i ,ziz Wagensperg.
- Mg vor Braunschweig sich befun-l den, wie beym Reinmaim zu sehen,folgenden 8eculo hak dieses an-sehnliche Geschlecht daöSchloßunweit Braunschwcig besessen, unddaraufgewohnet. Zu Ausgang desvorigen Jahrhunderts that sich Au-gust Herrmann von Wackerbarth alsChur-Hannoverischer Obrist- Lieute-nant hervor,und ums Jahr 1706. be-saß Balthasar Heinrich die Charge ei-^ neö Marggräfl. Anspachischen Rathsund Ober-Amtmanns zu Hohentru-s dingen. Insonderheit aber hat Chri-stoph August von Wackerbarth seinGeschlecht in grosses Ansetzn gesetzt,nachdem derselbe als KöniglicherPohlnischer und Chur - SächsischerGeneral - Intendant der Livil - undMwir Gebäude,ObristerHauß-undLand-Zeugmeister, wie auch General-Lieutenant und Obrister zu Fuß, we-gen seiner hohen Meriten/en. 1711.! von seinem Könige als damahligenReichs-Viesrio in desH.R. ReichsGrafen-Stand erhoben worden. Erlvar ä-nno 1708. Königlicher Pohl-nischerund Chur-Sächsischer Princi-pal-Gesandter bey Empfahung derSachfischen Lehne am KayserlichenHofe zu Wien, woselbst er auch nach-gehends einige Jahre sich als Lxcraor-älnair. ausgehalten. Hier-
aufhat er sich im Nordischen Kriege,insonderheit vor Stralsund lignalili.ret; ^.nno 1718. ist er Goiwerneurzu Dreßden worden.
Wagensperg.
Diese vornehme Gräfliche Familiebesitzet das Erb--Land-Marschalln-Amt im Hertzogthum Kärndten, undhat schon in den ältesten Zeiten den
Wagensperg. ,814
Ritter-Stand geführet, und sich bloßVOagm genennet, biß sie das SchloßNl?agenss>erZ im Unter-Crain vierMeilen von Laybach erbauet, und sichdavon benähmet. Berthold Wa-gen wird um das Jahr 1190. vondem Bischofs zu Freysing, Ocwne.als Zeuge angeführet. In den fol-genden Zeiten hat sich diese Familie indie Stcyermarck und Oesterreich be-geben. Johann Siegmund war^ 160 7. Lands-Verweser in Steyer,und 16 l 1. Stadthalter zu Grätz.George Wagen, Freyherr von Wa-gensperg, Erb - Marschall in Kärnd-ten, überließi6zo. das vorge-dachte Stamm-Schloß Wagenspergden Augustinern zu Laybach gegen dieVersicherung, daß sie ihn Lebenslangunterhalten wolten. Rudolph, Obri-ster, Erb-Land-Marschall, Erbschenckin Kärndten,undKayscrlichergeheim-der Rath, lebte noch 1670.Dessen Sohn, Johann Balthasar,Stadthalter der Inner - Oesterrcichi-schen Regierung und /rübilor des ge-hcimden Raths, vermählte sich miteiner Fürstin von Lichtenstein, undstarb169z. Hannibal,Kay«serlicher General-Adjutant, wurdei7i2.CommendantderCroa-tischcn Vestung St. George. Si-gismund erhielt 171 z. die Char-ge eines Hatschier-Hauptmanns beyder verwittibken Kayserin. Maxi-milian Siegmund florirte^n. 1717.als Kayserlichergeheimder Rath; umwelche Zeit auch Frantz Anton Adolphals Dom-Herr zu Saltzburg gelebet.
/. Z.ehm.
ieydh. Euryp. 70^.7. Valva-sors Ehre des ^»eryogthumsCram.
Wahl.