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eisten - . Voigt zu Glarus. Zwingli's dritte Gemahlin war eine W.Zur Zeit der Reformation theilte sich das Geschlecht in zwei Haupt-linicn, deren ältere in Bern blieb, die jüngere oder katholische abernach Vorarlherg und Breisgau übersiedelte. Aus dieser letzterenerlangte Stephan v. W., Herr zu Hilmisbiel am 16. Oct. 1511 eineBestätigung seines alten Adels und eine Verbesserung seines Wap-pens. Johann Sebast. (s. oben), Freiherr, hinterliess aus seiner Ehemit Monica Geist v. Wildeck zwei Söhne, die zwei Linien gründeten.Die jüngere des Franz starb mit dessen Sohn Veriand 1818 wiederaus. In der älteren des Ferdinand Sebastian, war dessen UrenkelFriedrich, grossherzogl. bad. Kammerh. (geb. 1804, gest. 1851),vorm. 1840 mit Isabella Grf. Auersperg-Purgstall (geb. 1813), derVater des jetzigen Hauptes der Familie Friedrich Gustav Freih.v. W. zu Batten und Thurnstein, Edler Herr zu Büchenbach undBötzingen, geb. 1843, und Otto's, geb. 1846 auf Merzhausen, so wieAugust's, geb. 1847. Gustav (des Vaters Bruder), geb. 1811, Herrzu Purgstall und Osterwitz in Steiermark, k. k. Kämm, und gross-herzoglich badisch. Hauptmann, hat aus seiner Ehe mit FranziskaFreiin Isdenozy de Monostor fünf Töchter und Friedrich, geb. 1851,Gustav, geb. 1852 und Ludwig, geb. 1853.
Gast, Adelsbuch von Baden, S. 214. 15. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848, S. 402.1870, S. 1045. — v. Hefner, bayor. Adel, S. 64. T. 69, Erg. S. 21. — v. Hellbach, II. S. 763. —Kncsclike, Wappen, III. S. 459. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, IV. S. 48.
Wittgenstein, Freiherren (Schild geviert, 1 u. 4 in Silber zweischwarze Pfähle, 2 in Both ein goldener Leopard, 3 in Both eine sil-berne Burg mit schwarzem Thor). Freiherrenstand des Kgr. Preus-sen. Diplom vom 30. Sept. 1837 (nachdem bereits am 8. April 1837der grossherzogl. hess. Adelsstand ertheilt) für die Kinder des Für-sten Friedrich Carl v. Sayn-Wittgenstein-Hohenstein (geb. 1766,gest. 1837), in zweiter Ehe verm. 1807 mit Luise Langenbach ausLasphe (unter von Köhler' vom Grossherzog von Hessen geadelt).Der älteste Sohn Carl, geb. 1809, gest. 1866, hinterliess aus seinerEhe mit Bertha v. Bach (geb. 1820) fünf Töchter und vier Söhne,von denen Felix, geb. 1847, k. preuss. Lieut., der vierte Adolf, geb.1822, k. preuss. Oberförster zu Cleve, verm. mit Anna Breest, hatebenfalls zwei Söhne, Casimir, geb. 1859 und Moritz, geb. 1863.
Geneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1855, S. 695. 1S67, S. 1051. 3869, S. 999. — Goth. gen.Hofkalender 1836, S. 221. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 304. — N. Pr. Ad.-Lex., IV. S. 345.
Wittich von Streitfeld, Ritter (Schild geviert, 1 und 4 in Goldein halber schwarzer Adler, 2 in Both ein gepanzerter Arm mitbrennender Lunte, 3 in Both ein Arm mit Schwert). Erbl. österr.Bitterstand. Diplom vom 20. Jan. 1809 für Carl W. v. St., Guts-besitzer in Mähren. Franz W. v. St., Bitter, Hauptmann im k. k.Inf.-Reg. Kr. 63.
Kneschke, Wappen, IV. S. 451. — v. Hellbach, II. S. 764. — Megerle v. IT., Erg. S. 225. —Oesterr. Mil.-Schemat., 1870, S. 395.
Witzleben, Freiherren, auch Grafen (Schild von Silber undBoth in Form gestürzter Sparren dreimal getheilt, auch zwei ge-