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auf Treben genennet/ und den Chur-fürsten zu Sachsen dasGukh Rosen-feld zum Kaufs anbietet. ^0. 1520.ist Johann von Canitz Probst aufdemS. Peters-Berge, und beym Hertzo-geGeorgen zuSachsen in grossem An-sehen gewesen. Wie Iisa von Canitznebst andern Adelichen Nonnen ausdem Kloster Nimptsch zur Zeit derReformation Lutheri entsprungen, istin Seckendsrsts ////?.
zu lesen. Hanß von CanitzHofmeister des Klosters Groitzsch,mu-ste zur selbigen Zeit sein Amt niederle-gen , und ward er deßwegen von denSächsischen Commiil'zrijz abgefun-den. Ulrich auf Trcben, und Mi-chael von Canitz, sindHnno 1547. inder unglücklichcnSchlacht bey Mühl-berg mit ihrem Churfürsten zu Sach-sen gefangen worden,wie beym Hsrt-ledev vom Teutsch. Ar. T'. /./// t7. 7,. /?. 4^/. zu sehen. Zu un-sern Zeiten hat sich vor andern Chri-stoph Heinrich von Canitz auf Muk-schen, Trcben w. alsKönigl. Polni-scher und Chur-Sächfischer Generalim Kriege hervorgethan. Ho. ,701.war er Commendant in der Düna-münder Schantze, er muste sich aberendlich nach einer tapffern Gegen-wehr den Schweden übergeben; Derder Gebens - Nesthr. As-mgs Schweden er-
zehlet//. />. 254. von ihm, daßer bey seinem Abzüge von hochgedach-tem Könige mit 500. Ducakcn bs-schencket worden, zum Zeichen, daßihm seine Tapfferkeit Wohlgefallen.Gleichmäßige Tapfferkeit ließ er Ho.170 z. in Thoren wider die Schwedensehen, wiewohl er sich endlich nebst derGuarnison zu Kriegs-Gefangenen er-gchen müssen, worauf er in Schweden
I nachStockolmrranspornret worden,allwoerbiß^nno 1706. nach erfolg-ten Alt-Ranstädtischen Frieden ge-blieben. Bey seiner Befreyung hater von der Königl. Groß Frau Mut-ter und Printzeßin Ulrica deren Por-traits als ein Zeichen ihrer Gnaden,geschenckt bekommen, Hnno 1709.gieng er mit den Sächsischen Troup-pen in Brabant, und ward noch in ge-dachtem Jahre den 11 8e?r. im Tref-fen bey Mons durch den Halß geschos-sen, hierauferhielt er als General-Lieu-tenant die Commendamem Stelle zuDreßden, und starb ^nno 1718»plötzlich.
In der Ober-Lausitz hat diese vor-nehme Familie schon vor langen Zei-ten sich ausgebreitet, und anfangs zu 'Görlitz, allwo sie nebst andern vonAdel, nach damahliger Gewohnheit,im Rathstuhl gesessen, sich aufgehal-ten, wie denn Geister ^ / />. /o?. stj-ttcv Aaussiiz. N'lerckwürd. Bern-hardten von Canitz, als Bürgermei-stern daselbst ums Jahr 1 z 99. so wolwegen seines Adelichen Herkommens,als auch wegen seiner Meriten mitRuhm allegiret; dergleichen auchmit Andrea von Canitz, der Ho. 1458»Bürgermeister daselbst gewesen, ge-schiehet. Sie haben aber um dieseStadt einige Ritter- Güther besessen,und führet obcrwehnter /).
/. -././4F. einen kuncislions-Briefcle Hnoo izo,. an, darinn Heinrichund Wittig von Canitz dem Hospitalzum Heil. Geist in Görlitz, das DorfsReichen«» auf ewig bescheiden. Chri-stoph Friedrich auf Fischbach, besaßnach Anfang des vorigen 8eculi dasGuth Ritschen in der Ober - Lausitz,alserabcx Hnno 1620. bey dem neu-erwehlten Könige in Böhmen kricleri.
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