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Wangelin (Schild der Länge nach von Roth nnd Silber getheilt,ohne Bild). Altes meklenb. Adelsgeschlecht ans dem gleichnamigenschon 1322 genannten Sitze. Heinrich v. W. besass von 1417 bis1427 die bischöfliche Würde zu Schwerin und wurde 1419 Ganzlerder neugestifteten Universität in Rostock. 1419 besass die FamilieLütkedorf, 1608 Grabow, lloterinanushagen und Vielitz, 1610 Nos-sentin und Schönhausen, 1655—65 Ilomersleben b. Wanzleben imMagdeburgischen. 1660 starb Clemens IL v. W., herz, braunschw.Hofmarschall, Bernd Christoph v. W., k. schwedischer Extraordinair.Envoye am kurbrandenb. Hofe 1673, Bernd Carl v. W., k. schwed.Oberst und Commandant von Rathenow, später General-Major undoberster Commandant von Wismar starb 1686 auf Nossentin, 1743v. W. meklenb. Oberst, Carl Moritz v. W. in k. poln. kurs. Militär-diensten, 1795 auf Bandekow, 1796 auf Alt-Schwerin, Ulrich Chri-stoph war seit 1806 Hauptmann im k. sächs. Regimente v. Low noch1813, sowie noch 1828 der Familie das Gut Buckow im brandenb.Kreise Züllichau-Schwiebus zustand u. Carl Gottlieb Friedrich v. W.,seit .1812 k. sächs. Hauptmann, am 17. März 1847 zu Weissenfeisstarb, er war verm. 2. Febr. 1809 mit der verw. Charlotte Elise v.Walther-Cronegk zu Grossjeser und Name und Wappen ging mitseiner Tochter auf den Landrath Jacobi über.
Frittba.tr, Nr. 150. - r/e/ßnger, III. S. 151. — Guulte, I, 2774. — Zedier, 52. S. 1074. —Be.hr, Rer. Mekl. S. 1072. — N. Pr. A.-L. IV. S. 313. — Fr eilt. v. Ledebur, III. S. 79. — SiebmocJier,l, 117. V, 153. — v. Medirig, I. S. 617. — Meklenb. W. 11. T. 53. Nr. 200 und S. 5 und 37.
Wangen, Freiherren (Schild geviert: 1 u. 4 in Roth ein silbernerLöwe (Wangen); und 2 u. 3 ein silberner Löwe mit blauen Schindelnumgeben (Geroldseck). Reichsfreiherrnständ. Diplom vom 3. Mai1678 für Friedrich Christoph v. W. und G., kais. Reichs-Hof-Rath.Sehr altes zur vormaligen Reichsritterschaft am Rhein und im Elsassgehöriges Geschlecht, dessen gleichnamiges Stammhaus bei Strassburgund dessen Stammreiho mit Logeths V. W. 1190 beginnt. In derKirche des Benedictiner-Klosters zu Mauer-Münster im Elsass findensich in der sogenannten Wangischen Kapelle, dem Erbbegräbniss derFamilie, die Grabschriften des Hcrmannus dominus in W. und derPulcheria Schonstam domina zu der Dyck und Steinfeld 1216; Bur-card v. W. und Ita v. Vinstingen 1225; Johannes v. W. und Amaliavon Giersperg 1238; Friedrich v. W. und Udenhilda v. Greifenstein1306. Erhard v. W. und Adelheid Baronina v. Geroldseck, dem3. Oct. 1414 vom Kaiser Sigmund Namen, Wappen und Titel deserloschenen Herrengeschlechts auf Geroldseck am Wassingen ver-liehen wurde. Johann v. W. war verm. mit Gertrud v. Schwalbach,Georg v. W., des Bischof von Augsburg Hofmeister, gest. 1577,verm. mit Susanna v. Schönau. Ihm folgton in grader Stammlinieder Sohn Christoph 1596, Erzherzog Leopold Wilhelms, Bischofs zuStrassburg und Passau, Kämm., Oberamtmann und Pfleger zu Wan-zenau: Ursula v. Brandscheit: Jacob Christoph, gest. 1657; AnnaMarie Zandt v. Merl. Dieser Letztere hatte zwei Söhne, Franz Chri-stoph, geb. 1629 und Johann Friedrich, geb. 1032. Der Erstere