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c<? aus der Pfaltz / Rath und Land-Richter zu Ambcrg, wie auch Pflegerzu Hirschau wurde, verfiel er drüber indesKayserskcrclinsncii II. Ungnade,und ward gedachtes Guth eingezogen;worauf die von Canitz in der Ober-Lausitz nichts besessen, biß mit Anfangdes itzigen Lecub Otto Ludewig vonCanitz,Königl.Pohlnifchcr und Chur-Sächsischer Obrisier ans der Preußi-schen brzncks dieses Geschlechts, dieRitter-Güthcr Haynewalde, Spitz-CunnersdorssOderwitz:c. durch Hey-rathansich gebracht.
In Schlesien haben sich die Her.ren von Canitz in vorigen Zeiten, nach
in der SchlossBericht,aufden Ritter-Sitzen Fisch,bach im Iaurischen, und Diebahnim Wohlauischen Fürsienkhum gele-gen, (allem Ansehen nach, aus der O-ber-Lausitz) niedergelassen. Schonum die Mitte des X VI. 8eculi sind siedaselbst von so grossemVermögen undAnsehen gewesen,daß Hertzog Johannvon Münsterberg, wie erwehnter
z'. 774. berichtet, vier Herren vonCanitz sein gantzcs Hertzogthum ver-pfändet hat. Israel von Canitz flo-rirte ^nnc, 1620.ausGroßburg; des-sen Nachkommen haben von demChur-Fürsten zu Brandenburg denulümfruÄumvon demOryflburZi-schenHaltsso ein gewisser District imBreßlauischen Fürftenthum und zumStisst Lebuß gehörig ist, bestätiget be-kommen. Friedrich auf Urschrauwar ^nno iözo. Landes-Aeltester desWohlauischen Fürftenthums, und einVater Melchior Friedrichs, anfangsHertzogl. Ober-Marschalls zu Bricg,und nachgehends Chnr-Brandenbur-zischen geheiinden Raths und Ober-Hof-Marschalls, welcher Huno i668.
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denFrcyherrlichen Character auf sei-ne Familie gebracht. George Sieg-mund auf Wandritsch war gegenAusgang des vorigen LecMi Chur-Brandenburgischer Hof-Marschallund Schloß-Hauptmann. Frie-drich Willhelm, Freyherr von Canitz,Herr des Haltes Großburg, auf Ott-nitz und Schweinbratten, florirte indem ragten Jahre als König!»Preuß. Cammerherr.
In Preußen ist diese vornehmeFamilie ebenfalls schon von etlichenSeculis her in Ansehen ; es ist diesebrancbs in meinem
S't. ausführlich be-schrieben ; gleichwie auch daselbst dasLeben des daraus entsprossenen vor-mahligen Chur»BraudenburgischenStaats-Ministers Frtednch RudolphLudewigs, Freyherrns von Canitz zulesen.
Canstein.
Dieser Adelichen und nunmchroFreyherrlichen Familie in der Marck-Brandenburg Stamm-Hauß Aatt-sZeitt liegt in der Mittel-Marck. Siehat sich auch schon vor langen Zeitenin Westphalen bekannt gemacht, wiedenn Msrdian von Canstein daselbstums Jahr 1570. gelebet, der einVater Rabans gewesen, welcher^nnc, 1588« auf der ^csäemie zuWittenberg mit tode abgegangen.Ein ander dieses Nahmens war^nno1658. Chur-Brandenburgischer ge-heimder Rath, Cammer-Präsident,und nachgehends Ober- Marschall.FciedrichRudolphLudwig aufBlum-berg bekleidete ^0. i689.dieLbsegseines Brandenburgischen geheimdenRaths, und Amt - Haupkmamis zu
Mül-