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(s. oben) setzte mit seiner Gemahlin 11. Barbara v. Neuenstein dienun im Mannsstamme erloschene ältere Linie fort. Ihm folgte seinSohn, Franz Dominik, vorm. mit Anna Magdalena v. Lüdingheim,diesem Johann Ludwig, diesem Beatus Ludwig Conrad, gest. 1815,dessen Solm Friedrich Ludwig, Freih. v. W. und G., geb. 1769, k. k.Kämm, und General-Maj. in d. A., venu. 1826 mit A'ugusta Zorn v.Bulach, am 15. März 1851 als letzter männlicher Sprosse seines Ge-schlechts seine Wittwe u. 3 Töchter hinterliess: Augusta, geb. 1827,verm. 1845 mit Franz Freih. v. Falkenstein, grossh. bad. Kammerh.,Luise, geb. 1829, verm. 1851 mit Franz Freih. Neveu v. Windschläg,Grundherrn zu Dietenbach, Ilain und Biengen im Grossli. Baden,grossh. bad. Kammerh. und Franziska Ernestine, geb. 1830, verm.1857 mit Julius Freih. v. Roggenbaoh, grossh. bad. Rittmeister a. D.
Genealog. Taschenb. d. freih. llliuser 184», 1853 S. 521, 1870 S. 1004. — Cast, Adelsbuch vonHaden. — S. I. 133.
Wangenheiiu, Freiherren auch Grafen (Schild der Länge nachgethcilt: rechts in Silber ein an die rechte Seite des Schildes gradehinan laufendes Windspiel und links in Gold drei schwarze Zwillings-balken). Grafenstand des Kgr. Preussen nach dem Rechte der Erst-geburt. Diplom vom 15. Oct. 1840 für Georg Ernst Christian Lud-wig August v. Wangenheim, Wintersteinscher Hauptlinie, k. hannov.Hotmarschall u. Geh.-II., Herren auf Wangenheim u. s. w. Im Kgr.Bayern, als Freiherren, immatriculirt den 31. Aug. 1842. Im 11er-zogthume Sachsen-Coburg-Gotha anerkannter Freiherrenstand vom7. Aug. 1855, vom 8. Febr. 1856 und vom 22. März 1858. Im Kgr.Hannover anerkannter Freiherrenstand vom 2. Aug. 1856. — Einsder angesehensten thüring. Dynastengeschlechter, dessen Stammhausbei Gotha. Abgesehen A r on Berichten der Chronikenschreiber überden Ursprung des Geschlechts, dass es unter Hugo mit den Hunnen456 oder Sachsen 936 nach Thüringen gekommen, mit den Erffäsden Namen Grynhund (Greyhound, Windhund) führend, sind die er-sten Spuren in den Erwerbungen des Stiftes Fulda zu suchen, wennwir mit dem Verfasser der Regesten und Urkunden des Geschlechtesv. W., Hannover 1857 S. 10, auch noch die Nummern 1 —12 vomJahre 770 an, als widerlegte Hypothesen oder Citate aus gefälschtenUrkunden, bis zu Anfang des IL Jahrb. überspringen. Hiernach be-ginnen wir mit Dietmar, welcher seine Güter in Wangenheim undWaltrich de "Wangenheim, welcher ebenfalls dergleichen dem St. Bo-nilacius zum Lehn giebt. Mit erster Jahreszahl erscheint 1133 Lud-wig I. als Zeuge bei einem Gütertausche zwischen Fulda und Paulin-zolle, dessen Sohn Berthous 1156 und dessen Sohn Ludwig 11. 1195.Sehen wir den dritten Ludwig mit dem Landgrafen Hermann, an des-sen Hofe das schönste Zeitalter des deutschen Minnegesanges erblühte,urkundlich 1207 auftreten, so schloss sich Ludwig IV. bis ca. 1268dem neuen Meissner Markgrafen Heinrich, nach dem AbsterbenHeinrich Raspe's 1247 an, vermählte sich mit einer Treffurt, die sei-nen Enkeln die bedeutenden Behringer Güter zubrachte (nach minderglaubhafter Lesart in Folge der Besiegung jenes Geschlechts damit