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Museums in Linz: Sophie Gräfin Breuner, geb. 1794, verm. 1815,gest. 1847; Paul (jüngerer Bruder Johann Nepomuk's), geb. 1780,gest. 1848, k. k. Kämmerer und Oberstlieut. in d. A.: Therese GräfinSadnicka (geb. 1788, verin. 1817), deren Solm und Haupt der Fa-milie: Guidobald, Gr. Ungnad v. Weiszenwolf, Freih. zu Sonneckund Ennseck, geb. 1817, Besitzer der Fideicommissherrschat'tenSteyeregg, Spielberg, Luf'tenberg, Lustefelden und Parz, ferner derHerrschaft Ruska-Wies in Galizien, Oberst-Erblandhofmeister inOesterreich ob der Ens, yenn. 1853 mit Hedwig Gräfin v. Krasicka,welche neben einer Tochter Maria Henriette, geb. 1862: Conrad,geb. 1855.
Allgem. geneal. Handb. I. S. 897. — Krehel (1790) II. S. 09. — Brandis, tyr. EhrenkriinzleinS. G4. — Calins, theatr. gentis W., 1075. — Dresser, Chronik der Fam. W. 1002. — (rauhe, I.S. 2827. — Geneal. herald. Handb. zu den griifl. Häusern, S. 1003. — Hoheneck, II. S. 760.Hühner, III. T. 007. — v. Meding, III. n. 875. — Prevenliuher, Ann. Styr., S. 311. — Bichmacher,
I. S. 20. 7., VI. S. 12. n. 10. — * S 'pener, hist. insign. S. 540. T. 24. — Valvasor, Ehre Kiains,
II. S. 340. - Zedier, 59. S. 1559. — Kneschke, Grafenhäuser, II. S. 054.
Weiszmann von Weiszenstein, Freiherren (in Roth eine ge-stürzte silberne Spitze mit einer Hellebarde). Freiherrenstand desKgr. Bayern. Diplom vom 19. Dec. 1841 für Richard Heinrich W.v. W., k. bayer. Kämmerer. — Altes oberpfälz. Geschlecht, Reichs-Adelsstand. Diplom vom 18. Jan. 1615 für Michael W., füratl.Lobkowitz. R. und Hauptmann der gefiirsteten Grafschaft Sternsteinin der Neustadt, denselben nochmals anerkannt am 31. Nov. 1697.Hans Christoph Adam W. v. W., geb. 1702, gest. 1767, Herr aufArnstein und Gaisach, verm. mit Maria Franzisea Genofeva Freiinv. Lilienau zu Culmain. Heinrich Joseph Adam W. v. W., geb. 1733,gest. 1809, k. franz. Oberstlieut., verm. mit Christiane Störzbacher,gest. 1826. Dessen Sohn Richard Heinrich, Freih. W. v. W., geb.16. Juni 1802, k. bayer. Kämmerer und Oberst a. D., verm. 1834mit Anna Kolb, geb. 1813, deren einziger Sohn Heinrich SebastianRenatus Richard, geb. 1836. Alois v. Weiszmann ist 1870 Lieut.beim Militär-Fuhrwesen in k. k. österr. Diensten.
Bayer. Wappenbuch, XIII. 30. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1850, S. 740, 1857, S. 833,1870, S. 1018. — v. Hefner, bayer. Adel, S. 03. T. G7. — Erg. S. 21. — v. Ilellhach, II, S. 705. —Lang, S. 539.
Weiszpriach, Freiherren und Grafen (Schild der Länge nachgetheilt, vorn in Silber drei schwarze rechte Spitzen, hinten schwarz).Stammhaus die kolossale Burg, deren Trümmer noch jetzt am Ein-gange des Weissbrachwinkels im Langau (Kärnthen) stehen, nach-dem die ganze Ortschaft und Kirche W. aus ihrem Gemäuer erbautwurde. Dort wo der Kobalt bricht, tauschte 1040 Oudelprecht vomSalzburger Domcapitel diesen über 3000 Fuss hoch gelegenen Besitzein. Seine Descendenten kommen 1272 begütert als SalzburgscheMinisterialen vor. Ulrich 1372, verm. mit einer v. Eberstein; seinSohn Adam, A r enn. mit einer Burggräfin v. Luentz; dessen SohnBurckard verm. mit Margaretha v. Wildeck; dessen vier Söhne: Ul-rich, kais. Pfleger von Rabenstein 1488, 1500 Landeshauptmann undHerr zu Knobelsdorf, Andrä, Ritter, welcher 1438 zu ZederhausMessen im Gotteshaus stiftete, das seine Ahnen bauten, ward 1445