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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
474
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beliehen). Die Söhne Albrechts oder Apels 1304 1331, Ludwig-oder Lutze 133540 und Albert oder Apel 1335 37 trenntenden Stamm in die beiden Hauptäste der AVangenheimer und AV inter-steiner Linien. Erstere hat bis in die neueste Zeit in zwei Unter-linien geblüht, letztere, nachdem sie sich in sogenannte A 7 iertel ge-theilt, mit Aussterben des vierten 1844 in noch drei. Der ältesteLehnbrief der Familie überhaupt 1321 von den Grafen Friedrichund Hermann von Orlamünde, Herren zu Weimar, über einen Theilihrer Besitzungen betrifft Hayn, Osterbehringen, AVyda, Lo, Hohen-heim, A\ r esthusen, Vorchte, Pfullendorf, Gotzerode, Melborn, Hart-rungsfeld, Leichberg, Rath, Methebach, Mungerthal, Frankenrode,doch war dies eben nur der neuere. In einer Urkunde von 1349stellt sich heraus, dass die festen Schlösser AA T angenheim (also viel-leicht seit Dietmar im zehnten Jahrh.), Winterstein und Kalenberg,so wie der Antheil an Brandenfels noch freier Allodialbesitz war,wobei Friedrich namentlich als nobilis gegenüber den strenuis erscheint. Demselben, Landvoigt von Thüringen ward noch im hohenAlter 134G nach der Schlacht von Crequi gegen die Franzosen, dieEhre zu Theil, als tapferster Ritter des Heeres, der nie geflohen, sei-nen eigenen Herren, den jungen Landgrafen Friedrich den Ernst-haften, im Lager König Eduard III. von England zum Ritter zuschlagen. Die Reihenfolge in absteigender Linie des HauptastesAYangenheim-AATangenheim ist nach Ludwig bis 1310: Lutz jun.,Ritter, 134977, bleibt bei Plauen: Friedrich, Ritter, 1375 gest.1431 (in derselben Zeit erscheint Agnes als Aebtissin zu St. Cathar.in Eisenach): Claus, Ritter, 1435 (sein Bruder Jacob bleibt 142(1bei Aussig): Claus, Ritter, 1462: Bernhard, 1483, gest 1519. Dieserhinterliess zwei Söhne, von denen Hans 1533 Stammvater des Zwei-ges zu Graitschen: Jobst sen., gest. 1591: Balthasar, gest. c. 1630:Hans Georg, gest. 1681: Georg, gest. 1711: Joh. Georg, gest. 1721,Johann Georg, gest. 1759: Friedrich Albert, verm. mit ChristianeHenriette v. Brandt: Hermann, geb. 1802, herz. Sachs. Altenb. Kam-merherr und Oberforstmeister zu Hummelshayn, A 'erm. 1834 mitMathilde von der Gabelentz, geb. 1810, aus welcher Ehe ein Sohnund mehrere Töchter. Den zweiten Zweig des AVangenheim-A\ an-genheimchen Astes stiftete Georg 1533, auf ihn folgte Reinhard,gest. 1599 und im 6. Gliede Carl August, geb. 1773, gest. 1850, k.wtirtemb. Staatsminister, welcher zwei Söhne hinterliess: Wilhelm,geb. 1808, k. k. Beamter im Ministerio der Landwirthschaft, verm.mit Caroline v. Fräss, u. Hermann, geb. 1809, k. pr. Geh. Reg.-R., verm.mit Maria Freiin Aichner v. Heppenstein. Den AVangenheim-W inter-steinschen Hauptast des Albert jun. pflanzte fort Friedrich jun.,1337 75, Ritter, Landeshauptmann: Lutze bis 1409: Hans bis 1469(in dieser Zeit erscheint wieder eine Aebtissin v. St. Cathar., Anno1460, welche Betrachtungen über das Hoho Lied Salomonis geschrie-ben), dessen Sohn Friedrich durch seine Söhne Friedrich und ApelStammvater des dritten u. vierten Viertels, sowie sein Sohn Lutze IL1508 durch seine Enkel Lutze III. und Friedrich Stammvater des