Igoy Utterodt. Wachenheim.
Wacholtz.
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zehlct, daß cr die Reformation Lutheriin seinem Sttsste gewaltig befördernhclffcn. Gegen Auögang des vori-gen 5e<.u!i besaß Christoph Willhelmebbemcldte Güter.
Utterodt.
Diese alte Adeliche Familie in Thü-ringen besitzet heut zu Tage unweitGotha und Eisenach viele Ritter-Gü-ther, in welcher Gegend auch derenalter Stamm - Sitz Uttoroda gele-gen. 1250. hat Herrmannvon Utterodt 18. Hufen Landes Lude-wigen und Friedrichen Gebrüderenvon Wangenheim verlaustet/ welchefe hernach dem Kloster zum H. Crcutzzu Gotha ^.nno 1279. geschencket,wie in 60^6 Z'. ///. /. 2g zusehen. Beriet und Hanß von Utte-rodt haben den Ritter-Sitz Scharst-1 5---.
fenberg von denen von Eschwege, ^theils crtaufchet, theils aber erkäuffet,und find deren beyder Söhne ^nno1478. von Hertzog Willhelmen zuSachsen damit beliehen worden, derenNachkommen selbigen noch besitzen,und sich davon beynahmen. GegenAusgang des vorigen Lcculi Aoriltett^anß Reinhard von Utterodt zumScharffenberg, Fürstlicher Darm-stadtischer Ober-Iägenncister/AdamAdolph, Fürsil. Sächsischer Gene-ral-Lieutcnant; George Christoph,Fürstlicher Sachsischer Berg-Haupt-maun zu Illmenau, und dessen Bru-der, VOillhelm, Fürstl. Sachsen-RömhtldischerHof-Fozsimeister, wel-che beyde letztere den Schrvanzhau-ststhen Ast, gleichwie die beyden er-steren den L.upniyisthcn Zweig, un-terhielten. 60/6.« H/Men
W.
Wachenheim.
^Jeser Adelichen Familie, so unter^die freye Reichs-Ritterschafft amRheine gezehlet wird, Alterthum er-hellet schon daraus, daß Frantz vonWachenheim und Diephold ^.nnc»N09. und Conrad Chor-Herr zu St.Bartholome in Franckfurt ^n.«2 2 2.gelcbet,den Nahmen mag sie von derStadt N?achenheim, in der UnterPfaltz gelegen, erhalten haben, nachdem sie etwa anfangs daselbst gcwoh»et. Die ordentliche Stamm-Rei-he fanget ^umbracht mit ^»007-wo ums Jahr <290. an; Von des-sen Nachkommen ist Otto LudewtgKayserlicher General-Major, und einVater Christoph Friedrichs, Amt-manns zu Gemünden worden, der sei-
nen Stamm mit 4 Söhnen fortge-pflantzet, von welchen Philipp Otto/^nno 1705. als Haupkmann beyDonauwerth sein Leben eingebüßet,Peter Philipp aber der jüngste zu sel-biger Zeit als Chur-MayntzischerHauptmann floriret. Vom Rheitt.Adel Tab. 171.
Wacholtz, Wacholtcr.
Eines der ältesten und ansehnlich-sten Adelichcn Häuser in Pommern,von welchem, nach Bericht,
Reimar um das Jahr > 2 2 0. bey demHertzoge kogi,Isc, Hof-Rarh ge-wesen,wclcheEhre auch beymHertzoge Orrone I. gehabt. Hein-rich von Wacholt, den Hübnev voreinen Sachsen ausgkbet, ward ^rmc>Lll 5 1Z04.