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Allard.
Altenbockum.
Allard. Dieses Namens sind mehrereOfliciere in der Armee gewesen.
-j- Alleildorf (Nach einem Siegel Fried-richs v. A. aus dem 14. Jahrhundert.3 schrägrechts geführte Bäche.). Jo-hann und Reinhard Philipp v. A. 1607mit dem Salzwerke zum Kneehofe inder Grafschaft Bavensberg belehnt.
Allicki. Besitzen 1836 Ostrowitte(Mogilno) im Grossherzogthum Posenj Alnieslo gen. Tappe (GeschnellteSchildesfassung; Adler mit Brustschild,in welchem ein Kreuz.). Die geltendgemachte Abstammung von den Herrenvon Almelo in der Twente und imBentheimschen, oder von den altenGrafen des Emsgaues, muss bestrittenwerden Der 30jährige Krieg hat erstden am 20. Jan. 1652 verstorbenenKaiserlichen Obersten Jost v. A. gen.T. aus dem Dunkel hervorgezogen.Dessen Bruders Sohn, der Oberst Chri-stoph v. A. gen. T., ist am 6. Apr. 1668in den Freiherrn- und am 14. Sept. 1705in den Reichsgrafenstand erhoben wor-den. In der Mitte des 18. Jahrh. er-loschen. Güter, ausser Tappenburg imOsnabrückschen, in Schlesien Bert-holdsdorf seit 1639. Faulbrück und Har-tau seit 1651 (sämmtlich Reichenbach).
7 Alnbeck, Allnpeck, Allenbeck (Ad-lerkopf und Hals. Siebm. I. 83. 175.).Seit der 2. Hälfte des 15. Jahrh. imErzgebirge, um Freyburg»herum ange-sessen , und zwar im Meissensehen zuBieberstein, Jessnitz, Lauenstein, Lock-witz, Nickern und Tanneberg, und imErzgebirgskreise zu Dörnthal, Gr Hart-mannsdorf, Nied. Bobritsch, Ober-Schaar,Steinbach und Waltersdorf. Innerhalbder Provinz Brandenburg besass derRittmeister August Christian v. A. 1740das Gut Sandberg bei Böltzig.
j- Alstedc (Balken mit 3 Kreuzen,v. Steinen Westph Gesch. III. 718.).Zu Anfang des 17. Jahrh. ausgestorben.Der Stammsitz Alstede, so wie die GüterGoldschmeding 1381, Schadeburg 15461570. Welwich 1453 liegen im Kirch-spiel Castrop (Dortmund).
Alten (Schrägrechts an einander ge-reihete Rauten. Siebm. I. 184; ältereSiegel bei Grupen Hannöv. Alterth. 66,
84. 134. 183. 261. Harenberg hist.Gandersh. Tab. 30.). Seit Anfang des13. Jahrh. bis auf den heutigen Tag inder Nähe von Hannover. Carl v. A.,K. -Hannoversch. Generallicut., d. 7. Aug.1815 für sich und seine Nachkommenvon Georg, Prinz - Regenten, in denGrafenstand erhoben, eine Würde, dieam 20. Apr. 1840 auf seinen NeffenKarl Franz Victor v. A. übergegangenist. Im Königreich Hannover undzwar im Calenbergsclien: Coldingen,Dirnau, Gr. Goltern, Heidlingen, Hem-mingen, Lauenrode, Linden, Linderte,Ricklingen und Wilckenburg; im Lüne-burgschen: Riebeck, Stelle und Warm-büchen; im Hoyaschen: Stolzenau. Inder Preussischen Provinz Westphalenund zwar im Fürstenthum Minden infrüherer Zeit, nicht allein viele Minden-sche Lehne, sondern auch das GutHimmelreich, 1600 verkauft, im Pfand-besitz das Amt Reineberg 1296—1325,und noch gegeirwärtig im Paderbom-schen: Bentfeld, Böcke und Thüle.
Altenbockuin, Aldenbockum, Alten-Bockum, Bockum (Silberner Ring imschwarzen Felde. Siebm. II. 115. Suppl.IV. 7. v. Steinen II. Tab. 33. Bag-mihl. II. Tab. 57.). In ihrer Stamm-heimath Westphalen, wo sie seitAnfang des 14. Jahrh. auch unter denNamen v. Grimberge, v. Hamme u. a.erscheinen, erloschen. Hier besassensie in der Grafschaft Mark: Alten-Bo-chum) 1328. Alten-Mengede (Dortmund)
15. bis 17. Jahrh. Beeck (B.) 1664.Berg-Camen (Hamm) 1512. Grimberg(B.) 15. Jahrh. Hamme (B.) 1342. He-ringen (PI.) 1582 1586. Pleyde (H.)1564. Kettinghausen (PI.) 1620. Rechen(B.) 16. Jahrh. Rünte (II.) 1640. Wische(H.) 1470 1550. Wichelingen (Dort-mund) 1606. Vorübergehend in ande-ren Theilen Westphalens: Beesten ind. Grafsch. Lingen 1737. Bustede i.d. Grafsch. Ravensberg 1590. Gödensin Ostfriesland 1576—1600; so wie amNiederrhein im Cleveschen: Calbeck(Cleve) 1550. Sterkerade (Duisburg)1475. Till (Cleve) 1536—1560, imBergischen: Angern (Düsseldorf). Im
16. Jahrh. wandte sich ein Zweig nach