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sich Hnno 1690. als KäyserlicherGe-neral und Obrister hervor» VomAhem-Adel^7. <?s,-
Zanthier.
Eine ansehnliche Adeliche Familieim Fürstenthum Anhalt, von wel-cher O. Sec«,/-»»« Alemannen als ei-ne geistliche Person beym Altare desheiligen Blutes der Kirchen zu Des-sau umS Jahr »402. zu erst anfüh-ret. Caspar und Andreas von Zan-thier sind änno 1474. von FürstWoldemarn zu Anhalt mit einigeuGütern beliehen worden. Hanß,Hauptmann zu Sondersleben zu An-fang des XVI. 8eculiist ein Großva-ter worden Lkrillopkori FürstlichenHofmeisters und Hauprmanns zuWörliz; dessen 2. Söhne Erhard aufSaltzfurt und Christoph Ernst aufProstg haben 2. besondere Linien an-gefangen, die von ietzt besagten ihrenSitzen den Nahmen erhalten; der er-stere hinterließ 2) Heinrichen, der einGroßvater worden, Haubold Scig-znunds Fürstlichen CammerjunckcrszuZerbst,und b) Christoph Iobsten,von dessen Enckeln hat Erhard 7--1689. als Churbranden-burgischer Capitain vor Bonn seinLeben beschlossen; JobstHeinpich,Königlicher Preußischer Ober-Forst-meister inPommern hat darin» seinenStamm fortgesetzet; Otto Fried,rich aber hat noch ^»»01709. alsFürstlicher Hosraths- und Regie-rungö-DirsÄor zu Dessau nebst 6.Söhnen flyriret.
Vorgedachter Christoph Ernst aufProsick zeugete Christoph Albrech-ten, der Fürstlicher Anhaltischer Hof-meistex, und zu vielen wichtigen Ver-
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schickungen im 40. jährigen Kriegeemploiret worden, er ward ein Groß-Vaker Christophs Königl.Prcußi-schcnHauptmanns,und ChristophJobsts Fürstlichen Hofrakhs undDixeÄoris der Regierung zu CöthenAnhalt- Hist.
Zaftrow^
Diese Adeliche Familie zchletunter die älteste und ansehnlich-stein Pommern, allwo sie sich in z.Haupt-Linien, als 1) in die zu Beer«walde im Stettinischen, 2) zu Dop-perpole, und z) in die LVollgasti-sehe vertheilet. Deren alter Stamsttzaber ist Aelpiit, 2. Meilen von Neu-siettin gelegen. Zu erst wird Clausvom Zastrow angeführet, der zu Her-tzogöllozizlsllll. Zeiten Land, Rathgewesen. Johann hat umsIahr i6zv»die Lb-rZe eines HertzoglichenSchloß-Hauptmanns und Cammer-Rattzs zu Stettin bekleideten. 1641.war einer dieses Geschlechts Chur-Brandenburgischer Rath, er wardim gedachten Jahre an den gefange-nen ehemahligen Stadthalter derMarck-Brandenburg Fürsten vonSchwartzenberg nach Spandau ge,schickt; als er über dessen Tafel eingewisses Gesundheits-Glaß anzuneh-men sich entschuldigte, erstach ihn desFürstcns Cammerjuncker von Lehn,dorsf auf der Stelle; Der Thäterward zwar zrrcciret,nachdem aber derFürst selbst in 2. Tagen darauf mitTode abgienge, ward er in der Lon.külion in einem Kasten aus dem Ge-fängnis, und folgends aus der Ve-stung getragen, und also heimlich inFreyheit gebracht. ^4.
Um die Mitte des vorigen 8eculjhat sich diese Familie auch in Ober-
Sachsen