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Gräntzen versehen. Er ward zwarHnnv >626. zum Grand Prior des
Ordens Z.fostznniz bZierolc>I/mics-ni in Böhmen zu Strackonitz erweh-let, starb aber zu Carlstadt, ehe er die-se Würde in Besitz genommen. 6«-
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Diese alte Adeltche Familie inMeisten hat vor Zeiten die Herr-schafft Soran in der Nieder-Lausitzbesessen, wie denn Ulrich von Packauf Prtbuß ^nno i2t»o. der StadtSorau ihr erstes Privilegium erthei-let. ^nnv >z5s. starb Ulrich I V. Herrvon Pack ohne männliche Erben, undbrachte seine Tochter durch Heyrathdie Herrschafft Sorau an Friedri-chen Freyherrn von Biberstein, wiein SovauijHee Chronie/./.zu lesen, ^nno 1426. war Die-trich von Pack Commendantzu Aus-sig, als die Hußiten davor kamen.Johannes, Hertzogs Georgit zuSachsen Rath und Amts-Haupt-mann zu Grimme, legte unterschied,liche Gesandschassten ab. Zu glei-cher Zeit lebte Otto von Packst. U v.welcher bey eben diesem Hertzoge dieStelle eines Raths und Cantzlersbekleidete und Deutschland beynahein grosses Unglück gestürtzet hätte:Denn er gabknno 1527.,dem Land-grafen in Hessen ingeheim zu verste,hcn, es habe Hertzog George mit demKönig in Böhmen, Chur-Mayntz,Chur-Brandenburg, den Bischöffenzu Saltzburg, Bamberg, Mürtz--bnrgw.zuBreßlau emBündnißwi-
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der die Protesiirende geschlossen; erzeigte auch eine Copie davon mitVersprechen, daß er künsstig das au-lbenrigue Exemplar davon auswei-sen wolle. Als nachgehendö der Land-graf nach Dreßden kam, brachte erdemselben aus der HertzoglichenCantzley, wie er vorgab, einanderExemplar dieses Bündnisses, welchesauf einer Seite von dem Hertzoge be-siegelt, sonst aber zerrissen, und inPappier eingewickelt war, erböthesich zugleich, wo man ihm 4000.Gülden zahlte,daöjcnigcExemplar,sovon den sämtlichenLommbeuten un-terschrieben wäre, zu verschaffen. DerLandgraf ließ ihm hierauf das ver-langte Geld geben, und setzte sich nebstdem Churfürsten zu Sachsen in guteVerfassung, so daß sie 6000. zuPferde und 20000. zu Fusse auf dieBeine zu bringen fest entschlossen wa-ren. Sie giengen auch damit um,wie sie den König in Pohlen und denHertzog in Preussen auf ihre Seiteziehen möchten, und nahmen zu dembevorstehenden Kriege sechs mahlhundert tausend Thaler auf. Daaber Imckerus den Churfürsten zuSachsen von allen feindlichen Unter-nehmungen abgera, hu, und die Caitholische Fürsten, welche dasBund-niß sollen gemacht haben, ihre Un-schuld darthaten, nachdem der Land-grafdem Hertzoge Georgen in einemharten Briefe sein Vornehmen vor-gehalten ; so wurde diese Sache inGüte beygelegt, doch meldet 8Ieiäa.aus, Mayntz, Bamberg und Würtz?bürg,hätten dein Landgrafen 100000.Gülden zahlen müssen, ehe er seineArmee von ihren Gräntzen wiederabgeführet: Unterdessen war Packan des Landgrafen Hof gekommen