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Affeln.
Ahlefeld.
Ferdinand II. in den Adelstand erhoben.Christian Ferdinand v. A. 1692 Propstdes Jungfrauen-Klosters zu Wolinirstädt.
-j- Affeln. Nach dem im Kreise Iser-lohn gelegenen Städtchen Affeln schriebsich ein in Urkunden des 12. bis 14.Jahrb. erscheinendes ritterliches Ge-schlecht, was schon mit dem KnappenDietrich v. A I .'127 zu Soest vorkommt(v. Steinen Westph. Gesch. II. 1419).Hier war Heinrich v. A. im 16. JahrhBathsherr. Sein Sohn Johann (-}- 1624)Dr. der Gottesgelahrtheit und durchverschiedene Schriften sich auszeich-nend, ward 1614 von denen v. d Beckmit Ländereien zu Eldinckhausen, Ka-terbeck und Wittenstein belehnt (ibd.III. 1563). Dessen Bruder Anton, Jurist,schrieb sich gewöhnlich Affelmann, wardVicekanzler des Herzogs August zu Zelleund mit seinem angeborenen NamenV. Affeln in der ersten Hälfte des 17.Jahrh. in den Adelstand erhoben (v.Knesebeck Taschenb. d. HannoverschenAdels S. 62.), oder dieser ihm vielmehrbestätigt. Mit ihm erlöset das Geschlecht,welches auch Völlinghausen a. d. Mölme(Soest) besessen hat. Seine einzigeTochter Anna Elisabeth v. A. war 1665Gemahlin Friedrichs v. d. Borch.
■j- Affen (Getheilt, oben ein Affe, untenein gerautetes Schach ) In Schlesien:Sägewitz 1617. Mit diesem Namen aucheine Linie der Zedlitzschen Familie.(Sinapius II. 501) und zwar zu: Merz-dorf (Schweidnitz) 1626. Seitendorf(Schönau) 1626. Wernersdorf (Bolken-hain) 1626.
j Affeiistein (Im blauen F. ein schräg-reclits fliessender Strom. Siebm. I. 129.).Ein zu Anfang des 17. Jahrh. erloschenesritterliches Geschlecht, dessen gleich-namiger Stammsitz unfern Kreuznachliegt. Wie es scheint, nur irrthiimliehauch dem Adel Meklenburgs und derMark Brandenburg beigezählt, (v. Hell-bach I. 54.)
-j- Afrerden. Das im 14. und 15. Jahrh.in der Grafschaft Mark vorkommendeGeschlecht (Queerbalken, darüber einwachsender Löwe. v. Steinen Westph.Gesch. Tab. XXIII. 6.), welches nachder zwischen Unna und Kamen gelege-
nen Bauerschaft Afferde sich nannte,ist zu sondern von denen v. A zu Er-praed (Bheinberg), welche 1713 zurBitterschaft des von Preussen in Besitzgenommenen Geldern gezählt werden;und als deren Stammsitz Afferden a. d.Maas bei Gennep anzusehen ist.
-j- Agner (Gespalten; vorn oben 3Queerbalken, unten ein geharnischterArm mit Sehwerdt; hinten je 2 und 2Binge, dreimal über einander). Fried-rich Budolph v. A. ward d. 30. Mai1787 Fähnrich bei Wolfframsdorf, späterTschepe genannt, und starb im Febr.1807 als Stabs-Capit
j- Agoulf de ßonneval. Franz d' A.d B. aus der Dauphine stammend, kamals Kefugie in die Kurbrandcnb. Staatenund starb 1690, nur eine Tochter hin-terlassend. die 176.9 als Wittwe desGenerallieut. v. Zaremba in Berlin lebte.
y Agricola. Christoph v. A. equesauratus, der Kaiser Ferdinand II. undIII., so wie des Kurfürsten von Bran-denburg Geheimer Batli, Besitzer derBeichslehen Hummelstein und Neuseesin Franken, kam 1690 nach Schle-sien. Zu diesem Geschlechte gehörtvermuthlieh auch Leonhard v. A. aufGuckelwitz (Breslau) -j- 17. Aug. 1718,welches Gut noch 1728 der Familiegehörte.
-j- Agricola. Von dieser ausgestor-benen Gelsnischen Familie ward JohannWilhelm A , Oberamtsrath in Schlesien,1703 in den Böhmischen Bitterstanderhoben.
Agris (Oben und unten gezinnterQueerbalken. Bernd Wppb. d. Preuss.Bheinprov-. I. Tab. I. nro. 2.). JosephAnton Damian v. A. zu Eynatten (Eupen)1830.
Alle, v. d. A. (Balken mit 3 Nägeln;über demselben Arm mit Sehwerdt;unter demselben Schwan, einen Nagelim Schnabel.). Verschiedene Beamtedieser Familie im Preussisehen
Ahlefehl (Gespalten: vorn ein Flügel,hinten 2 Balken. Siebm. I. 186. III.154. 192. Masch I. 1. und bei denverschiedenen Erhebungen in den Gra-fenstand d. 14. Dcbr. 1665, d. 20. Juni1672, d. 9. Aug. 1785 verschiedenartig