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Wabst y . Leidenfeld, Ritter ( Schild ge viert: 1 und 4 in Goldein schwarzer Doppeladler, auf der Brust mit dem goldenen Namens-zuge M. 1. belegt und 2 und 3 in Silber eine in ihren Schwanz beis-sende, grüne Schlange). Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom vom 19.Juni 1760 für Christian Franz Xaver Wabst, Protomedicus bei derk. k. Armee, mit: v. Leidenfeld.
Megerle v. Mühlfeld, 8. 351. — KneschTce, III. S. 444.
Wacliendorf, Wachendorp ( Schild mit goldenem Schildeshaupte,ohne Bild u. im rothen Schilde drei silberne Herzen, oder Seeblätter).Altes Jülichsches Adelsgeschlecht. Ein Sitz dieses Namens kamunweit Lechenich schon 1287 vor. Die Familie war 1580 zu Ilocher-bach unweit Düren angesessen.
Fahne, II. S. 187. — Freih. v. Ledebur, III. S. 6G. — Siebmacher, II. 104.
Wacliendorf ( in Gold zwei senkrecht gestellte, rothe Schlüssel).Altes, cölnisches Adelsgeschlecht, welches 1567 zu Krombach beiOverrath unweit Mühlheim begütert war und noch im 17. Jahrb.blühte.
Fahne, 1. 439. — Freiherrn v. Ledebur, III. S. 66.
Waclienlieiin (Schild von Gold, roth und Silber quergetheilt, indessen oberer oder goldener Abtheilung drei schwarze Vögel nebeneinander zwar die rothe, etwas schmälere Abtheilung nicht berühren,doch dicht über derselben stehen). Altes, zur R,eichsritterschaft desMittelrheins früher gehörendes Adelsgeschlecht. Franz v. Wachen-heim lebte 1209 und Conrad, Chor-Herr zu St. Barthlomäi in Frank-furt, um 1222. — Die ordentliche Stammreihe beginnt Humbrachtmit einem Anonymus um 1290. — Die Familie sass schon 1209 zuWachenheim in der Rhein-Pfalz, 1477 zu Seigenstadt am Main, 1640zu Münzheim und 1665 zu Ziegenberg in der Wetterau. — HansMerten v. W. zählte 1599 zu den Kurtrierschen Vasallen und JohannFriedrich Freih. v. W. war 174:) kurtrierscher Kämm, und Oberst-Jägermeister.
Humbracht, Tab. 373. — v. Hattstein, I. S. 010 und 11. — Gaulie, I. S. 2725. — Zedier, 52.S. 137. — Freili. v. Ledebur , III. S. 06. — Siebmacher, II. 10!). — v. Meding, I. S. 640.
Wacliholz, Wacholz, Waclioltz, Wacliolt (in Blau ein vorwärts-gekehrter, silberner Widderkopf mit einmal hinterwärts rund ge-schlungenen, dann wieder in die Höhe sich kehrenden Hörnern).Eine der ältesten und angesehensten Adelsfamilien Pommerns, auswelcher schon um 1220 Reimar W. Hof-Rath des Herzogs Bogis-laus II. war. Heinrich W. wird 1299 als der zehnte Bischof vonCammin erwähnt. Als Stammhaus wird mehrfach das Gut Wach-holzhagen unweit Greiflenberg genannt, welches die Familie bereits1430 besass, doch standen derselben schon früher mehrere andere