,lZ7 Pahlen.
umsie aber, da er sein Vorgeben nichtsittsam erweisen konte, sich zu eineinArrest bequemen. Es drungen zwarderKäyser,Hcrtzog George und an-dere Fürsten starck darauf) daß manihn aushandigen möchte/ allein derLandgrafließ ihn nur in GegenwartderAbgesandtenexzmimren/ und daer nicht bey einer Rede blieb/ des Lan-des verweisen. Er begab sich dar-auf nach den Niederlanden/ HertzogGeorge aber brachte es endlich dahin/daß ihm zu Antwerpen ä,nno i;z6.der Kopsfabgeschlagen ward. Derobcrwchnte Lleillznu; meldet/ daßviele dazumahl vorgegebeN/es sey der-gleichen Bindniß unter Händen ge-wesen/ aber nicht zu Stande gekom,
Pahlen (von der)
Eine alte ansehnlicheAdeliche Fami-lie im Hertzogthum Bremen/ welchevon den pahlen im Kedtnger Lande,die nach LNushards Bericht ^nno
den Adel-Brieferhalten haben,wohl zu unterscheiden ist. Sie hatvor Zeiten in Weftphalen gewöhnet,von dar aber mit dem Schwerdträ-ger-O:den sich in Liefland begeben,unddaselbst unweit Riga das Schloßzur pahlen gebauet, welches heutzu Tage Dückel heißet, und ^nno1491/ da es Iürge von der Pahlen,Detlevs Sohn, inne gehabt, von denkriegenden Partheyen abgebrandtworden. Der erste, so sich von darin dasVremische niedergelassen,ist ge-wesen Heinrich,Schwedischer Obrist-Wachtmeisier, von dessen -.Söhnenhat sichIacobHeinrich,SchwedischerHauptmann, und Erbherr zu Wel-len, ^»00 1706. mit einer von derilth/Detlev Reinhold ahskwik einer
Pahlen, Panizolli, Pannwiz. 115z
vonWackerbarth vermählet. tNus-hard Ll.iefp Ehren»
Pahlen in Pommern»
Dieses ansehnliche und alte Adelt-che Geschlecht ist von dem vorherge-henden ebenfalls unterschieden. Eshak wie meldet, vor nun-
mehro 400. Iahren den NahmenClebew von ihremRitter-Sitze undStamm-Gute geführet, nachdemaber einer dieses Geschlechts in Pah-len (so die Pommern Pahlen heißen)15. Jahr im Kriege gedienet, ist erbey seiner Rückkunsft insgemein derPahle genennet wo:den,welchenNahsmen er behalten und auf seine Nach-kommen gebracht, von welchen un-terschiedene tapssere Kriegs-Leute ge-wesen, auch ihrer 4. als Ritter deSIohanniter-Ordens ihre Tapsserkeitwider den Erb-Feind sehen lassen»Henning ist ums Jahr 1480. bey sei-nem Hertzoge in Ansehen gestanden»Pemmerl.5.5
Panizolli»
Diese Freyherrliche Familie besi-tzet seit z6z>. das Erb-Fal-ckenmeister Amt im HertzogthnmCrain, zu welchem Hcb-mus Frey-herr Panizolli gelanget. Vorher<614.war ^cb-ucius Landes-Vi-ce, Dom im besagten Hertzogthum»Valvasors Ehre des Heryeg-thums Crain.
Pannwiz»
DieseAdelicheFamilie hat von Uhr-alten Zeiten an in dcr Lausitz, Schle-sien UNd in derGrafschasft Glatz fio«Öo 2 riret.