eggenstädt seit