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Velthekm.
Veltheim.
1770
In Meisten hat vorgedachter Mas-se» Willhelm von Uchteritz unweitMseburg ums Jahr 1407. sich nie-dergelassen, und das Ritter- Guthhwlchma an sich gebracht; Esschcaiet auch das Guth Uchteviyzwischen Weissenfelß und Merseburggelegen, von demselben erbauet wor-den zu seyn. Er wurde ein Ober-Ael-ler- Vater Andrea ; dessen jüngereSohn, Johann Christoph, Hertzogl.Hollstein - Gottorpischer Cammer-Znncker; der ältere aber, Bernhardms Lütschena, Freyroda und Mede-Mtz, ist Vice. OireÄor der Stiffts-Merseburgischen Rittcrschafft, undein Vater Heinrichs und N?olffRudolphs worden ; Jener dienteden Engclländern als Lieutenant, undhatte ^nno 1652. das Unglück,vonCwmweln gefangen zu werden, da erdenn in die Sclaverey verkaufst, aberdurch den Nahmen seines Vettersvorgedachten Johann Christophs,Hollsteinischen Cammer - Iunckers,auf der Insul karballos wunderlicherrettet worden, wie in der davon her-ausgegebenen Reise. Beschreibung,und beym mehr gemeldten Äonigausführlich zu lesen. Nach seinerHeimkunfft hak er mit seiner Gemah-lin, einer von Neidschütz, dasRitter-Guth Rösseln bekommen,auf welchemseine Nachkamen, die zugleich Werns-dorffbesitzcn, noch gegenwartig ^nno17 i z. fioriren. Gedachter WolffRudolph, vireÄor der RitterschafflDölitzifchen Bezi:cks,hat seinen Nach,konunen, die ebenfalls annoch floriren,die Ritter-Güter Medewitz, Freyro-da, Spansdorss, :c. hinterlassen.
Veltheim.
Eines der ansehnlichsten Adelichen
Häuser in Ober-und Nicder-Sachsen,welches vor altere das Erb-Cämme-rer-Amt im Hertzogthum Braun-schweig besesieN/heut zu Tage aber dar-in» das Erb - Küchenmeister - Amt,gleichwie im Stiffte Hildesheim dasErb-Schencken-Amt besitzet. DerenAlterthum erhellet schon daraus, daßkmtgeruz von Veltheim ^n. 1118»zum Ertz-Bifchoffzu Magdeburg er-wehlet worden, welche Würde er 7,Jahr biß an seinem /cnno i i2s.er-folgtenTode besessen ob er wol anfangsnicht gleich zur völligen poll'ellwn ge-langen können, nachdem ihm derErtz-Bischöfliche Mantel war gestohlenworden. In der Beschreibung die-ses vornehmen Geschlechts so im all-gemeinen Historiker» zulesen, wird zwar dessen ^ncecellorhierher gezogen, man fin-det aber denselben in den c^/os/5,decMlagdeburgisthen iLry - Ni-sthoffe einen Grafen von Loe ge-ncnnet, und ist also folgcnds dessenBruders Sohn, Werner, Bischoff zuMinden auch nicht hieher zu rechnen.In den darauf folgenden Zeiten findetman, daß die Grafen von Gster-burg, Altenhaustn und Arns-burg, sich theils zugleich von Velt-heim benähmet, so etwa biß zu An-fang des Xllltcn Jahrhunderts ge-schehen. Hertwig von Veltheimstarb ^nno 1 zz2. als Abt zu Rid-dagshagen; Sein Bruder, Ludolph,Ritter, war 1 z 1 z. von Her-tzog Albrechten zu Braunschweig mitdem Erb-Küchcnmeister-Aint zuerstbelehnet worden. Bertram von Velt-heim, Ritter, Ech-Bischöfl. Magde-burgischer und Hertzoglicher Braun-schweigischerRath, der iz^z.verstorben, ist ein AnHerr aller heutKk k z 5t»