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zvz Dahm.
Dahm,Dham(vonder)
t?^Icse uhralte Adcl'che Familie hat^von langen Zeiten her in der Nie-der-Lausitz siorirct, gleichwie sie nochheut zu Tage daselbst im LuckauischenCrcyssc das Guth Ziercke besitzet.Von deren Ursprung findet man zwarnichts ausgezeichnet/ doch wird es nichtohne Grund seyn, wenn wir selbigenvon den ehemahligen Herren vonund zu der Dhame herleiten. Sel-bige bewohneten das bekannte Städt-
Dahm.
D.
Herren von der Dahme ^nnc» 1405.männlicher Seitö abgestorben/ unddas Städtlein Dahme/ nachdem dieTöchter abgefunden worden, an dasErtz > Stiffr Magdeburg gefallen, soist doch vermuthlich/daß sich schon lan-ge vorher eine Lr.in- be von diesemGe-schlechte in die benachbarte Nicder-Lausitz gewendet welche sick mit demAdel-Stand beständig begnüget, (da-hingegen jene zuletzt den Herrenstandangenommen) und in der Lehns-Folgcdieser ihrer Vettern übergangen wor-
lein undnunmehroAmtDham oder den, nachdem sie wider den Ertz-Bi-Dahme, so hart an den Nieder-Lau- schosfi so ein Graf von Schwartzburgsttzischen Gräntzen und ohngefchr drey war, als Lehn-Herrn sich zu setzen nichtStunden von vorgcdachtcm Ziercke vermocht, absonderlich da derselbe daslieget, sonsten aber ehemahls zum Eitz- Ertz-Bißthum auf alle Weise wiederStiche Magdeburg, und anitzo zum auszuhelffen, und den gemachtenFürstcnthum Qversiirtgehöret. Von Schaden anderweit einzubringen be-wiesen Herren sind noch unterschiedene anühet war, weiter das Ertz-Stlfitalte Bricschafft.n vorhanden, unter mitIagen,Spielen und p^ngueriren,andern ein Lehn-Vriesäeizoo ,wie dessen Lebens - Lauff lautet, indarum MarggrafDictrich von Meis-! Schulden gesctzct, auch gegenwärtigsen denen von der Dahme das Dorffstn einem unnützen und Land-verderbli«Villickau verliehen, ingleichen eine chcn Kriege mit dem Hause Anhalt
Verschreibung äs 1Z44. wor-inn Heinrich und Reinhard, Herrenvon und zu der Dahme sich verbin-den, Herrn Otten von Perburg überHerrn Bodo von Licbenwerde zu helf-fen; inglcichen noch ein Lehn-Briefäs1Z62. vermöge welchen Laub-Graf Friedrich in Thüringen, denenvon der Dahme das Dorfs Gissel-brechtsdorffverliehen; ingleichcn einBrief äs ^rin» 1402. in welchem
verwickelt war, als diese Herren vonund zu der Dhame abstürben. Die-se Wieder-L.auftyifche Lüme de-rer VON der Dahme nun hatte da-zumahl auch Güther im Sorauischenan der Schlesischen Gräntze, wie siedenn sich auch nachgchends in Schle-sien ausgebreitet, und insonderheit aufdem Hause Schreibersdorfs'imBriegischcnFürstenthum sich ansäßlggemacht, wie in der Schlest-
Willhelmen von der Dhame das sehen Chr0tt./>./7Ä davon meldet,Schloß Rastorjf Amts-weise befoh- und zugleich deren Wappen anführet,len wird, wieder zu überantworten, welches blau und weiß ist, und imOb nun zwar, wie Hübner />.^///. Schilde einen blauen Fisch(Karpssen)meldet, diese und oben auf dem Helm zwey Hörner
führet,